Auf dem Weg zum regionalen Handlungskonzept Bildung
Dienstag, 20. August 2013, 06:02 Uhr
Lernen vor Ort im Kyffhäuserkreis hat in seinem Antrag zur zweiten Förderphase das Ziel formuliert, dem Landkreis zum Ende des Projektes ein regionales Handlungskonzept Bildung vorzulegen. Das Konzept soll konkrete Empfehlungen für politisches Handeln und Verwaltungshandeln beschreiben und Wege aufzeigen wie diese umgesetzt werden können. Dazu erreichte kn folgende Meldung.
Bei der Erarbeitung des regionalen Handlungskonzeptes fangen wir jedoch nicht bei Null an. Die Arbeitsergebnisse des durch Lernen vor Ort im Kyffhäuserkreis installierten Bildungsmonitorings sowie die Ergebnisse der Arbeit der Expertenrunden bilden eine solide, verwertbare Grundlage für ein so umfassendes Konzept.
Der Bildungsbericht 2011 fasste zum ersten Mal alle wichtigen Daten im Bildungsbereich zusammen und ermöglichte einen Gesamtüberblick über die Bildungslandschaft im Kyffhäuserkreis. Dabei wurde politischen und Bildungsakteuren bewusst, dass es im Landkreis zahlreiche positive Entwicklungen im Bildungsbereich gibt, die bisher wenig Beachtung fanden. Es wurde aber auch deutlich, dass es noch Angebotslücken gibt, dass der Landkreis im thüringenweiten Vergleich in manchen Bereichen schlecht abschneidet oder auch, dass Bildungsmaßnahmen nicht optimal aufeinander abgestimmt sind. Weiterführende Analysen, wie eine Schülerbefragung und die SWOT- Analyse (Untersuchung von Chancen, Risiken, Stärken und Schwächen am Übergang Schule- Beruf), gaben zusätzlich Hinweise. Der Anfang 2014 zu veröffentlichende 2. Bildungsbericht wird Auskunft über bisherige Entwicklungen im kommunalen Bildungssektor geben.
Lernen vor Ort widmete sich der Bearbeitung bestehender Herausforderungen unter Einbeziehung von Akteuren aus dem Bildungsbereich, der Verwaltung und der Politik. Das Projekt organisierte als Expertenrunden bezeichnete Arbeitsgruppen, in denen Fachleute gemeinsam zum jeweiligen Problem berieten und Lösungen erarbeiteten. Die Ergebnisse dieser Expertenrunden finden sich letztlich im regionalen Handlungskonzept wieder.
Das Team von Lernen vor Ort begreift seine Aufgabe also nicht darin, im kleinen Kreis der MitarbeiterInnen ein Konzept zu erarbeiten und Politik und Verwaltung damit "vorzuschreiben", was zu tun ist. Vielmehr sehen wir uns in der Rolle derjenigen, die Akteure zusammenbringen, Diskussionen anregen, die Arbeit an der Problemlösung begleiten, Ergebnisse dokumentieren und zur Abstimmung vorbereiten.
Die im regionalen Handlungskonzept formulierten Empfehlungen werden konkret sein. Ihr Nutzen wird deutlich beschrieben sein und es wird dargelegt sein, was Politik entscheiden und was genau die Verwaltung umsetzen sollte. Den an der Erarbeitung beteiligten Akteuren ist bewusst, dass unser Landkreis über einen sehr engen Spielraum verfügt, wenn es um die Finanzierungsfragen geht. Viele Dinge, die wir brauchen, um uns als Bildungsregion besser aufstellen zu können, kosten Geld. Deshalb wurde in den Expertenrunden oft nach alternativen Lösungen gesucht, die bezahlbar und trotzdem innovativ sind. Trotzdem wird es im Abstimmungsprozess um das Regionale Handlungskonzept in der Lenkungsgruppe, dem Bildungsausschuss, dem Jugendhilfeausschuss oder dem Kreistag auch um Finanzierungsfragen gehen müssen.
Das Team von Lernen vor Ort begibt sich mit seinen Kooperationspartnern und den Ergebnissen der letzten Jahre jetzt in diesen Abstimmungsprozess. Wir sind gespannt darauf und hoffen, dass die Entscheidungsträger das Regionale Handlungskonzept als Arbeitsinstrument nutzen und in ihre Entscheidungen einbeziehen.
Cornelia Naumann
Lernen vor Ort im Kyffhäuserkreis
Autor: khhBei der Erarbeitung des regionalen Handlungskonzeptes fangen wir jedoch nicht bei Null an. Die Arbeitsergebnisse des durch Lernen vor Ort im Kyffhäuserkreis installierten Bildungsmonitorings sowie die Ergebnisse der Arbeit der Expertenrunden bilden eine solide, verwertbare Grundlage für ein so umfassendes Konzept.
Der Bildungsbericht 2011 fasste zum ersten Mal alle wichtigen Daten im Bildungsbereich zusammen und ermöglichte einen Gesamtüberblick über die Bildungslandschaft im Kyffhäuserkreis. Dabei wurde politischen und Bildungsakteuren bewusst, dass es im Landkreis zahlreiche positive Entwicklungen im Bildungsbereich gibt, die bisher wenig Beachtung fanden. Es wurde aber auch deutlich, dass es noch Angebotslücken gibt, dass der Landkreis im thüringenweiten Vergleich in manchen Bereichen schlecht abschneidet oder auch, dass Bildungsmaßnahmen nicht optimal aufeinander abgestimmt sind. Weiterführende Analysen, wie eine Schülerbefragung und die SWOT- Analyse (Untersuchung von Chancen, Risiken, Stärken und Schwächen am Übergang Schule- Beruf), gaben zusätzlich Hinweise. Der Anfang 2014 zu veröffentlichende 2. Bildungsbericht wird Auskunft über bisherige Entwicklungen im kommunalen Bildungssektor geben.
Lernen vor Ort widmete sich der Bearbeitung bestehender Herausforderungen unter Einbeziehung von Akteuren aus dem Bildungsbereich, der Verwaltung und der Politik. Das Projekt organisierte als Expertenrunden bezeichnete Arbeitsgruppen, in denen Fachleute gemeinsam zum jeweiligen Problem berieten und Lösungen erarbeiteten. Die Ergebnisse dieser Expertenrunden finden sich letztlich im regionalen Handlungskonzept wieder.
Das Team von Lernen vor Ort begreift seine Aufgabe also nicht darin, im kleinen Kreis der MitarbeiterInnen ein Konzept zu erarbeiten und Politik und Verwaltung damit "vorzuschreiben", was zu tun ist. Vielmehr sehen wir uns in der Rolle derjenigen, die Akteure zusammenbringen, Diskussionen anregen, die Arbeit an der Problemlösung begleiten, Ergebnisse dokumentieren und zur Abstimmung vorbereiten.
Die im regionalen Handlungskonzept formulierten Empfehlungen werden konkret sein. Ihr Nutzen wird deutlich beschrieben sein und es wird dargelegt sein, was Politik entscheiden und was genau die Verwaltung umsetzen sollte. Den an der Erarbeitung beteiligten Akteuren ist bewusst, dass unser Landkreis über einen sehr engen Spielraum verfügt, wenn es um die Finanzierungsfragen geht. Viele Dinge, die wir brauchen, um uns als Bildungsregion besser aufstellen zu können, kosten Geld. Deshalb wurde in den Expertenrunden oft nach alternativen Lösungen gesucht, die bezahlbar und trotzdem innovativ sind. Trotzdem wird es im Abstimmungsprozess um das Regionale Handlungskonzept in der Lenkungsgruppe, dem Bildungsausschuss, dem Jugendhilfeausschuss oder dem Kreistag auch um Finanzierungsfragen gehen müssen.
Das Team von Lernen vor Ort begibt sich mit seinen Kooperationspartnern und den Ergebnissen der letzten Jahre jetzt in diesen Abstimmungsprozess. Wir sind gespannt darauf und hoffen, dass die Entscheidungsträger das Regionale Handlungskonzept als Arbeitsinstrument nutzen und in ihre Entscheidungen einbeziehen.
Cornelia Naumann
Lernen vor Ort im Kyffhäuserkreis
