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Was war teurer, was billiger?

Dienstag, 03. September 2013, 11:25 Uhr
Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik sank der Verbraucherpreisindex im Monat August gegenüber dem Vormonat Juli um 0,1 Prozent. Er fiel auf einen Indexstand von 105,7 Prozent (Basis 2010=100). Die Jahresteuerungsrate lag im August 2013 um 0,5 Prozentpunkte niedriger als im Monat Juli.


Im Jahresvergleich wiesen die Verbraucherpreise in Thüringen im Durchschnitt nur noch ein um 1,1 Prozent höheres Niveau als im Vorjahr aus. Die Abschwächung der Jahresteuerungsrate ist vor allem auf sinkende Preise der Mineralölprodukte (-4,8 Prozent), niedrigeren Ausgaben in der Gesundheitspflege (-3,7 Prozent) sowie auf deutliche
Preisrabatte für Bekleidung (-2,7 Prozent) zurückzuführen.

Der Trend steigender Nahrungsmittelpreise (5,0 Prozent) binnen Jahresfrist setzte sich im August fort. Wesentlich teurer wurden Speisefette und Speiseöle (19,6 Prozent), Gemüse (7,9 Prozent), Obst (7,7 Prozent) sowie Molkereiprodukte und Eier (6,4 Prozent) angeboten. Deutlich höhere Preise musste im Jahresvergleich für Gurken (55,0 Prozent), Blumenkohl (36,5 Prozent), Äpfel (24,0 Prozent) oder Mandarinen (21,3 Prozent) bezahlt werden. Im Vergleich zum Vormonat sanken die Preise geringfügig um durchschnittlich 0,1 Prozent.

In den einzelnen Warenkorbgruppen verlief die Preisentwicklung sehr unterschiedlich. Während im Monatsvergleich die Preise für alkoholische Getränke (-3,7 Prozent), für Nahrungsmittel (-0,9 Prozent) sowie Bekleidung (-0,6 Prozent) deutlich nachgaben, verteuerten sich die Gebühren für andere Waren und Dienstleistungen (1,5 Prozent), zum Beispiel Rechtsanwaltsgebühren (17,2 Prozent) oder Kleinanzeigen in einer Zeitung (3,4 Prozent), die Gebühren für die Gesundheitspflege (0,6 Prozent) sowie die Gebühren für das Bildungswesen (0,5 Prozent).

Im Bereich Bildung betraf die Preiserhöhung besonders die Entgelte für den Nachhilfeunterricht (7,4 Prozent).
Autor: red

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