Schritt zur Gemeinschaftsschule
Donnerstag, 20. Juni 2013, 10:45 Uhr
Die Wandlung einer Regelschule zur Gemeinschaftsschule bedarf der Zustimmung des Kreistags. Vorher wird es im Kreisausschuss erörtert.
Der Kreisausschuss empfahl gestern dem Kreistag (bei zwei Enthaltung), dem Antrag der Staatlichen Regelschule Oldisleben auf Umwandlung in eine Thüringer Gemeinschaftsschule zum Schuljahr 2013/2014 zuzustimmen. Die Schule soll die Klassenstufen 5 bis 10 umfassen und im vorhandenen Gebäude der jetzigen RS Oldisleben verbleiben.
Aus der Begründung
Die Schulkonferenz der Staatlichen Regelschule Oldisleben hat am 15. April 2013 beschlossen, beim Schulträger (Kyffhäuserkreis) den Antrag auf Umwandlung in eine Thüringer Gemeinschaftsschule zu stellen. Dem Antrag wurde das erforderliche pädagogische
Konzept beigefügt. Das Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur hat zwischenzeitlich festgestellt, dass dieses Konzept geeignet ist, um eine Gemeinschaftsschule entwickeln zu können.
Rechtliche Grundlage für diesen Antrag bilden die §§ 4 und 6a des Thüringer Schulgesetzes.
Gemäß § 13 (3,3a) des Thüringer Schulgesetzes ist bei Errichtung einer Thüringer Gemeinschaftsschule durch Schulartänderung das Einvernehmen mit dem für das Schulwesen zuständigen Ministerium herzustellen und hat dies im Konsens mit der jeweiligen Schule
(hier der RS Oldisleben) zu erfolgen.
Schulleiterin Heike Wilke erläuterte das Konzept. Dabei konnte sie darauf verweisen, dass eine Lehrerstelle zusätzlich eingeräumt wurde (mehr Lehrerstunden). Auch die Lehrpläne mit dem Kyffhäusergymnasium werden entsprechend abgestimmt denn diese ist kooperative Schule, ohne die das Konzept der Gemeinschaftsschule nicht durchsetzbar wäre.
Vorteil für die Schüler und Eltern, sie müssen sich nicht schon in der 4. Klasse entscheiden, gehe ich aufs Gymnasium oder nicht. Auch ein Übertritt nach der 5, 6., 7. oder 8. Klasse ist möglich. Mancher Jugendliche ist eben ein "Spätstarter" und entwickelt sich erst später zu einem leistungsstarken Schüler.
Klaus Mehle (SPD) informierte, dass einige Gemeinderäte in der Region, (auch Oldisleben) das Konzept der Gemeinschaftsschule unterstützen.
Noch nicht so recht überzeugt vom Konzept war Jörg Steinmetz (CDU), der es dann auch vorzog, sich der Stimme zu enthalten.
Oldisleben wäre dann die erste staatliche Gemeinschaftsschule im Kyffhäuserkreis.
Autor: khhDer Kreisausschuss empfahl gestern dem Kreistag (bei zwei Enthaltung), dem Antrag der Staatlichen Regelschule Oldisleben auf Umwandlung in eine Thüringer Gemeinschaftsschule zum Schuljahr 2013/2014 zuzustimmen. Die Schule soll die Klassenstufen 5 bis 10 umfassen und im vorhandenen Gebäude der jetzigen RS Oldisleben verbleiben.
Aus der Begründung
Die Schulkonferenz der Staatlichen Regelschule Oldisleben hat am 15. April 2013 beschlossen, beim Schulträger (Kyffhäuserkreis) den Antrag auf Umwandlung in eine Thüringer Gemeinschaftsschule zu stellen. Dem Antrag wurde das erforderliche pädagogische
Konzept beigefügt. Das Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur hat zwischenzeitlich festgestellt, dass dieses Konzept geeignet ist, um eine Gemeinschaftsschule entwickeln zu können.
Rechtliche Grundlage für diesen Antrag bilden die §§ 4 und 6a des Thüringer Schulgesetzes.
Gemäß § 13 (3,3a) des Thüringer Schulgesetzes ist bei Errichtung einer Thüringer Gemeinschaftsschule durch Schulartänderung das Einvernehmen mit dem für das Schulwesen zuständigen Ministerium herzustellen und hat dies im Konsens mit der jeweiligen Schule
(hier der RS Oldisleben) zu erfolgen.
Schulleiterin Heike Wilke erläuterte das Konzept. Dabei konnte sie darauf verweisen, dass eine Lehrerstelle zusätzlich eingeräumt wurde (mehr Lehrerstunden). Auch die Lehrpläne mit dem Kyffhäusergymnasium werden entsprechend abgestimmt denn diese ist kooperative Schule, ohne die das Konzept der Gemeinschaftsschule nicht durchsetzbar wäre.
Vorteil für die Schüler und Eltern, sie müssen sich nicht schon in der 4. Klasse entscheiden, gehe ich aufs Gymnasium oder nicht. Auch ein Übertritt nach der 5, 6., 7. oder 8. Klasse ist möglich. Mancher Jugendliche ist eben ein "Spätstarter" und entwickelt sich erst später zu einem leistungsstarken Schüler.
Klaus Mehle (SPD) informierte, dass einige Gemeinderäte in der Region, (auch Oldisleben) das Konzept der Gemeinschaftsschule unterstützen.
Noch nicht so recht überzeugt vom Konzept war Jörg Steinmetz (CDU), der es dann auch vorzog, sich der Stimme zu enthalten.
Oldisleben wäre dann die erste staatliche Gemeinschaftsschule im Kyffhäuserkreis.
