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Patenschaft besiegelt

Donnerstag, 05. September 2013, 06:31 Uhr
Am gestrigen Nachmittag fand mit den Unterschriften eine schon lange bestehende Patenschaft zwischen Berka und der Bundeswehr am Standort Sondershausen ihre Fortsetzung.

Patenschaft besiegelt (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Patenschaft besiegelt (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Mit den gestrigen Unterschriften von Ortsteilbürgermeister Dieter Hotze (VS), Hauptmann Jan Ohrmann (li.) und Hauptmann Christoph Heß wird eine lange Patenschaftsbeziehung fortgesetzt.
Mit der Überführung der Patenschaft von der 1. Batterie des Raketenartilleriebataillon 132 zur 1. Kompanie des Feldwebel- und Unteroffizieranwärterbataillons Nr.1 trägt man der Umstrukturierung am Bundeswehrstandort Sondershausen Rechnung.

Über die Umstrukturierung am Standort Sondershausen hatte kn bereits mehrfach berichtet. Vom Raketenartilleriebataillon 132 sind nur noch knapp 30 Soldatinnen und Soldaten (3. Bild Galerie) übriggeblieben, wie der Chef der 1. Batterie Hauptmann Heß in seiner Ansprache betonte. Und auch dieser Rest wird bis zum Jahre in andere Einheiten versetzt werden.

Patenschaft besiegelt (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Patenschaft besiegelt (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Nahtlos soll diese Patenschaft weitergeführt werden, wie Hauptmann Ohrmann, Chef der 1. Kompanie des Feldwebel- und Unteroffizieranwärterbataillons Nr.1, gestern auch stellvertretender Kommandeur, betonte. Seine Soldatinnen und Soldaten freuen sich auf diese Zusammenarbeit mit dem Ortsteil Berka und seinen Vereinen.

In seinen Grußworten freute sich Dieter Hotze, dass die lange Patenschaft fortgesetzt werden kann. Schließlich wurde der erste Patenschaftsvertrag schon am 3. Juli 1994 mit der damaligen 3. Batterie abgeschlossen und nach einer Veränderung wegen Umstrukturierung ab 2002 als 1. Batterie fortgesetzt.

Hotze erinnerte an die Durchführung von zwei feierlichen Gelöbnissen in Berka und dem Verabschiedungsappell des Einsatzkontingents für den Einsatz in Mazar i Sharif. Hotze erinnerte aber auch an die vielen weiteren Treffen ob an den Denkmalen oder auch in der Schwalbesgrube oder dem Dorfkrug. Auch Hotze ist überzeugt, wir werden als Ortsteil Berka gemeinsam die Patenschaft mit Leben erfüllen.

Die Begrüßung der Gäste, u.a. Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Berka, Mitglieder des Ortsteilrats, des Schützenvereins und der SG Berka, sowie Major Volkmar Bataillonsführer des Raketenartilleriebataillon hatte zu Beginn Hauptmann Heß übernommen.
Heß dankte dem Ortsteilbürgermeister Dieter Hotze für die jahrelange enge Zusammenarbeit, als er sagte, "ohne Ihr Engagement und ihre Herzlichkeit wäre die Patenschaft nicht das, was sie jahrelang für uns war." Im gleichen Atemzug danke er den Berkaern und besonders den Kameraden der Feuerwehr, die uns Soldaten immer gut versorgt haben. "Auf euch konnten wir uns immer verlassen."

Bei der einen oder anderen Flasche Bier, einem Brätel oder einer Bratwurst, wurden nach der feierlichen Unterschrift schon erste Bekanntschaften mit den "Neuen" geschlossen, oder auch sich von den "alten" nun abziehenden Soldaten verabschiedet.
Autor: khh

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