Neues aus Berlin (92)
Dienstag, 18. Juni 2013, 01:33 Uhr
Im Rahmen unserer Reihe Berichte der Bundestagmitglieder unserer Region äußert sich das Mitglied des Bundestags, Johannes Selle (Die CDU) zu den Themen: 60 Jahre Bundesvertriebenengesetz
Eine Kollegin erzählte mir, wie die Polizei erschien und sie bat, das Haus sofort zu verlassen. Sie war aufgeregt, konnte sich nicht konzentrieren und nahm wahllos Kleidungsstücke mit an Stelle von wichtigen Dokumenten. Es vor wenigen Tagen und sie musste ihr Haus wegen drohenden Dammbruchs verlassen. Man kann sich heute nicht mehr vorstellen, was es bedeutete, wenn rohe Soldaten von Rache beseelt an der Tür klopfen und zum Verlassen auf Nimmerwiedersehen auffordern. Schwache mussten getragen werden, viele kamen um. 14 Mio. Menschen erlitten dieses Schicksal, 2 Mio. starben. Die Charte der Vertriebenen ist lesenswert und mahnend, wie ein Neuanfang gelingen und Versöhnung möglich ist. Die wegweisenden politischen Entscheidungen, das Bundesvertriebenengesetz z. B. , welches vor 60 Jahren verabschiedet wurde, gehört dazu.
Mit diesem Gesetz gelang die Integration vieler Millionen Menschen und dadurch wurde auch der wirtschaftlicher Aufschwung beflügelt.
Das Bundesvertriebenengesetz ist ebenfalls die Grundlage für die Aufnahme und Integration von bisher 4,5 Millionen Spätaussiedlern aus den Staaten Ostmittel- und Südost-Europas. Es bildet das Fundament für die Unterstützung und Förderung der deutschen Minderheiten in den Herkunftsstaaten der Aussiedler. Auf seiner Grundlage stellen wir heute den Erhalt und die Pflege des kulturellen Erbes der Vertriebenen und Flüchtlinge sicher.
Die Aufarbeitung des Zweiten Weltkrieges und die Folgen von Flucht und Vertreibung gehören selbstverständlich zur Erinnerungskultur, die wir brauchen. Am 11.Juni wurde der Grundstein für ein Dokumentationszentrum am Deutschlandhaus gelegt.
Wahlkreisbüro Johannes Selle
Autor: khhEine Kollegin erzählte mir, wie die Polizei erschien und sie bat, das Haus sofort zu verlassen. Sie war aufgeregt, konnte sich nicht konzentrieren und nahm wahllos Kleidungsstücke mit an Stelle von wichtigen Dokumenten. Es vor wenigen Tagen und sie musste ihr Haus wegen drohenden Dammbruchs verlassen. Man kann sich heute nicht mehr vorstellen, was es bedeutete, wenn rohe Soldaten von Rache beseelt an der Tür klopfen und zum Verlassen auf Nimmerwiedersehen auffordern. Schwache mussten getragen werden, viele kamen um. 14 Mio. Menschen erlitten dieses Schicksal, 2 Mio. starben. Die Charte der Vertriebenen ist lesenswert und mahnend, wie ein Neuanfang gelingen und Versöhnung möglich ist. Die wegweisenden politischen Entscheidungen, das Bundesvertriebenengesetz z. B. , welches vor 60 Jahren verabschiedet wurde, gehört dazu.
Mit diesem Gesetz gelang die Integration vieler Millionen Menschen und dadurch wurde auch der wirtschaftlicher Aufschwung beflügelt.
Das Bundesvertriebenengesetz ist ebenfalls die Grundlage für die Aufnahme und Integration von bisher 4,5 Millionen Spätaussiedlern aus den Staaten Ostmittel- und Südost-Europas. Es bildet das Fundament für die Unterstützung und Förderung der deutschen Minderheiten in den Herkunftsstaaten der Aussiedler. Auf seiner Grundlage stellen wir heute den Erhalt und die Pflege des kulturellen Erbes der Vertriebenen und Flüchtlinge sicher.
Die Aufarbeitung des Zweiten Weltkrieges und die Folgen von Flucht und Vertreibung gehören selbstverständlich zur Erinnerungskultur, die wir brauchen. Am 11.Juni wurde der Grundstein für ein Dokumentationszentrum am Deutschlandhaus gelegt.
Wahlkreisbüro Johannes Selle
