Geringer Nutzen für die Umwelt
Donnerstag, 27. Juni 2013, 16:26 Uhr
Der NABU Thüringen begrüßt den aktuell verabschiedeten Beschluss zur EU-Agrarreform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP), sieht allerdings in einigen Teilen noch gravierenden Nachbesserungsbedarf...
Mike Jessat, der Landesvorsitzende des NABU Thüringen sagt: Dies ist ein Schritt in die richtige Richtung. Erstmals ist ein Drittel der Agrarsubventionen an konkrete Umweltauflagen gebunden. Der wirkliche Nutzen für die Umwelt ist aber als äußerst gering einzuschätzen.
Laut NABU sollen mit dem ‚Greening‘ der Agrarpolitik Subventionen zwar endlich stärker an Umweltauflagen gebunden werden, der Beschluss bleibt jedoch auf halbem Wege stecken. Viele wichtige Vorschläge sind im Laufe der Verhandlungen aufgrund des massiven Widerstands der Agrarlobby und zahlreicher Mitgliedstaaten wie Deutschland verwässert worden.
Dazu zählten etwa Vorgaben zur Schaffung von ökologischen Vorrangflächen, der Schutz von Dauergrünland oder die Einhaltung einer Mindestfruchtfolge. Zugleich hatten die Staats- und Regierungschefs wenige Monate zuvor die Mittel für die zweite Säule der Agrarpolitik, aus der Maßnahmen für den ländlichen Raum und den Naturschutz finanziert werden, um fast 20 Prozent gekürzt. Hier fordern die Naturschützer noch Nachbesserung auf nationaler Ebene. So könnten 15 Prozent der Agrarsubventionen von den Direktzahlungen in die zweite Säule umgeschichtet werden.
Wir sind letztendlich gespannt wie das Ganze in Thüringen umgesetzt wird. Die Mittel die ausgegeben werden müssen endlich in der Landschaft ankommen. Und unter anderem dem Erhalt der Artenvielfalt, der Schaffung von gesunden Böden und Gewässern, dienen, so Mike Jessat.
Autor: redMike Jessat, der Landesvorsitzende des NABU Thüringen sagt: Dies ist ein Schritt in die richtige Richtung. Erstmals ist ein Drittel der Agrarsubventionen an konkrete Umweltauflagen gebunden. Der wirkliche Nutzen für die Umwelt ist aber als äußerst gering einzuschätzen.
Laut NABU sollen mit dem ‚Greening‘ der Agrarpolitik Subventionen zwar endlich stärker an Umweltauflagen gebunden werden, der Beschluss bleibt jedoch auf halbem Wege stecken. Viele wichtige Vorschläge sind im Laufe der Verhandlungen aufgrund des massiven Widerstands der Agrarlobby und zahlreicher Mitgliedstaaten wie Deutschland verwässert worden.
Dazu zählten etwa Vorgaben zur Schaffung von ökologischen Vorrangflächen, der Schutz von Dauergrünland oder die Einhaltung einer Mindestfruchtfolge. Zugleich hatten die Staats- und Regierungschefs wenige Monate zuvor die Mittel für die zweite Säule der Agrarpolitik, aus der Maßnahmen für den ländlichen Raum und den Naturschutz finanziert werden, um fast 20 Prozent gekürzt. Hier fordern die Naturschützer noch Nachbesserung auf nationaler Ebene. So könnten 15 Prozent der Agrarsubventionen von den Direktzahlungen in die zweite Säule umgeschichtet werden.
Wir sind letztendlich gespannt wie das Ganze in Thüringen umgesetzt wird. Die Mittel die ausgegeben werden müssen endlich in der Landschaft ankommen. Und unter anderem dem Erhalt der Artenvielfalt, der Schaffung von gesunden Böden und Gewässern, dienen, so Mike Jessat.
