Land unter
Samstag, 18. Mai 2013, 19:16 Uhr
Ca 30 Minuten Unwetter mit Starkregen von bis zu 45l / m² reichten aus um Wasserthaleben, sowie weitere Orte im Umkreis in eine Ausnahmesituation zu versetzen. So eine Meldung von der FFW Wasserthaleben
Kurz nach 22:00 Uhr liefen in der Leitstelle des Kyffhäuserkreises die Telefone heiß und die Sirene in unserem Dorf heulte laut auf und bescherte unseren Einsatzkräften eine lange, anstrengende Nacht. Neun Einsatzstellen zählte der Wehrführer M. Wölbing innerhalb weniger Minuten. Mehrere Keller der Wilhelm- Pieck- Straße und der Straße der DSF standen unter Wasser.
Auch einen Bewohner der Hauptstraße traf es. Weitere Flutmassen strömten von den Feldern und brachten Schlamm und Geröll mit sich, welche von den Einsatzkräften beseitigt werden mussten. Außerdem brauchte das Wasser eine Laufbahn, die mit Hilfe eines Baggers geschaffen wurde. Vielen Dank gilt an dieser Stelle Herrn Nils Alberts für dessen Einsatz. Besonders schwierig war die Situation an der Helbebrücke, welche binnen kurzer Zeit die Verbindung der Landstraße von Wasserthaleben nach Großenehrich abschnitt. Der Pegel der Helbe stieg heftig an und die gesamte Brücke wurde überschwemmt.
Einige Kameraden standen plötzlich Hüfttief in den Flutmassen und konnten gerade noch rechtzeitig ihre Einsatzmittel retten. Weiterhin brachten die Wassermassen auch viel Splitt und Schotter den Otterschten Berg herunter und mussten beseitigt werden.
Auf Grund der Menge der Einsatzstellen eilten Kameraden der umliegenden Feuerwehren Clingen und Greußen zu Hilfe. Dabei zeigte sich eine tadellose Zusammenarbeit und ein perfektes Zusammenwirken aller Einsatzkräfte. Vielen Dank an alle aktiven Kameraden der gesamten Wehren für ihren langen nächtlichen Einsatz, an den Kameraden F. Lumnitz für die Bereitstellung von Sand zum Befüllen der Sandsäcke und den Kameraden K. Schmidt für die späte nächtliche Versorgung mit Kaffee.
Derzeit sind die Kameraden mit den Nacharbeiten der vergangenen Nacht beschäftigt, denn auch einen Tag nach dem Geschehen sind die Auswirkungen noch deutlich sichtbar. Viele Anwohner sind ebenso dabei ihre Keller zu säubern und zu trocknen. So etwas haben wir noch nie erlebt., hieß es von vielen schon alt eingesessenen Dorfbewohnern. Alle hoffen auf ein ruhiges Pfingstwochenende und keine erneuten Unwetter.
S. Teumer
verantwortlich für Öffentlichkeitsarbeit der FW Wasserthaleben
Autor: khhKurz nach 22:00 Uhr liefen in der Leitstelle des Kyffhäuserkreises die Telefone heiß und die Sirene in unserem Dorf heulte laut auf und bescherte unseren Einsatzkräften eine lange, anstrengende Nacht. Neun Einsatzstellen zählte der Wehrführer M. Wölbing innerhalb weniger Minuten. Mehrere Keller der Wilhelm- Pieck- Straße und der Straße der DSF standen unter Wasser.
Auch einen Bewohner der Hauptstraße traf es. Weitere Flutmassen strömten von den Feldern und brachten Schlamm und Geröll mit sich, welche von den Einsatzkräften beseitigt werden mussten. Außerdem brauchte das Wasser eine Laufbahn, die mit Hilfe eines Baggers geschaffen wurde. Vielen Dank gilt an dieser Stelle Herrn Nils Alberts für dessen Einsatz. Besonders schwierig war die Situation an der Helbebrücke, welche binnen kurzer Zeit die Verbindung der Landstraße von Wasserthaleben nach Großenehrich abschnitt. Der Pegel der Helbe stieg heftig an und die gesamte Brücke wurde überschwemmt.
Einige Kameraden standen plötzlich Hüfttief in den Flutmassen und konnten gerade noch rechtzeitig ihre Einsatzmittel retten. Weiterhin brachten die Wassermassen auch viel Splitt und Schotter den Otterschten Berg herunter und mussten beseitigt werden.
Auf Grund der Menge der Einsatzstellen eilten Kameraden der umliegenden Feuerwehren Clingen und Greußen zu Hilfe. Dabei zeigte sich eine tadellose Zusammenarbeit und ein perfektes Zusammenwirken aller Einsatzkräfte. Vielen Dank an alle aktiven Kameraden der gesamten Wehren für ihren langen nächtlichen Einsatz, an den Kameraden F. Lumnitz für die Bereitstellung von Sand zum Befüllen der Sandsäcke und den Kameraden K. Schmidt für die späte nächtliche Versorgung mit Kaffee.
Derzeit sind die Kameraden mit den Nacharbeiten der vergangenen Nacht beschäftigt, denn auch einen Tag nach dem Geschehen sind die Auswirkungen noch deutlich sichtbar. Viele Anwohner sind ebenso dabei ihre Keller zu säubern und zu trocknen. So etwas haben wir noch nie erlebt., hieß es von vielen schon alt eingesessenen Dorfbewohnern. Alle hoffen auf ein ruhiges Pfingstwochenende und keine erneuten Unwetter.
S. Teumer
verantwortlich für Öffentlichkeitsarbeit der FW Wasserthaleben
