Alte Zunft mit Zukunftsaufgaben
Samstag, 03. August 2013, 11:03 Uhr
Melkkarusselle arbeiten heute automatisch, jeder Traktor ist mit GPS ausgestattet. Doch auch althergebrachte landwirtschaftliche Traditionen wie die Schäferei erfüllen heute noch wichtige Aufgaben...
Darauf hat Thüringens Agrarstaatssekretär Roland Richwien heute anlässlich des 22. Thüringer Schäfertags im Freilichtmuseum Hohenfelden hingewiesen. Schafe pflegen seit Jahrhunderten unsere Kulturlandschaft, verhindern mit der Beweidung die Verbuschung und sorgen so für Artenreichtum, sagte Richwien.
Im Rahmen des Schäfertags konkurrierten knapp 20 Schäfer aus ganz Thüringen um die Landesmeisterschaft im Hüten. Die Teilnehmer hatten sich zuvor in regionalen Ausscheiden qualifiziert. Im Wettbewerb mussten die Schäfer unter anderem eine fremde Herde ein- und auspferchen, über eine enge Brücke treiben sowie auf einer Weide zusammen halten. Die Hütehaltung ist bei Thüringer Berufsschäfern weiterhin die dominierende Haltungsform von Schafen.
Der Landesverband Thüringer Schafzüchter und die Landesanstalt für Landwirtschaft (TLL) organisieren an jedem ersten Samstag im August den Schäfertag. Das Thüringer Agrarministerium unterstützte den diesjährigen Wettbewerb mit einer Projektförderung in Höhe von 2.000 Euro und stiftete den Siegerpokal. Neben dem Leistungshüten lockten Infostände, Schauspinnen, Verkaufsstände mit Produkten aus der Schafhaltung, Musik und ein Kinderprogramm die Zuschauer ins Freilichtmuseum.
Ende 2012 zählte das Thüringer Landesamt für Statistik rund 148.800 Schafe, das waren rund 2000 Schafe mehr als im Vorjahr. Etwa 500 landwirtschaftliche Betriebe im Freistaat halten Schafe.
Autor: redDarauf hat Thüringens Agrarstaatssekretär Roland Richwien heute anlässlich des 22. Thüringer Schäfertags im Freilichtmuseum Hohenfelden hingewiesen. Schafe pflegen seit Jahrhunderten unsere Kulturlandschaft, verhindern mit der Beweidung die Verbuschung und sorgen so für Artenreichtum, sagte Richwien.
Im Rahmen des Schäfertags konkurrierten knapp 20 Schäfer aus ganz Thüringen um die Landesmeisterschaft im Hüten. Die Teilnehmer hatten sich zuvor in regionalen Ausscheiden qualifiziert. Im Wettbewerb mussten die Schäfer unter anderem eine fremde Herde ein- und auspferchen, über eine enge Brücke treiben sowie auf einer Weide zusammen halten. Die Hütehaltung ist bei Thüringer Berufsschäfern weiterhin die dominierende Haltungsform von Schafen.
Der Landesverband Thüringer Schafzüchter und die Landesanstalt für Landwirtschaft (TLL) organisieren an jedem ersten Samstag im August den Schäfertag. Das Thüringer Agrarministerium unterstützte den diesjährigen Wettbewerb mit einer Projektförderung in Höhe von 2.000 Euro und stiftete den Siegerpokal. Neben dem Leistungshüten lockten Infostände, Schauspinnen, Verkaufsstände mit Produkten aus der Schafhaltung, Musik und ein Kinderprogramm die Zuschauer ins Freilichtmuseum.
Ende 2012 zählte das Thüringer Landesamt für Statistik rund 148.800 Schafe, das waren rund 2000 Schafe mehr als im Vorjahr. Etwa 500 landwirtschaftliche Betriebe im Freistaat halten Schafe.
