Gute Nachrichten vom Arbeitsmarkt
Dienstag, 30. April 2013, 13:36 Uhr
Die übliche Frühjahrsbelebung sorgt für mehr Beschäftigung. 101.939 Arbeitslose – 5.095 weniger als im März – meldete heute die Agentur für Arbeit für den Freistaat Thüringen. Die Arbeitslosenquote beträgt nun 8,8 Prozent. Im Vergleich zum April des Vorjahres ist die registrierte Arbeitslosigkeit um 1.887 gesunken. Und was sagt die Thüringer Wirtschaft dazu?
Auch für die kommenden Monate ist mit einem weiteren Beschäftigungszuwachs zu rechnen, zeigt sich Gerald Grusser, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt, optimistisch.
Die Einstellungspläne der Unternehmer seien trotz der konjunkturellen Schwächephase recht positiv. Laut jüngster IHK-Konjunkturumfrage wollten 88 Prozent der Unternehmer ihre Mitarbeiterzahl beibehalten oder sogar zusätzliche Stellen schaffen.
Dies ist zum Teil saisonal bedingt, wie im Baugewerbe, aber auch der demografischen Entwicklung geschuldet, erklärt der IHK-Chef. Die Schere zwischen altersbedingten Renteneintritten und jugendlichen Berufseinsteigern gehe immer weiter auseinander. Das bestehende Defizit an Auszubildenden eröffne den Arbeitssuchenden jetzt neue Chancen.
Darüber hinaus hätten zahlreiche Neuansiedlungen einen wachsenden Arbeitskräftebedarf zur Folge. Dies betreffe sowohl die Industrie als auch den Dienstleistungs- und Logistikbereich, wo jedes siebte Unternehmen beabsichtige, mehr Personal zu beschäftigen.
Grusser warnt allerdings auch vor negativen Einflussfaktoren auf die Konjunktur und deren Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt. Hauptsächlich die ungelösten Probleme der Euroschuldenkrise sowie die hohen Rohstoff- und Energiepreise könnten die wirtschaftliche Entwicklung in den kommenden Monaten erheblich bremsen.
Autor: redAuch für die kommenden Monate ist mit einem weiteren Beschäftigungszuwachs zu rechnen, zeigt sich Gerald Grusser, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt, optimistisch.
Die Einstellungspläne der Unternehmer seien trotz der konjunkturellen Schwächephase recht positiv. Laut jüngster IHK-Konjunkturumfrage wollten 88 Prozent der Unternehmer ihre Mitarbeiterzahl beibehalten oder sogar zusätzliche Stellen schaffen.
Dies ist zum Teil saisonal bedingt, wie im Baugewerbe, aber auch der demografischen Entwicklung geschuldet, erklärt der IHK-Chef. Die Schere zwischen altersbedingten Renteneintritten und jugendlichen Berufseinsteigern gehe immer weiter auseinander. Das bestehende Defizit an Auszubildenden eröffne den Arbeitssuchenden jetzt neue Chancen.
Darüber hinaus hätten zahlreiche Neuansiedlungen einen wachsenden Arbeitskräftebedarf zur Folge. Dies betreffe sowohl die Industrie als auch den Dienstleistungs- und Logistikbereich, wo jedes siebte Unternehmen beabsichtige, mehr Personal zu beschäftigen.
Grusser warnt allerdings auch vor negativen Einflussfaktoren auf die Konjunktur und deren Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt. Hauptsächlich die ungelösten Probleme der Euroschuldenkrise sowie die hohen Rohstoff- und Energiepreise könnten die wirtschaftliche Entwicklung in den kommenden Monaten erheblich bremsen.
