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Dienstag, 20. August 2013, 11:49 Uhr
Der Krankenstand der Thüringer Beschäftigten ist im ersten Halbjahr 2013 gestiegen. Knapp die Hälfte der berufstätigen Thüringer Versicherten war in diesem Jahr bereits mindestens einmal krankgeschrieben...


Durchschnittlich 10,3 Tage blieben sie krankheitsbedingt der Arbeit fern. Das ist circa ein Tag häufiger als in den ersten sechs Monaten des vergangenen Jahres.

Dieses Ergebnis brachte die aktuelle Analyse der Arbeitsunfähigkeitsdaten von rund 177.000 Thüringer Versicherten der IKK classic. Demnach betrug der Krankenstand in der Region Thüringen im ersten Halbjahr 2013 5,7 Prozent und lag damit über dem Vorjahresniveau (5 Prozent). Rund die Hälfte der Beschäftigten waren bereits in den ersten sechs Monaten diesen Jahres mindestens einmal krankgeschrieben (AU-Quote 49,6 Prozent). Im Durchschnitt lag für 10,3 Abwesenheitstage eine ärztliche Bescheinigung über die Arbeitsunfähigkeit vor. Das ist ein Tag mehr als noch im ersten Halbjahr 2012.

Die Steigerung ist fast ausschließlich begründet durch die Zunahme der Atemwegserkrankungen. Von Januar bis einschließlich Juni 2013 gingen bisher 20,7 Prozent der Krankschreibungen darauf zurück; ein deutlicher Anstieg um rund 6 Prozent, verglichen mit dem ersten Halbjahreswert aus 2012 (14,8 Prozent).

Die Erhebung der IKK classic belegt: Die häufigsten Gründe für das Fernbleiben vom Arbeitsplatz in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres waren mit 22,1 Prozent Muskel- und Skeletterkrankungen, gefolgt von den Krankheiten des Atmungssystems wie erkältungsbedingte Infektionen, Bronchitis oder Grippe mit 20,7 Prozent. Nach den Verletzungen und Vergiftungen (13,4 Prozent) sind die psychischen Erkrankungen (8,4 Prozent) die vierthäufigste Ursache von Krankschreibungen der Thüringer Versicherten der IKK classic im ersten Halbjahr 2013.

„Die Halbjahreswerte der Arbeitsunfähigkeitsanalyse stellen das aktuelle Gesundheitsgeschehen der Thüringer Beschäftigten dar. Durch die Entwicklung im restlichen Jahresverlauf können sich einzelne Ergebnisse aber noch verändern“, erklärt Tina Barth, Pressereferentin der IKK classic für Thüringen.
Autor: red

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