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Papier nicht geeignet?

Montag, 24. Juni 2013, 00:05 Uhr
Evangelischer Arbeitskreis zur EKD-Positionsbestimmung zur Familienpolitik. Goebel: "Papier hält nicht, was es verspricht"

Das am Mittwoch vorgestellte EKD-Papier zur Familienpolitik ist aus Sicht des Evangelischen Arbeitskreises (EAK) der CDU Thüringen enttäuschend. "Das Papier hält nicht, was es verspricht", so der Landesvorsitzende des EAK in Thüringen, Prof. Dr. Jens Goebel. "Die aufgestellten Thesen ähneln eher einem moralischen Sammelsurium, das sich an Christen wendet, als dass es eine klare, theologisch untermauerte Positionsbestimmung beschreibt. Das als Orientierungshilfe gedachte Papier gibt nicht Orientierung, es führt in die Orientierungslosigkeit."

Viele der aufgestellten Thesen seien richtig, aber so allgemein und bedürften keiner Untermauerung durch die Bibel, so Goebel weiter. "Alles ist erlaubt! Alles ist möglich und alles ist gottgefällig!", das sei der Grundtenor des Papiers. Das widerspreche aber dem Bekenntnis zu einem Leben, das auf christlichen Werten basiere. "Ein theologisch begründetes Familienbild fehlt vollkommen. Vielfalt ist gut und richtig, aber im EKD-Papier mutiert sie zur Beliebigkeit", so der Eck-Landesvorsitzende Goebel abschließend.

Dr. Detlef Baer
Pressesprecher des EAK Thüringen
Autor: khh

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