Konjunkturbarometer klettert
Montag, 24. Juni 2013, 14:31 Uhr
Das Ifo-Geschäftsklima hat sich im Juni erneut etwas verbessert. Die Unternehmer bewerten ihre aktuelle Lage zwar etwas weniger positiv als noch im Mai, dafür fallen die Einschätzungen zum künftigen Geschäftsverlauf günstiger aus, schätzt die IHK in Erfurt ein...
Die Wirtschaft nimmt wieder Fahrt auf, auch wenn derzeit noch ziemlich viel Sand im Getriebe knirscht, kommentiert Gerald Grusser, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt, die vorliegenden Daten. Vor allem die Flutkatastrophe dürfte die Situation aufgrund der Produktionsausfälle in der Landwirtschaft, der Industrie und auf dem Bau kurzfristig noch verschärfen. Allerdings könne dann mittelfristig durch die Beseitigung der entstandenen Schäden mit neuen konjunkturellen Impulsen gerechnet werden. Davon würde hauptsächlich das Baugewerbe profitieren.
Das gibt dann auch Hoffnung für die zweite Jahreshälfte. Viel wird jedoch von der weiteren Entwicklung der Inlandsnachfrage abhängen, denn die Hauptrisiken für unsere Wirtschaft kommen immer noch vom Ausland, erklärt der IHK-Chef. Eine Stagnation bei wichtigen Handelspartnern in der Euro-Zone, allen voran Frankreich, drücke deutlich auf die Exportbilanzen.
So hätten die Thüringer Ausfuhren in das westliche Nachbarland im ersten Quartal 2013 gegenüber dem Vorjahreszeitraum ein Minus von knapp 18 Prozent ausgewiesen. Ähnlich negativ sehe es auch bei Italien und Spanien mit minus zehn Prozent aus.
Autor: redDie Wirtschaft nimmt wieder Fahrt auf, auch wenn derzeit noch ziemlich viel Sand im Getriebe knirscht, kommentiert Gerald Grusser, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt, die vorliegenden Daten. Vor allem die Flutkatastrophe dürfte die Situation aufgrund der Produktionsausfälle in der Landwirtschaft, der Industrie und auf dem Bau kurzfristig noch verschärfen. Allerdings könne dann mittelfristig durch die Beseitigung der entstandenen Schäden mit neuen konjunkturellen Impulsen gerechnet werden. Davon würde hauptsächlich das Baugewerbe profitieren.
Das gibt dann auch Hoffnung für die zweite Jahreshälfte. Viel wird jedoch von der weiteren Entwicklung der Inlandsnachfrage abhängen, denn die Hauptrisiken für unsere Wirtschaft kommen immer noch vom Ausland, erklärt der IHK-Chef. Eine Stagnation bei wichtigen Handelspartnern in der Euro-Zone, allen voran Frankreich, drücke deutlich auf die Exportbilanzen.
So hätten die Thüringer Ausfuhren in das westliche Nachbarland im ersten Quartal 2013 gegenüber dem Vorjahreszeitraum ein Minus von knapp 18 Prozent ausgewiesen. Ähnlich negativ sehe es auch bei Italien und Spanien mit minus zehn Prozent aus.
