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Klimaschutz mit Wohlfühlfaktor

Sonntag, 05. Mai 2013, 10:31 Uhr
Die Dämmung von Altbauten steht auf der Prioritätenliste der Bundesregierung weit oben und soll einen wichtigen Beitrag zur beschlossenen Energiewende leisten. Ob Dämmen um jeden Preis der richtige Weg ist, bezweifeln viele Experten heute allerdings...


Brennende Fassaden haben manche synthetischen Dämmmaterialien ins Gerede gebracht, und viele Hausbesitzer fürchten, dass sie sich mit der Dämmung Schadstoffe ins Haus einbauen könnten. Dabei gibt es natürliche Werkstoffe, die sich bereits seit vielen Jahrzehnten bewährt haben und dank ihrer baubiologischen Eigenschaften heute besonders interessant sind.

Ausgleichende Wirkung

Aus hochwertigem recyceltem Papier und damit aus dem natürlichen Werkstoff Holz gewonnen werden etwa Cellulosedämmungen von Climacell. Sie können mehr, als nur die Umwelt und das Klima zu entlasten sowie die Heizkosten zu senken. Aufgrund ihrer Eigenschaften haben sie einen überaus positiven Einfluss auf das Raumklima. Cellulosefasern sind in der Lage, größere Mengen Feuchtigkeit aufzunehmen, wenn die Luftfeuchtigkeit steigt, und die Feuchte wieder abzugeben, wenn die Luftfeuchtigkeit sinkt.Damit üben sie eine ausgleichende Wirkung auf das Raumklima aus und können zudem Schimmelschäden vorbeugen, da sie Feuchteschäden durch Konvektion verhindern. Mehr Informationen über die Eigenschaften der Cellulose gibt es unter www.climacell.de im Internet.

Hitze-, Kälte- und Schallschutz inklusive

Cellulosedämmungen werden in Hohlräume etwa zwischen den Dachsparren, in Ständerwände, in Decken oder vorgesetzte Wände an Fassaden eingeblasen, wo sie eine dichte Schicht mit sehr guten Kälte- und Hitzeschutzeigenschaften bilden. Neben dem Wärmeschutz bietet Cellulose auch einen sehr guten Schallschutz.

Alternativ können Cellulosedämmungen zur Innendämmung auch aufgesprüht und mit hochwertigen, innenraumhygienischen Materialien beschichtet werden. Gut geeignet dafür sind etwa mineralische Putze aus Lehm oder Kalk. Um die bauphysikalischen Eigenschaften optimal zu nutzen, ist ein diffusionsoffener, also wasserdampfdurchlässiger Aufbau der Konstruktion, unbedingt notwendig.

Daten & Fakten

Brennende Polystyrolfassaden mit giftiger Rauchentwicklung haben die Wärmedämmung ins Gerede gebracht, seit der NDR eine Reportage unter dem Titel "Wahnsinn Wärmedämmung" ausstrahlte. Tatsächlich stellt sich die Situation etwa bei Cellulosedämmungen ganz anders dar: In unabhängigen Tests hat der Hersteller von Climacell ermitteln lassen, dass die Cellulosedämmung mit entsprechender Konstruktion mehr als 120 Minuten lang unbeschadet den Flammen widersteht. Ein Abtropfen und eine gefährliche Rauchentwicklung sind laut offiziellem Prüfbericht der MFPA Leipzig nicht zu befürchten.
Autor: red

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