kyffhaeuser-nachrichten.de

Unfreiheit, Diktatur und Tod

Montag, 12. August 2013, 15:51 Uhr
Die Beauftragte für die Opfer des Stalinismus und der SED-Diktatur für die CDU-Fraktion, Evelin Groß, hat zum 52. Jahrestages des Mauerbaus in Berlin appelliert, die Erinnerung an die Teilung Deutschlands wach zu halten...


„Die Berliner Mauer steht für Unfreiheit, Diktatur, Angst, Leid und Tod. Es ist unsere Aufgabe und große Verantwortung, die Erinnerungen an die kommenden Generationen weiterzugeben“, so Groß.

„Die Geschichte zeigt, dass sich das Streben nach Freiheit nicht einmauern lässt. Sie zeigt aber auch, dass Freiheit und Demokratie, die wir heute haben, keine Selbstverständlichkeit sind. Wir gedenken den Hunderten von Mauertoten und Tausenden von Stasi-Opfern. Es ist unsere Aufgabe, auf die Schicksale der Opfer aufmerksam zu machen, ihre Leiden ins Bewusstsein zu heben“, sagt die CDU-Landtagsabgeordnete.

Die CDU-Fraktion werde sich weiterhin dafür einsetzen, dass es keinen Schlussstrich unter die Aufarbeitung der SED-Diktatur gibt. Erinnerungsstätten, Aufarbeitungs- und Forschungsinitiativen spielten dabei eine große Rolle. „Aber ebenso wichtig ist es, dass die Erinnerungen in den Familien an die junge Generation, die die Teilung Deutschlands zum Glück nicht miterleben musste, weitergegeben werden“, so Groß.
Autor: red

Drucken ...
Alle Texte, Bilder und Grafiken dieser Web-Site unterliegen dem Urherberrechtsschutz.
© 2026 kyffhaeuser-nachrichten.de