Sondershausen: Glücksfall für uns
Dienstag, 16. April 2013, 20:16 Uhr
Solche Worte hört man gern, wenn es von Firmen aus dem Kyffhäuserkreis kommt. Landrätin Hochwind zu Unternehmergesprächen bei der Firmengruppe Isoplus in Sondershausen.
Die Begrüßung erfolgte durch den Geschäftsführer Jörg Kauschat und den Betriebsleiter René Tiede auf dem Betriebsgelände in der Schachtstraße von Sondershausen. Wenn man die Tätigkeit von isoplus (www.isoplus.de) mit kurzen Worten beschreiben wöllte, müsste man sagen, man veredelt "einfache Stahlrohre" durch Kunstoffummantelung mit einer gehörigen Portion Dämmstoff zu wichtigen Instrumenten der effektiven Weiterleitung von Wärme, und weniger bekannt auch von Kälte. Bei der Produktion hat man in diesem Segment in Deutschland einen Marktanteil von rund 60 Prozent.
Der Ausbau von Fernwärmenetzen ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen, und bekommt im Zuge der notwendigen Energieeinsparungen wachsendes Gewicht. Wir orientieren uns an Skandinavien, die sind bei der Entwicklung von Fernwärmenetzen führend, so Geschäftsführer Kauschat. Kopenhagen hat ein Netzausbau von über 90 Prozent, Deutschland von rund 14 Prozent.
In einer Gesprächsrunde (von li. n-re.) René Tiede, Christoph Hörold (Prokurist), Jörg Kauschaut, Landrätin des Kyffhäuserkreises Antje Hochwind, Ronald Barth von der Regionalen Wirtschaftsentwicklung und Dr. Heinz-Ulrich Thiele als Verwaltungsleiter des Landratsamtes des Kyffhäuserkreises wurden Probleme der Zusammenarbeit besprochen.
Man hat hier gute Arbeitskräftebedingungen vorgefunden, und man wurde in der Region gut aufgenommen, was Kaschaut auch auf sich persönlich bezog, da er vor fünf Jahren von Augsburg in die Region gezogen ist. Auch hinsichtlich der Baugenehmigungen für die neue Produktionshalle gab es keine Probleme, so Kauschat.
Hinsichtlich des Arbeitskrätzepotentials als auch hinsichtlich der zentralen Lage in Deutschland und Europa (gute Logistik) sei man mit dem Standort Sondershausen sehr zufrieden, auch wenn bei künftiger weiterer Expansion der Platz knapp werden könnte. Und die Aussage "Sondershausen ist ein Glücksfall für uns", von Jörg Kauschat, ging natürlich wie Öl runter.
Kauschat stellte auch der Kommunalpolitik ein Lob aus. "Wenn ich mich mit Problemen an Bürgermeister Joachim Kreyer oder Uwe Dönhoff von der Wirtschaftförderung gewandt habe, gab es immer die notwendige Unterstützung." Mit deutlich über 400 Personen in der Hochsaison ist der Standort Sondershausen der größte Produktionsstandort der isoplus Gruppe, die insgesamt an sieben Standorten tätig ist, so auch in der Tschechien, Ungarn, Kuweit (Kühlung) und Österreich.
Im August /September / Oktober 2013 wird unter der Regie des Standorts Sondershausen in Kasachstan eine neue Produktionsstätte eröffnet. Die Idee dazu kam, nach dem es zu größeren Lieferungen in Richtung Kasachstan gekommen war. Hier beugt man sich über einige Pläne beim Rundgang, aber mit der russischen Beschriftung zeigte sich doch, nicht alles ist in der Schule und beim Studium hängen geblieben, wie man mit einem schmunzeln feststellte. In diesem Zusammenhang bat Kauschat die Landrätin um Unterstützung. Man sucht noch ein technische Führungskraft mit sehr guten russisch Kenntnissen für Kasachstan.
Bei der Entwicklung des größten Werkes der Gruppe in Sondershausen konnte Kauschat vermelden, dass in den letzen Jahren viele neue Arbeitsplätze entstanden sind. An einer neuen Produktionshalle auf dem 15 ha großen Betriebsgelände wird bereits gebaut. Auf die erste Stellenanzeige trafen innerhalb von drei Tagen bereits über 70 Bewerbungen ein. Auf gute Erfahrungen konnte Kauschat bei der Zusammenarbeit mit Leiharbeitsfirmen verweisen. Wir benötigen sie, haben aber auch schon in Größenordnungen Arbeitskräfte aus diesen Firmen übernommen.
Ist der Fachkräftemangel zu spüren? Im Prinzip schon. Allein für die Suche nach einem neuen Betriebsleiter (René Tiede) war isoplus fast ein Jahr tätig. Insgesamt hat sich in den letzten zwei Jahren aber die Suche nach Facharbeitern verbessert, so Kauschat, zumal selbst ausgebildet wird. Zur Gewinnung und Begeisterung von jungen Leuten regte Hochwind die Geschäftsführung an, sich am Girls- und Boys-Day zu beteiligen.
Kauschat signalisiert Zustimmung sich gegebenenfalls in nächster Zeit zusammen mit dem Landratsamt und anderen interessierten Firmen der Region bei Messen zu beteiligen. Auch das neue Projekt des Jobcenters wolle man sich durch den Kopf gehen lassen, so die Geschäftsfürung. Bei den Projekt sollen Firmen als Paten für Langzeitarbeitslose mitarbeiten.
Bei einem anschließendem Betriebsrundgang wurden weitere Details besprochen. Auch wenn Hochwind das erste Mal im Unternehmen selbst war, kannte man sich auf anderer Ebene. Als Geschäftsführein des KIEZ Ferienparks Feuerkuppe hatte Hochwind bereits mit der Firma Geschäftskontakte im Rahmen von Arbeiten im Ferienpark, wurden dort doch auch Rohre von Isoplus verlegt..
Autor: khhDie Begrüßung erfolgte durch den Geschäftsführer Jörg Kauschat und den Betriebsleiter René Tiede auf dem Betriebsgelände in der Schachtstraße von Sondershausen. Wenn man die Tätigkeit von isoplus (www.isoplus.de) mit kurzen Worten beschreiben wöllte, müsste man sagen, man veredelt "einfache Stahlrohre" durch Kunstoffummantelung mit einer gehörigen Portion Dämmstoff zu wichtigen Instrumenten der effektiven Weiterleitung von Wärme, und weniger bekannt auch von Kälte. Bei der Produktion hat man in diesem Segment in Deutschland einen Marktanteil von rund 60 Prozent.
Der Ausbau von Fernwärmenetzen ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen, und bekommt im Zuge der notwendigen Energieeinsparungen wachsendes Gewicht. Wir orientieren uns an Skandinavien, die sind bei der Entwicklung von Fernwärmenetzen führend, so Geschäftsführer Kauschat. Kopenhagen hat ein Netzausbau von über 90 Prozent, Deutschland von rund 14 Prozent.
In einer Gesprächsrunde (von li. n-re.) René Tiede, Christoph Hörold (Prokurist), Jörg Kauschaut, Landrätin des Kyffhäuserkreises Antje Hochwind, Ronald Barth von der Regionalen Wirtschaftsentwicklung und Dr. Heinz-Ulrich Thiele als Verwaltungsleiter des Landratsamtes des Kyffhäuserkreises wurden Probleme der Zusammenarbeit besprochen.
Man hat hier gute Arbeitskräftebedingungen vorgefunden, und man wurde in der Region gut aufgenommen, was Kaschaut auch auf sich persönlich bezog, da er vor fünf Jahren von Augsburg in die Region gezogen ist. Auch hinsichtlich der Baugenehmigungen für die neue Produktionshalle gab es keine Probleme, so Kauschat.
Hinsichtlich des Arbeitskrätzepotentials als auch hinsichtlich der zentralen Lage in Deutschland und Europa (gute Logistik) sei man mit dem Standort Sondershausen sehr zufrieden, auch wenn bei künftiger weiterer Expansion der Platz knapp werden könnte. Und die Aussage "Sondershausen ist ein Glücksfall für uns", von Jörg Kauschat, ging natürlich wie Öl runter.
Kauschat stellte auch der Kommunalpolitik ein Lob aus. "Wenn ich mich mit Problemen an Bürgermeister Joachim Kreyer oder Uwe Dönhoff von der Wirtschaftförderung gewandt habe, gab es immer die notwendige Unterstützung." Mit deutlich über 400 Personen in der Hochsaison ist der Standort Sondershausen der größte Produktionsstandort der isoplus Gruppe, die insgesamt an sieben Standorten tätig ist, so auch in der Tschechien, Ungarn, Kuweit (Kühlung) und Österreich.
Im August /September / Oktober 2013 wird unter der Regie des Standorts Sondershausen in Kasachstan eine neue Produktionsstätte eröffnet. Die Idee dazu kam, nach dem es zu größeren Lieferungen in Richtung Kasachstan gekommen war. Hier beugt man sich über einige Pläne beim Rundgang, aber mit der russischen Beschriftung zeigte sich doch, nicht alles ist in der Schule und beim Studium hängen geblieben, wie man mit einem schmunzeln feststellte. In diesem Zusammenhang bat Kauschat die Landrätin um Unterstützung. Man sucht noch ein technische Führungskraft mit sehr guten russisch Kenntnissen für Kasachstan.
Bei der Entwicklung des größten Werkes der Gruppe in Sondershausen konnte Kauschat vermelden, dass in den letzen Jahren viele neue Arbeitsplätze entstanden sind. An einer neuen Produktionshalle auf dem 15 ha großen Betriebsgelände wird bereits gebaut. Auf die erste Stellenanzeige trafen innerhalb von drei Tagen bereits über 70 Bewerbungen ein. Auf gute Erfahrungen konnte Kauschat bei der Zusammenarbeit mit Leiharbeitsfirmen verweisen. Wir benötigen sie, haben aber auch schon in Größenordnungen Arbeitskräfte aus diesen Firmen übernommen.
Ist der Fachkräftemangel zu spüren? Im Prinzip schon. Allein für die Suche nach einem neuen Betriebsleiter (René Tiede) war isoplus fast ein Jahr tätig. Insgesamt hat sich in den letzten zwei Jahren aber die Suche nach Facharbeitern verbessert, so Kauschat, zumal selbst ausgebildet wird. Zur Gewinnung und Begeisterung von jungen Leuten regte Hochwind die Geschäftsführung an, sich am Girls- und Boys-Day zu beteiligen.
Kauschat signalisiert Zustimmung sich gegebenenfalls in nächster Zeit zusammen mit dem Landratsamt und anderen interessierten Firmen der Region bei Messen zu beteiligen. Auch das neue Projekt des Jobcenters wolle man sich durch den Kopf gehen lassen, so die Geschäftsfürung. Bei den Projekt sollen Firmen als Paten für Langzeitarbeitslose mitarbeiten.
Bei einem anschließendem Betriebsrundgang wurden weitere Details besprochen. Auch wenn Hochwind das erste Mal im Unternehmen selbst war, kannte man sich auf anderer Ebene. Als Geschäftsführein des KIEZ Ferienparks Feuerkuppe hatte Hochwind bereits mit der Firma Geschäftskontakte im Rahmen von Arbeiten im Ferienpark, wurden dort doch auch Rohre von Isoplus verlegt..






