Machnig bei Isoplus
Dienstag, 16. Juli 2013, 18:15 Uhr
In seiner Rundreise durch Thüringen besuchte heute Thüringens Wirtschaftsminister Matthias Machnig (SPD) das Unternehmen Isoplus Sondershausen, den Marktführer in Europa, wenn ist um isolierte Rohre in der Fernwärmetechnik geht.
Nach der Begrüßung vor dem Werkstor durch Geschäftsführer Jörg Kauschaut (Mitte) wurde in einer Gesprächsrunde mit Landrätin Antje Hochwind (SPD) dem Minister das Unternehmen vorgestellt .Mit deutlich über 400 Personen in der Hochsaison ist der Standort Sondershausen der größte Produktionsstandort der isoplus Gruppe, die insgesamt an sieben Standorten tätig ist, so auch in der Tschechien, Ungarn, Kuweit (Kühlung) und Österreich. Ein neues Werk entsteht derzeitig in Kasachstan.
In einer Gesprächsrunde (von li. n-re.) Christoph Hörold (Prokurist), Jörg Kauschat, Susanne Teichmann vom Amt für Regionale Wirtschaftsentwicklung, Dr. Andreas Räuber und Dr. Heinz-Ulrich Thiele vom Landratsamt Kyffhäuserkreis, sowie die Landrätin des Kyffhäuserkreises Antje Hochwind und Minister Matthias Machnig.
Kauschat und Machnig waren sich in der Diskussion einig, eine der vordringlichsten Aufgaben in der Energietechnik in Thüringen wie auch in ganz Deutschland ist die Weiterentwicklung der Wärme-Kraft-Kopplung, wie sie zum Beispiel in Blockheizkraftwerken zum Einsatz kommt. Hier laufen Wärmegewinnung und Stromgewinnung Hand in Hand, um das einmal bildlich aus zu drücken.
Auch Landrätin Hochwind konnte sich freuen, durch seinen hohen Exportanteil, hebt Isoplus die Exportquote des Kyffhäuserkreises entscheidend. Dadurch liegen wir als Kreis sogar über dem Thüringendurchschnitt, stellte sie befriedigend fest. Mit rund 210 Millionen Umsatz insgesamt zeigt sich dass die Exportquote von Isoplus hoch ist, den "nur" 80 Millionen werden in Deutschland umgesetzt. Neue Kunde sind jetzt die USA, wo es noch viel bei Fernwärmenetzen zu tun gibt.
Nicht ganz einig war man sich in der Abschätzung der Entwicklung der Fernwärmenetze. Während Kauschat sagte, hier werden wir auf die 25 Prozent zu gehen müssen, war Machnig spektisch, ob für so ein anspruchsvolles, wenn auch notwendiges Ziel, die Mittel reichen werden. Deshalb will Machnig auch die Entwicklung von Fernwärmenetzen fördern. Dabei verwies er auch auf die entstehende Geothermieanlage in Meinigen, die auch mit einem Fernwärmenetz gekoppelt werden soll.
Bei einem Rundgang durch das Unternehmen verwies Kauschat darauf, dass besonders Stadtwerke großer Städte, so auch in Nordrhein-Westfalen, Abnehmer der Fernwärmerohre ist. Dabei machte Kauschat auch klar, wir liefern nicht nur ein paar Rohre, sondern hier steckt High-Tech in der Isolierung der Rohre drin, was der eigentliche Sinn der Sache ist. Dabei arbeitet man mit großen Firmen wie BASF zusammen, steckt aber auch Geld und Kräfte in Forschung und Entwicklung.
Hinsichtlich des Arbeitskrätzepotentials als auch hinsichtlich der zentralen Lage in Deutschland und Europa (gute Logistik) sei man mit dem Standort Sondershausen sehr zufrieden, auch wenn bei künftiger weiterer Expansion der Platz knapp werden könnte. Aber hier sicherten Hochwind und Machnig Unterstützung zu. Einen anderen Standort zu suchen kommt für Kauschat nicht in Frage.
Von besonderem Interesse für Machnig war auch das Thema Auszubildende. Hier konnte Kauschat mit guten Zahlen aufwarten. Im August werden 27 Auszubildende eine Lehre in technischen und kaufmännischen Berufen aufnehmen. Wir setzen bei der Suche mehr auf die moderne Medien. Ein Schwerpunkt dabei zum Beispiel Facebook. Dort erreichten wir das interessierte Klientel für die Suche der Auszubildenden.
Schon mächtig im Zeitverzug geraten zog der Wirtschaftsminister weiter zum nächsten Tour seiner Reise: Tower Automotive Presswerk in Artern.
Hierzu folgt noch ein Bericht bei kn.
Autor: khhNach der Begrüßung vor dem Werkstor durch Geschäftsführer Jörg Kauschaut (Mitte) wurde in einer Gesprächsrunde mit Landrätin Antje Hochwind (SPD) dem Minister das Unternehmen vorgestellt .Mit deutlich über 400 Personen in der Hochsaison ist der Standort Sondershausen der größte Produktionsstandort der isoplus Gruppe, die insgesamt an sieben Standorten tätig ist, so auch in der Tschechien, Ungarn, Kuweit (Kühlung) und Österreich. Ein neues Werk entsteht derzeitig in Kasachstan.
In einer Gesprächsrunde (von li. n-re.) Christoph Hörold (Prokurist), Jörg Kauschat, Susanne Teichmann vom Amt für Regionale Wirtschaftsentwicklung, Dr. Andreas Räuber und Dr. Heinz-Ulrich Thiele vom Landratsamt Kyffhäuserkreis, sowie die Landrätin des Kyffhäuserkreises Antje Hochwind und Minister Matthias Machnig.
Kauschat und Machnig waren sich in der Diskussion einig, eine der vordringlichsten Aufgaben in der Energietechnik in Thüringen wie auch in ganz Deutschland ist die Weiterentwicklung der Wärme-Kraft-Kopplung, wie sie zum Beispiel in Blockheizkraftwerken zum Einsatz kommt. Hier laufen Wärmegewinnung und Stromgewinnung Hand in Hand, um das einmal bildlich aus zu drücken.
Auch Landrätin Hochwind konnte sich freuen, durch seinen hohen Exportanteil, hebt Isoplus die Exportquote des Kyffhäuserkreises entscheidend. Dadurch liegen wir als Kreis sogar über dem Thüringendurchschnitt, stellte sie befriedigend fest. Mit rund 210 Millionen Umsatz insgesamt zeigt sich dass die Exportquote von Isoplus hoch ist, den "nur" 80 Millionen werden in Deutschland umgesetzt. Neue Kunde sind jetzt die USA, wo es noch viel bei Fernwärmenetzen zu tun gibt.
Nicht ganz einig war man sich in der Abschätzung der Entwicklung der Fernwärmenetze. Während Kauschat sagte, hier werden wir auf die 25 Prozent zu gehen müssen, war Machnig spektisch, ob für so ein anspruchsvolles, wenn auch notwendiges Ziel, die Mittel reichen werden. Deshalb will Machnig auch die Entwicklung von Fernwärmenetzen fördern. Dabei verwies er auch auf die entstehende Geothermieanlage in Meinigen, die auch mit einem Fernwärmenetz gekoppelt werden soll.
Bei einem Rundgang durch das Unternehmen verwies Kauschat darauf, dass besonders Stadtwerke großer Städte, so auch in Nordrhein-Westfalen, Abnehmer der Fernwärmerohre ist. Dabei machte Kauschat auch klar, wir liefern nicht nur ein paar Rohre, sondern hier steckt High-Tech in der Isolierung der Rohre drin, was der eigentliche Sinn der Sache ist. Dabei arbeitet man mit großen Firmen wie BASF zusammen, steckt aber auch Geld und Kräfte in Forschung und Entwicklung.
Hinsichtlich des Arbeitskrätzepotentials als auch hinsichtlich der zentralen Lage in Deutschland und Europa (gute Logistik) sei man mit dem Standort Sondershausen sehr zufrieden, auch wenn bei künftiger weiterer Expansion der Platz knapp werden könnte. Aber hier sicherten Hochwind und Machnig Unterstützung zu. Einen anderen Standort zu suchen kommt für Kauschat nicht in Frage.
Von besonderem Interesse für Machnig war auch das Thema Auszubildende. Hier konnte Kauschat mit guten Zahlen aufwarten. Im August werden 27 Auszubildende eine Lehre in technischen und kaufmännischen Berufen aufnehmen. Wir setzen bei der Suche mehr auf die moderne Medien. Ein Schwerpunkt dabei zum Beispiel Facebook. Dort erreichten wir das interessierte Klientel für die Suche der Auszubildenden.
Schon mächtig im Zeitverzug geraten zog der Wirtschaftsminister weiter zum nächsten Tour seiner Reise: Tower Automotive Presswerk in Artern.
Hierzu folgt noch ein Bericht bei kn.


















