Neuer Trend bei Weiterbildung
Donnerstag, 05. September 2013, 15:27 Uhr
Mit der Zahl der Arbeitslosen nahm bislang auch das Interesse an Weiterbildung ab. Grund: Wer einen sicheren Arbeitsplatz hatte, sah weniger die Notwendigkeit, sich weiterzubilden. Das ändert sich aber, wie die neueste IHK-Fortbildungsstatistik zeigt...
Obwohl die Arbeitslosigkeit weiter sinkt, bleibt das Interesse groß. 2012 nahmen im Vergleich zum Vorjahr sogar mehr Personen an IHK-Weiterbildungen teil. Die Zahl erhöhte sich erneut um rund 300 auf 3.710. Selbst bei den vorbereitungsintensiven und anspruchsvollen Fortbildungsprüfungen gab es einen leichten Anstieg.
IHK-Hauptgeschäftsführer Gerald Grusser: Wir stellen eine Trendumkehr fest. Die Arbeitnehmer bilden sich weiter, um in ihrem Beruf auf der Höhe der Zeit zu bleiben oder Karriere zu machen. Das Motiv, Arbeitslosigkeit zu verhindern, relativiert sich weiter. Und die Unternehmen fordern und fördern die Fortbildung ihrer Belegschaft noch stärker mit dem Ziel der Fachkräftesicherung. Damit ist klar: Die Wahlkampf-Forderungen nach einer staatlichen Zwangsumlage zur Weiterbildung gehen fehl. Wir brauchen nicht mehr Bürokratie, sondern mehr Eigeninitiative.
Autor: redObwohl die Arbeitslosigkeit weiter sinkt, bleibt das Interesse groß. 2012 nahmen im Vergleich zum Vorjahr sogar mehr Personen an IHK-Weiterbildungen teil. Die Zahl erhöhte sich erneut um rund 300 auf 3.710. Selbst bei den vorbereitungsintensiven und anspruchsvollen Fortbildungsprüfungen gab es einen leichten Anstieg.
IHK-Hauptgeschäftsführer Gerald Grusser: Wir stellen eine Trendumkehr fest. Die Arbeitnehmer bilden sich weiter, um in ihrem Beruf auf der Höhe der Zeit zu bleiben oder Karriere zu machen. Das Motiv, Arbeitslosigkeit zu verhindern, relativiert sich weiter. Und die Unternehmen fordern und fördern die Fortbildung ihrer Belegschaft noch stärker mit dem Ziel der Fachkräftesicherung. Damit ist klar: Die Wahlkampf-Forderungen nach einer staatlichen Zwangsumlage zur Weiterbildung gehen fehl. Wir brauchen nicht mehr Bürokratie, sondern mehr Eigeninitiative.
