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Doppelt gespendet

Mittwoch, 21. August 2013, 16:06 Uhr
Alle 45 Minuten erhält in Deutschland ein Patient die Diagnose "Leukämie". Bezogen auf alle Blutkrebs-Erkrankungen vergehen sogar nur 16 Minuten zwischen zwei Diagnosen. Unter den Betroffenen ist leider auch eine Mitarbeiterin der Bundespolizei in Thüringen...


Die einzige Überlebenschance in diesen Fällen ist eine Stammzellspende. Leider kann für viele Erkrankte kein passender Spender gefunden werden. Deshalb brauchen die Betroffenen jeden im Kampf gegen den Blutkrebs. Aus diesem Grund führten die Kolleginnen und Kollegen der Bundespolizei in eine Registrierungs- und Typisierungsaktion durch.

Mit einem Wattestab wurde ein Mundhöhlenabstrich genommen und an die Deutsche Knochenmarkspenderdatei gesandt. Dabei hoffen die Bundespolizisten, dass sich in der Datenbank der gemeinnützigen Gesellschaft DKMS auch ein passender Spender für die erkrankte Kollegin finden wird. Da sich die DKMS aus Spendengeldern finanziert, haben die Thüringer Bundespolizisten zugleich eine Sammelaktion ins Leben gerufen. Dabei kamen 500 Euro zusammen.

Überreicht (Foto: Bundespolizei Erfurt) Überreicht (Foto: Bundespolizei Erfurt)

Heute überreichte der Leiter der Bundespolizeiinspektion Erfurt, Polizeioberrat Jürgen Geißler den Scheck an die Vertreterin der Deutschen Knochenmarkspenderdatei, Frau Rudolph.
Autor: red

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