kn-Forum: Bedingungsloses Grundeinkommen
Freitag, 26. April 2013, 13:38 Uhr
Jüngst hatte kn eine Umfrage zum Thema Bedingungsloses Grundeinkommen durchgeführt. In einem Leserbrief kommentiert ein Leser dieses Ergebnis.
Die Umfrage zum Bedingungslosen Grundeinkommen macht deutlich: Über die Hälfte der Abstimmenden sind für die Einführung eines BGE. Im Vergleich zu anderen durchgeführten Umfragen von KN gibt es nur einen geringen Teil, welcher sich gar nicht für das Thema interessiert. 11,6% geben an, dass BGE zu wenig zu kennen. Der Anteil dieser Menschen ist aber gewiss um einiges höher. Es gibt zwar allgemeine Definition für das BGE, jedoch gibt es sehr viele verschiedene Modelle und Ansätze.
Nahezu jede Partei (im Grunde alle großen Volksparteien außer der SPD) haben ein eigenes Modell. Es bedarf also einer viel größeren Aufklärung des Konzeptes BGE um die Akzeptanz und das Bewusstsein für ein BGE und die Veränderungen, die es mit sich bringen würde, zu prägen. Für eine kurze Übersicht, worum es bei einem allgemeinen Grundeinkommen geht kann man bei google nach netzwerk grundeinkommen suchen und dann auf die Idee gehen und sich informieren. Das dieses Thema polarisiert und spaltet macht auch die Umfrage (wenn auch im kleinen Rahmen - sehr repräsentativ -) deutlich.
Es gibt sehr viele Pro- Und Contraargumente. Diese hier aufzuführen würde den Rahmen sprengen. Jedoch halte ich eine Diskussion für sinnvoll und rege dazu gerne an, eben um das Bewusstsein für die Debatte zu schärfen. Die Idee des Grundeinkommens wird in den nächsten Jahren immer stärker in den Fokus der Politik rücken. Von daher ist es vorteilhaft, sich schon jetzt mit dieser Alternative zu befassen und auseinanderzusetzen. Bevor nun die Contraargumenteure sofort mit den Argumenten kommen keiner geht dann mehr arbeiten oder ein BGE ist nicht finanzierbar, würde ich es im Sinne eines konstruktiven Diskurses begrüßen, alle Argumente zu begründen respektive alle Thesen mit Argumenten zu untermauern.
Zu überdenken sind sicherlich Aspekte wie die Bedingungslosigkeit des Bezugs. Zudem sei angemerkt, dass mittlerweile der Idee einer pfadabhängigen Einführung eines Grundeinkommens in der Debatte eine zentrale Bedeutung zukommt. D.h. man beginnt z.B. mit einer Mindestrente, um der Altersarmut zu begegnen. Wie sagt es Götz Werner so schön: Das bedingungslose Grundeinkommen – eine Idee, deren Zeit gekommen ist.
Michael Gehlhar
Die Umfrage zum Bedingungslosen Grundeinkommen macht deutlich: Über die Hälfte der Abstimmenden sind für die Einführung eines BGE. Im Vergleich zu anderen durchgeführten Umfragen von KN gibt es nur einen geringen Teil, welcher sich gar nicht für das Thema interessiert. 11,6% geben an, dass BGE zu wenig zu kennen. Der Anteil dieser Menschen ist aber gewiss um einiges höher. Es gibt zwar allgemeine Definition für das BGE, jedoch gibt es sehr viele verschiedene Modelle und Ansätze.
Nahezu jede Partei (im Grunde alle großen Volksparteien außer der SPD) haben ein eigenes Modell. Es bedarf also einer viel größeren Aufklärung des Konzeptes BGE um die Akzeptanz und das Bewusstsein für ein BGE und die Veränderungen, die es mit sich bringen würde, zu prägen. Für eine kurze Übersicht, worum es bei einem allgemeinen Grundeinkommen geht kann man bei google nach netzwerk grundeinkommen suchen und dann auf die Idee gehen und sich informieren. Das dieses Thema polarisiert und spaltet macht auch die Umfrage (wenn auch im kleinen Rahmen - sehr repräsentativ -) deutlich.
Es gibt sehr viele Pro- Und Contraargumente. Diese hier aufzuführen würde den Rahmen sprengen. Jedoch halte ich eine Diskussion für sinnvoll und rege dazu gerne an, eben um das Bewusstsein für die Debatte zu schärfen. Die Idee des Grundeinkommens wird in den nächsten Jahren immer stärker in den Fokus der Politik rücken. Von daher ist es vorteilhaft, sich schon jetzt mit dieser Alternative zu befassen und auseinanderzusetzen. Bevor nun die Contraargumenteure sofort mit den Argumenten kommen keiner geht dann mehr arbeiten oder ein BGE ist nicht finanzierbar, würde ich es im Sinne eines konstruktiven Diskurses begrüßen, alle Argumente zu begründen respektive alle Thesen mit Argumenten zu untermauern.
Zu überdenken sind sicherlich Aspekte wie die Bedingungslosigkeit des Bezugs. Zudem sei angemerkt, dass mittlerweile der Idee einer pfadabhängigen Einführung eines Grundeinkommens in der Debatte eine zentrale Bedeutung zukommt. D.h. man beginnt z.B. mit einer Mindestrente, um der Altersarmut zu begegnen. Wie sagt es Götz Werner so schön: Das bedingungslose Grundeinkommen – eine Idee, deren Zeit gekommen ist.
Michael Gehlhar
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
Autor: khhDie im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
