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Stammtisch-Ticker

Mittwoch, 05. Juni 2013, 19:18 Uhr
Automobile Stammtische im Vorfeld von Thüringen-Tagen haben im Freistaat bereits eine lange Tradition. Ganz klar, dass der diesjährige Automobil-Stammtisch in Sondershausen stattfindet. Wir berichten mit einem Live-Ticker von einer spannenden Stammtisch-Runde...


19.18 Uhr
Zum Ende der Veranstaltung gab es noch was auf die Ohren der Zuhörer, das Thüringentaglied "Meine Stadt", gesungen von Patricia König-Verges.

19.16 Uhr
Jetzt ist die Schlussrunde dran. Prof. Augsburg stellt eine Studie vor, die nicht vom Kultusministerium veröffentlicht wird. Michael Militzer plädierte dafür, dass mehr in die Forschung in Thüringen investiert werden müsse. Dieter Althaus sagte, dass die Zulieferer ihre Chance in einem globalen Markt nutzen müssen, allerdings nur mit wettbewerbsfähigen Produkten. Michael Schneider hat Sorge hinsichtlich der Entwicklung des Automobils. Hier müsse die Ideologie rausgehalten werden, siehe Umweltzone in Erfurt, die kein Mensch brauche. Oliver Wönnmann gab dem Auditorium auf den Weg, den Standort Nordthüringen nicht schlechtzureden und verwies auf das Projekt, das Nordhäuser Unternehmen bis zum Jahr 2016 komplett mit regenerativer Energie zu versorgen.

18.46 Uhr
Wönnmann plädiert weiter für den Standort Nordhausen und Nordthüringen. Das Unternehmen "lockt" Fachleute aller Management- und Mitarbeiterebenen mit guten Konditionen, sehr wenig Hierarchiestufen und mit der Abgabe von Verantwortlichkeiten im Unternehmen.



18.41 Uhr
Oliver Wönnmann, skizzierte kurz die Entwicklung der Firma Feuer Powertrain in Nordhausen. Von der Vision, den Motorenstandort Nordhausen wiederzubeleben, über die Nutzung der Kompetenzen der Region, bis hin zu einem der Weltmarktführer in Europa im Kurbelwellenbereich.

18.35 Uhr
Militzer forderte, das gerade die großen Konzerne viel mehr für ihre Standorte und die Menschen tun müssen. Auch sehe er die Unternehmen in der Pflicht, die Kommunen zu unterstützen. Eine Förderung nur nach der Schaffung von Arbeitsplätzen auszurichten, sei schädlich. Es könne nicht sein, das Opel Millionen Euro an Förderung bekommen und keinen Cent an Gewerbesteuern in Thüringen zahle.

18.31 Uhr
Michael Schneider, der Vorstand der Thüringer Aufbaubank, sagte, dass die Elektromobilität für Unternehmen als Nutzer noch nicht anwendbar sei. Er gab zu bedenken, dass es künftig eine andere Förderpolitik seitens der EU gebe. Die Wirtschafts müsse sich von der "Droge Zuschuss" lösen.

18.23 Uhr
Zum Elektro-Auto sagte der Chef von MITEC Automotive AG Eisenach, dass die Entwicklung ein politisch gewollter Hype war. Mobilität werde sich in Zukunft völlig anders darstellen, es werden in den kommenden Jahrzehnten deutlich weniger Autos benötigt.

18.19 Uhr
Militzer vermisst eine Persönlichkeit, die sagt, wo Deutschland hin will. Das aber müsse doch ein Land wissen, auch angesichts der Konkurrenz aus Fernost.

18.15 Uhr
Dr. Michael Militzer fordert ein System, um die Produkte auch schnell an den Markt zu bringen. Da habe Deutschland Nachholebedarf. Auch die Kostenseite müsse beachtet werden, deren Struktur müsse wettbewerbsfähig sein und bleiben. Er vermutet, dass Zulieferer nur eine Chance haben, wenn sie sich eine Nische am weltweiten Markt suchen.

18.07 Uhr
Dieter Althaus, der Vize-Präsident von Magna Europa für Regierungsfragen, fordert die Wirtschaft auf, die Politik mehr für ihre Probleme zu interessieren. Nur mit der Schaffung von Rahmenbedingungen könne die kleinteilige Zulieferindustrie auch in Zukunft bestehen.

18.05 Uhr

Diskussionsrunde: Von links: Althaus,Militzer, Raue, Wönnmann, Schneider, Augsburg (Foto: nnz) Diskussionsrunde: Von links: Althaus,Militzer, Raue, Wönnmann, Schneider, Augsburg (Foto: nnz)

Nun wird diskutiert: Prof. Klaus Augsburg von der TU Ilmenau skizzierte die Zulieferindustrie als sehr kleinteilig. Sie habe aber ihre Wirtschaftskraft trotz des Druckes des Marktes erreicht.

17.52 Uhr

Kultur beim Stammtisch (Foto: nnz) Kultur beim Stammtisch (Foto: nnz)

Nach den Reden und vor der Podiumsdiskussion gab es natürlich auch eine "Portion Kultur" auf die Ohren.

17.49 Uhr
Nun ist der demografische Wandel an der Reihe: Dem müsse man sich stellen und müsse die passenden Antworten geben. Thüringen sei mit seinen Menschen und seinen Unternehmen dazu in der Lage.

17.45 Uhr
Lieberknecht plädierte für die Globalisierung, der sich Deutschland und Thüringen mit ihren innovativen Technologien stellen müssten. Deutschland sei in der Welt eine Marke, die man nutzen müsse. "Wir müssen uns nicht verstecken."

17.37 Uhr
Die Ministerpräsidentin dankte den vielen Helfern, die den Betroffenen der Flut und des Hochwassers geholfen haben. Die Landesregierung werde bereits in den kommenden Tagen mit der Auszahlung der Unterstützungshilfen beginnen.

17.34 Uhr

Lieberknecht (Foto: nnz) Lieberknecht (Foto: nnz)

Christine Lieberknecht erinnerte eingangs ihrer Rede an den 5. Juni 2003, als Dieter Althaus mehrheitlich zum Ministerpräsident gewählt wurde. "Das waren erfolgreiche zehn Jahre".

17.28 Uhr
Wünsche hat Joachim Kreyer natürlich auch: Das sind der Ausbau der Sundhäuser Berge, die Berufsausbildung in Nordthüringen solle nicht weiter ausgedehnt werden und verlässliche finanzielle Rahmenbedingungen seitens des Landes.

17.25 Uhr
Kreyer erinnert an die Folgen des verheerenden Hochwassers in Thüringen und appelliert an die Gäste der Veranstaltung, eine Benefiz-Aktion der Sparkassen zu unterstützen.

17.18 Uhr
Jetzt ist Bürgermeister Kreyer dran. Auch er begrüßt ebenso alle Gäste, darunter mehrere Landtagsabgeordnete sowie die Stadtchefs aus Nordhausen und Heiligenstadt.

17.16 Uhr
Geschäftsführer Helmut Peter begrüßt die Gäste im Mercedes-Autohaus in Sondershausen.

16.59 Uhr

Lieberknecht begrüßt (Foto: nnz) Lieberknecht begrüßt (Foto: nnz)

Jetzt ist auch Ministerpäsidentin Christine Lieberknecht in Sondershausen eingetroffen. Begrüßt wurde sie von Bürgermeister Joachim Kreyer und Helmut Peter, dem Gastgeber des Abends.

16.53 Uhr
Es ist angerichtet: Die Gäste aus der Wirtschaft und Politik in Nordthüringen treffen mittlerweile ein...

Automobil-Stammtisch in Sondershausen (Foto: nnz) Automobil-Stammtisch in Sondershausen (Foto: nnz)
Autor: red

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