kn-Forum: Quo vadis Deutschland
Sonntag, 02. Juni 2013, 14:58 Uhr
Wenn man pensioniert ist, und sich doch mehr mit Politik beschäftigt, kommen zu viele Parallelen zur maroden Regierung der DDR, so beginnt ein Leserbrief, und sich mal eine Last von der Leber schrieb...
Wir haben oft vor dem Fernseher gesessen, und kurz nach einem Plenum gedacht, jetzt haben sie es begriffen, jetzt geht es aufwärts. Doch es ging immer mehr bergab.
Noch nicht mal die einfache Reproduktion wurde seit den 1970 er Jahren erreicht, der Verschleiß der Anlagen wurde größer und die Effektivität sank und sank.
Die Politiker versprachen das Blaue vom Himmel, vergrößerten die Distanz zum Volk und subventionierten die 2. Lohntüte bis zu Letzt.
Wir hatten unzureichende Technik in der Bekohlung und auf der Aschehalde, in der Kaserne stand alles 5 fach ungenutzt.
Heute wird mal eben eine dreiviertel Milliarde für eine Drohne ausgegeben, als seien die Arbeitslosen und die Sozialempfänger die neuen Klassenfeinde.
Dreiviertel Jahre sieht und hört man von den Politikern nichts, ein viertel Jahr vor der Wahl kommen sie aus den Löchern und geben mit vollen Händen das Geld aus. Auch das ist Wahlfälschung.
Zum Euro und der Europäischen Union gibt es keine Alternative, aber die Regierung, bis runder zum Stadtrat müssen weniger ausgeben, und nicht nur Geld drucken. Es wird überall aus dem Vollen geschöpft, ein Arbeiter, der 40 Stunden in der Woche und noch Außerhalb, malocht, kann seine Familie nicht ernähren.
Endlich gibt es einen Energiekonsens zwischen Regierung, Wissenschaft und Wirtschaft. Minister Altmaier macht einen guten Shop, hoffentlich gibt es genügend Fachkräfte, die die neue Technik beherrschen. Die Hochschulen gehören zum Bundesminister, und nicht wie vor 1918 zu jedem Schlossherren mit eigenem Studienplan. Die Energieversorgung sieht 2025 ganz anders aus,
neben intelligenten Netzen, Speichern, Spitzenlast Gasturbinen, benötigen wir sehr viel mehr interdisziplinäre Fachleute.
Noch nie hat unser Land so viele Steuern eingenommen, es geht nur, wenn die Ausgaben gedeckelt werden, und ein Kontrollorgan darüber wacht.
Die Staatsdiener bekommen jährlich ihre Lohnerhöhungen, sind in der Gesetzlichen Kranken- und Rentenversicherung. Die jungen Berufseinsteiger sollen für die Rente privat vorsorgen, mit 1% Zinsen für Festgeld, oder sollen sie spekulieren? Die Berufseinsteiger bekommen nur Teilzeit- oder befristete Arbeitsverträge, sieht man nach Frankreich mit seinen Unruhen, sollte die Jugendarbeitslosigkeit durch ein Programm sichtlich reduziert werden. Die Kanzlerin hätte so viel im eigenen Land zu tun, sie verzettelt sich in der Bekämpfung der Finanzkrise. Vor der Bundestagswahl gibt es wieder Geschenke, die ärmsten bleiben aber aus wieder aus und vor.
Viele Dinge, die mit Frankreich eingeleitet wurden, werden unter Hollande wieder verworfen. Wo die Regierung mit Initiative und im Gleichschritt ihr Programm durchzieht, kommt für die Bevölkerung etwas Positives zu Tage.
Ich spüre persönlich, im Gesundheitswesen haben wir die Krise gemeistert, im Bündnis für Arbeit haben wir Erfolge, auch wenn uns die Demographie half.
Wo ist die Gewerkschaft, auf die wir so stolz waren. Wo ist die 150 Jahre alte SPD, die wiederum mit einer Troika antritt, als wollten sie gar nicht regieren. So wie der Ausstieg aus der Kernenergie ein Meilenstein ist, sollten wir uns auf die deutsche Wertarbeit besinnen. Wenn wir es geschafft haben, ziehen einige Staaten nach und wir leben auch in Deutschland noch sicherer.
Ich möchte den Kandidaten keine Vorschläge machen, aber sie sollten immer in ihrem Wahlkreis ihren Mann stehen. Was sagte Martin Luther: Wir müssen dem Volk aufs Maul schauen.
Gerd Meißner
Wir haben oft vor dem Fernseher gesessen, und kurz nach einem Plenum gedacht, jetzt haben sie es begriffen, jetzt geht es aufwärts. Doch es ging immer mehr bergab.
Noch nicht mal die einfache Reproduktion wurde seit den 1970 er Jahren erreicht, der Verschleiß der Anlagen wurde größer und die Effektivität sank und sank.
Die Politiker versprachen das Blaue vom Himmel, vergrößerten die Distanz zum Volk und subventionierten die 2. Lohntüte bis zu Letzt.
Wir hatten unzureichende Technik in der Bekohlung und auf der Aschehalde, in der Kaserne stand alles 5 fach ungenutzt.
Heute wird mal eben eine dreiviertel Milliarde für eine Drohne ausgegeben, als seien die Arbeitslosen und die Sozialempfänger die neuen Klassenfeinde.
Dreiviertel Jahre sieht und hört man von den Politikern nichts, ein viertel Jahr vor der Wahl kommen sie aus den Löchern und geben mit vollen Händen das Geld aus. Auch das ist Wahlfälschung.
Zum Euro und der Europäischen Union gibt es keine Alternative, aber die Regierung, bis runder zum Stadtrat müssen weniger ausgeben, und nicht nur Geld drucken. Es wird überall aus dem Vollen geschöpft, ein Arbeiter, der 40 Stunden in der Woche und noch Außerhalb, malocht, kann seine Familie nicht ernähren.
Endlich gibt es einen Energiekonsens zwischen Regierung, Wissenschaft und Wirtschaft. Minister Altmaier macht einen guten Shop, hoffentlich gibt es genügend Fachkräfte, die die neue Technik beherrschen. Die Hochschulen gehören zum Bundesminister, und nicht wie vor 1918 zu jedem Schlossherren mit eigenem Studienplan. Die Energieversorgung sieht 2025 ganz anders aus,
neben intelligenten Netzen, Speichern, Spitzenlast Gasturbinen, benötigen wir sehr viel mehr interdisziplinäre Fachleute.
Noch nie hat unser Land so viele Steuern eingenommen, es geht nur, wenn die Ausgaben gedeckelt werden, und ein Kontrollorgan darüber wacht.
Die Staatsdiener bekommen jährlich ihre Lohnerhöhungen, sind in der Gesetzlichen Kranken- und Rentenversicherung. Die jungen Berufseinsteiger sollen für die Rente privat vorsorgen, mit 1% Zinsen für Festgeld, oder sollen sie spekulieren? Die Berufseinsteiger bekommen nur Teilzeit- oder befristete Arbeitsverträge, sieht man nach Frankreich mit seinen Unruhen, sollte die Jugendarbeitslosigkeit durch ein Programm sichtlich reduziert werden. Die Kanzlerin hätte so viel im eigenen Land zu tun, sie verzettelt sich in der Bekämpfung der Finanzkrise. Vor der Bundestagswahl gibt es wieder Geschenke, die ärmsten bleiben aber aus wieder aus und vor.
Viele Dinge, die mit Frankreich eingeleitet wurden, werden unter Hollande wieder verworfen. Wo die Regierung mit Initiative und im Gleichschritt ihr Programm durchzieht, kommt für die Bevölkerung etwas Positives zu Tage.
Ich spüre persönlich, im Gesundheitswesen haben wir die Krise gemeistert, im Bündnis für Arbeit haben wir Erfolge, auch wenn uns die Demographie half.
Wo ist die Gewerkschaft, auf die wir so stolz waren. Wo ist die 150 Jahre alte SPD, die wiederum mit einer Troika antritt, als wollten sie gar nicht regieren. So wie der Ausstieg aus der Kernenergie ein Meilenstein ist, sollten wir uns auf die deutsche Wertarbeit besinnen. Wenn wir es geschafft haben, ziehen einige Staaten nach und wir leben auch in Deutschland noch sicherer.
Ich möchte den Kandidaten keine Vorschläge machen, aber sie sollten immer in ihrem Wahlkreis ihren Mann stehen. Was sagte Martin Luther: Wir müssen dem Volk aufs Maul schauen.
Gerd Meißner
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
Autor: khhDie im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
