Hoffnungsschimmer für Konjunktur
Donnerstag, 18. April 2013, 12:08 Uhr
Die führenden deutschen Forschungsinstitute rechnen in ihrem Frühjahrsgutachten 2013 mit 0,8 Prozent Wirtschaftswachstum. Für 2014 sehen sie sogar einen Zuwachs des Bruttoinlandsproduktes von 1,9 Prozent. Für Thüringen erwartet die Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt mit einem Plus von 0,5 Prozent eine etwas schwächere Entwicklung...
Die Prognosen machen zwar Mut, allerdings sind sie auch mit einer ganzen Reihe von Unsicherheitsfaktoren behaftet, kommentiert IHK-Hauptgeschäftsführer Gerald Grusser das Gutachten. Die derzeit herrschende Skepsis in weiten Teilen der Wirtschaft werde wohl noch einige Zeit anhalten.
Schließlich seien viele Unternehmen im Freistaat sehr verhalten ins Jahr 2013 gestartet. Sowohl die Auftragseingänge aus dem Inland als auch die Exportbestellungen wären immer noch rückläufig. Die Industrie hätte daher in den ersten zwei Monaten deutliche Ertragseinbußen verzeichnen müssen. Und auch der Handel würde in der Umsatzentwicklung unter dem bundesdeutschen Durchschnitt liegen.
Mit einer konjunkturellen Erholung der Weltwirtschaft im weiteren Jahresverlauf dürften sich aber auch wieder Chancen für Thüringer Unternehmen auftun, so der IHK-Chef. Angesichts der angespannten Haushaltslage sowie der andauernden Reformprozesse in wichtigen Exportländern seien aber keine Wachstumswunder zu erwarten. Ein Anstieg des Bruttoinlandsproduktes im Freistaat von 0,5 Prozent wäre da durchaus realistisch.
Autor: redDie Prognosen machen zwar Mut, allerdings sind sie auch mit einer ganzen Reihe von Unsicherheitsfaktoren behaftet, kommentiert IHK-Hauptgeschäftsführer Gerald Grusser das Gutachten. Die derzeit herrschende Skepsis in weiten Teilen der Wirtschaft werde wohl noch einige Zeit anhalten.
Schließlich seien viele Unternehmen im Freistaat sehr verhalten ins Jahr 2013 gestartet. Sowohl die Auftragseingänge aus dem Inland als auch die Exportbestellungen wären immer noch rückläufig. Die Industrie hätte daher in den ersten zwei Monaten deutliche Ertragseinbußen verzeichnen müssen. Und auch der Handel würde in der Umsatzentwicklung unter dem bundesdeutschen Durchschnitt liegen.
Mit einer konjunkturellen Erholung der Weltwirtschaft im weiteren Jahresverlauf dürften sich aber auch wieder Chancen für Thüringer Unternehmen auftun, so der IHK-Chef. Angesichts der angespannten Haushaltslage sowie der andauernden Reformprozesse in wichtigen Exportländern seien aber keine Wachstumswunder zu erwarten. Ein Anstieg des Bruttoinlandsproduktes im Freistaat von 0,5 Prozent wäre da durchaus realistisch.
