Krötenwanderung so nicht bekannt
Montag, 22. April 2013, 14:49 Uhr
Am Wochenende 13. / 14.04.2013 war es nachts frostfrei und feucht. Auf einer Strecke die bisher eigentlich nicht im Fokus der Naturschützer stand, muss wohl etwas getan werden.
Am oben genannte Wochenende setzte auf der neuen Ortsverbindung zwischen Hachelbich und Göllingen die Krötenwanderung ein, so eine Leserin gegenüber kn. Trotz Slalomfahren war die Trefferquote extrem hoch!
Da die neue Verbindungsstraße das erste Frühjahr befahren wird, wissen die Kröten nicht, dass ihre altbekannte Route lebensgefährlich ist. Die meisten "Knallfrösche" gab es von Hachelbich aus auf der höchsten Erhebung der Straße in einer Rechtskurve kurz vor Göllingen, so die Leserin weiter.
Ist beim Bau der neuen Verbindungsstraße die Krötenwanderung unterschätzt oder gar vergessen worden? Auf keinen Fall, so dass Umweltamt Kyffhäuserkreis. Eine mögliche Krötenwanderung wurde zwar ins Auge gefasst, aber ein Vorhersage war schwierig. Ganz besonders aber bei der Topografie in diesem Falle. Von der Waldkante in Richtung Wipperaue befinden sich eigentlich keine Laichgewässer, so dass auch eine Vorhersage über mögliche Zugrichtungen der Tiere nicht bekannt waren. Gerade bei so nicht eindeutigen Örtlichkeiten kann man nicht sicher sein, dass die Kröten auch nächste Jahr wieder einen ähnlichen Weg gehen werden. Das typischen Beispiel sei Günserode, Dr. Jürgen Pusch vom Umweltamt im Gespräch mit kn. Wir dachten einige Zeit, wir stellen die Krötenzäune umsonst auf, bis in einem Jahr doch ein heftiger Krötenzug einsetzte. Auch werden angebotene Querungshilfen oft nicht angenommen, so Dr. Pusch, und Kröten wandern an anderen Stellen über die Straßen
Die in dieser Heftigkeit starke Krötenwanderung an besagtem Wochenende war dem Umweltamt bereits bekannt. Zur Zeit wird mit dem Straßenbauamt geklärt, wie es in diesem Punkt weitergehen soll.
Auch eine Vorhersage wie es mit dem Rückmarsch der Kröten aussehen wird, ist noch Gegenstand der Untersuchungen. In der Regel ist dort aber der Rückmarsch nicht so konzentriert, wie beim Laichzug und meist auf eine größere Strecke und Zeit verteilt.
Es wird also an disem nicht ganz so erwartendem Problem gearbeitet.
Autor: khhAm oben genannte Wochenende setzte auf der neuen Ortsverbindung zwischen Hachelbich und Göllingen die Krötenwanderung ein, so eine Leserin gegenüber kn. Trotz Slalomfahren war die Trefferquote extrem hoch!
Da die neue Verbindungsstraße das erste Frühjahr befahren wird, wissen die Kröten nicht, dass ihre altbekannte Route lebensgefährlich ist. Die meisten "Knallfrösche" gab es von Hachelbich aus auf der höchsten Erhebung der Straße in einer Rechtskurve kurz vor Göllingen, so die Leserin weiter.
Ist beim Bau der neuen Verbindungsstraße die Krötenwanderung unterschätzt oder gar vergessen worden? Auf keinen Fall, so dass Umweltamt Kyffhäuserkreis. Eine mögliche Krötenwanderung wurde zwar ins Auge gefasst, aber ein Vorhersage war schwierig. Ganz besonders aber bei der Topografie in diesem Falle. Von der Waldkante in Richtung Wipperaue befinden sich eigentlich keine Laichgewässer, so dass auch eine Vorhersage über mögliche Zugrichtungen der Tiere nicht bekannt waren. Gerade bei so nicht eindeutigen Örtlichkeiten kann man nicht sicher sein, dass die Kröten auch nächste Jahr wieder einen ähnlichen Weg gehen werden. Das typischen Beispiel sei Günserode, Dr. Jürgen Pusch vom Umweltamt im Gespräch mit kn. Wir dachten einige Zeit, wir stellen die Krötenzäune umsonst auf, bis in einem Jahr doch ein heftiger Krötenzug einsetzte. Auch werden angebotene Querungshilfen oft nicht angenommen, so Dr. Pusch, und Kröten wandern an anderen Stellen über die Straßen
Die in dieser Heftigkeit starke Krötenwanderung an besagtem Wochenende war dem Umweltamt bereits bekannt. Zur Zeit wird mit dem Straßenbauamt geklärt, wie es in diesem Punkt weitergehen soll.
Auch eine Vorhersage wie es mit dem Rückmarsch der Kröten aussehen wird, ist noch Gegenstand der Untersuchungen. In der Regel ist dort aber der Rückmarsch nicht so konzentriert, wie beim Laichzug und meist auf eine größere Strecke und Zeit verteilt.
Es wird also an disem nicht ganz so erwartendem Problem gearbeitet.
