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Vorschau Werkstattlesung

Freitag, 16. August 2013, 11:30 Uhr
Unter dem Titel „Schreiben in der DDR und die Echos im Heute“ liest Lutz Rathenow aus verschiedenen Werken, so u.a. aus der Neuauflage des Kultbuches „Ost-Berlin. Leben vor dem Mauerfall“. Hier schon mal eine Info zur beliebten Werkstattlesung in Ebeleben.

Die Lesung findet am Mittwoch, den 25. September 2013 um 19.00 Uhr in Ebeleben, Mühlhäuser Werkstätten für Behinderte e.V. (Teichmühlenweg 1a) statt.

Hier verkürzt einige Auszüge aus einer Verlagsvorankündigung zu diesem Buch:

2014 feiert Deutschland ein besonderes Jubiläum. Zum 25. Mal jährt sich die friedliche Revolution in der DDR, die in den Fall der Berliner Mauer mündete. Zum historischen Jahrestag erscheint in einer erweiterten Neuausgabe das Kultbuch schlechthin über das Leben in der verschwundenen Teilstadt.

Auf singuläre Weise vermittelt es in Bild und Wort einen authentischen Eindruck vom Leben in der DDR-insbesondere von jenen Seiten, die der offiziellen Selbstdarstellung des Staates widersprachen. Erstmals 1987 in Westdeutschland erschienen, kursierte es in der DDR illegal. Fotograf und Autor wurden von der Staatssicherheit verfolgt.


Vorschau Werkstattlesung (Foto: Stadt Ebeleben) Vorschau Werkstattlesung (Foto: Stadt Ebeleben)

2005 vom Jaron Verlag wiederveröffentlicht, wurde das Buch zu einem Bestseller im wiedervereinigten Deutschland. Nun wurde „Ost-Berlin“ abermals verbessert: Der Umfang wurde erweitert, der Text behutsam überarbeitet, zusätzliche Fotos von Harald Hauswald
aufgenommen - und vor allem bereichert durch einen Essay von Dr. Ilko-Sascha Kowalczuk, Historiker und Mitarbeiter der Behörde des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen.

Lutz Rathenow wurde 1952 in Jena geboren. 1973 begann er sein Studium der Fächer Deutsch, Geschichte und Pädagogik und gründete im
selben Jahr für Jugendliche und junge Schriftsteller den Arbeitskreis Literatur und Lyrik Jena. Doch bereits 1975 wurde dieser aus politischen Gründen verboten. Wie sein Arbeitskreis war auch sein Engagement in der Initiative Frieden und Menschenrechte dem DDR-Regime ein Dorn im Auge. Erst nach der friedlichen Revolution wird dem DDR-Dissidenten und Autor Lutz Rathenow 1992 nachträglich das Abschlussdiplom der Friedrich-Schiller-Universität Jena verliehen. Seit März 2011 ist er Landesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen im Freistaat Sachsen.
Autor: khh

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