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Gefährliches Spielzeug

Freitag, 09. August 2013, 20:11 Uhr
Beamte des Zollamts Hildesheim beaufsichtigten gestern die Vernichtung von über 400 Kinderspielzeugen und Elektrowaren. Keines der Produkte erfüllte die Sicherheitsstandards der Europäischen Union...


Ende Juli traf ein aus Fernost gelieferter Container mit gefährlichen Waren bei einem Händler in Hildesheim ein. Dieser meldet sich daraufhin beim Zollamt Hildesheim und bat um die zollrechtliche Abfertigung der Lieferung für den heimischen Markt.

„Fester Bestandteil einer solchen Abfertigung zum zollrechtlich freien Verkehr ist auch die Beschau, also die Sichtung der Waren“, erklärt Frank Mauritz, Pressesprecher des Hauptzollamts Braunschweig. Die Kontrolle der Lieferung durch die Abfertigungsbeamten förderte Kinderbetten und -waagen, Dreiräder, Babyhochstühle, Lauflernhilfen und elektronische Küchengeräte zu Tage.
„Schon auf den ersten Blick hatten meine Kollegen Zweifel an der Produktsicherheit der Waren. Sie wirkten minderwertig verarbeitet und instabil. Außerdem fehlte an vielen Waren die erforderliche CE-Kennzeichnung.“, so Mauritz weiter. In enger Zusammenarbeit mit dem Gewerbeaufsichtsamt Hildesheim konnte noch vor Ort gesichert festgestellt werden, dass die Spielzeuge und Elektrowaren ein zu hohes Gefahrenpotential für den Endverbraucher haben und somit nicht einfuhrfähig sind.

Daraufhin wurden die Waren gestern unter der Aufsicht von Zöllnern unbrauchbar gemacht und anschließend von einem Entsorgungsunternehmen fachgerecht entsorgt. Die weitere Würdigung des Sachverhalts obliegt dem Gewerbeaufsichtsamt Hildesheim.

„Zusätzlich beschlagnahmten meine Kollegen weitere 70 gefälschte Markenprodukte aus dem Container. Es handelte sich um Stofftiere und Rucksäcke namhafter Hersteller. Die Markenrechtsinhaber haben den Fälschungsverdacht der Zöllner bestätigt. Auch diese Produkte werden demnächst vernichtet.“, erläutert Mauritz.
Autor: red

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