Deckengemälde mit Diskussion
Donnerstag, 22. August 2013, 19:59 Uhr
In der der Unterkirche von Bad Frankenhausen gibt es ein Deckengemälde des Weimarer Malers Jürgen Wegener, das zu Diskussionen anregte.
Das Gemälde stammt aus dem Jahre 1934. Obwohl es sich um eine in der christlichen Kunst gängige Darstellung des Totentanzes handelt, löst es Diskussionen aus. Denn gibt es dem Zeitgeist entsprechend Hinweise auf die Naziideologie? Wie soll man damit umgehen? Wo liegen die Probleme? Lassen wie es ist oder verschwinden lassen? Wie kam es zu diesem Gemälde? Was geschah nach 1945 damit? Wie stehen wir heute dazu? Passt es überhaupt in die barocke Kirche?
Das sind alles Fragen, die im Mittelpunkt eines Gemeindeabends stehen werden, zu dem die Ev.-Luth. Kirchgemeinde Bad Frankenhausen alle Interessierten am Vorabend des Denkmaltages - am 7. September um 19.00 Uhr in den Gemeindesaal der Unterkirche - einlädt. Herr Seifert referiert über das Gemälde, Herr Wallrodt erzählt vom Übermalen und Frau Schildmann steuert Musik bei.
Im Vorfeld hatte der Ehrenbürger der Stadt Bad Frankenhausen, Fritz Wallrodt (re.) die Mühe gemacht, und mit seinen 90 Jahren das Gerüst erklettert, um Peter Zimmer (li.) vom Förderverein der Unterkirche und Herr Seifert das Gemälde übermalt hatte. Auch wenn kn dabei war, wollen wir dem Vortrag nicht vorweg greifen, nur mit den Bildern, weil man so schnell nicht wieder an das Bild ran-kommen wird.
Wie weit an diesem Abend das Gemälde selbst zu sehen sein wird, hängt vom Verlauf der Renovierungsarbeiten ab.
Am Sonntag, dem 8. September, ist die Unterkirche von 10.30 Uhr bis 16.00 Uhr geöffnet. Der Unterkirchverein wird mit einem Informationsstand präsent sein.
Autor: khhDas Gemälde stammt aus dem Jahre 1934. Obwohl es sich um eine in der christlichen Kunst gängige Darstellung des Totentanzes handelt, löst es Diskussionen aus. Denn gibt es dem Zeitgeist entsprechend Hinweise auf die Naziideologie? Wie soll man damit umgehen? Wo liegen die Probleme? Lassen wie es ist oder verschwinden lassen? Wie kam es zu diesem Gemälde? Was geschah nach 1945 damit? Wie stehen wir heute dazu? Passt es überhaupt in die barocke Kirche?
Das sind alles Fragen, die im Mittelpunkt eines Gemeindeabends stehen werden, zu dem die Ev.-Luth. Kirchgemeinde Bad Frankenhausen alle Interessierten am Vorabend des Denkmaltages - am 7. September um 19.00 Uhr in den Gemeindesaal der Unterkirche - einlädt. Herr Seifert referiert über das Gemälde, Herr Wallrodt erzählt vom Übermalen und Frau Schildmann steuert Musik bei.
Im Vorfeld hatte der Ehrenbürger der Stadt Bad Frankenhausen, Fritz Wallrodt (re.) die Mühe gemacht, und mit seinen 90 Jahren das Gerüst erklettert, um Peter Zimmer (li.) vom Förderverein der Unterkirche und Herr Seifert das Gemälde übermalt hatte. Auch wenn kn dabei war, wollen wir dem Vortrag nicht vorweg greifen, nur mit den Bildern, weil man so schnell nicht wieder an das Bild ran-kommen wird.
Wie weit an diesem Abend das Gemälde selbst zu sehen sein wird, hängt vom Verlauf der Renovierungsarbeiten ab.
Am Sonntag, dem 8. September, ist die Unterkirche von 10.30 Uhr bis 16.00 Uhr geöffnet. Der Unterkirchverein wird mit einem Informationsstand präsent sein.
































