Grundschulnetz in Gänze erhalten
Freitag, 06. September 2013, 05:17 Uhr
CDU dazu gesprächsbereit. In einem Gespräch mit kn erläuterte der Kreisvorsitzende der CDU Kyffhäuserkreis einige Aspekte des vorgelegten Änderungsvorschlags der Schulnetzplanung der CDU. In der Anlage das Dokument als pdf-Datei.
Der Kreisvorsitzende der CDU Kyffhäuserkreis Jens Krautwurst sagte es zwar am Schluss des Gesprächs, wiederholte aber nochmals das Angebot von Henry Hunger aus dem Kreisausschuss:
Wir stehen für Gespräche zur Verfügung, auch mit der Landrätin, um die neuen Positionen zu diskutieren.
Zu Beginn des Gesprächs betonte Krautwurst, dass die öffentlich geführte Diskussion wichtig war. Die vorgelegten Entwürfe beinhalteten Schulschließungen bei den Grundschulen und Umzüge, sowie die Gemeinschaftsschule in Greußen. Die Gemeinschaftsschulen müssen sich erst in Praxis eine zeit lang bewähren so Krautwurst. Er hatte es auch jüngst in einer Stellungnahme zur Gemeinschaftsschule und Gymnasium Greußens dargelegt, kn berichtete.
Krautwurst betonte, wir haben von vornherein gesagt, wir machen einen eigenen Standpunkt zur Schulnetzplanung. Wir waren an vielen Standorten, haben Gespräche geführt und das kostet Zeit. Deshalb auch der Vorschlag erst letzte Woche.
Und warum ein eigener Vorschlag? Wir waren mit beiden Versionen nicht einverstanden, so Krautwurst.
Der vorgeschlagene Entwurf beruht auf zwei Säulen:
- Nachhaltig und langfristiger Erhalt des Grundschulnetz sollte gesichert werden.Wichtig dabei wohnungsnahe Schulstandorte. Ziel, ein Grundschule in der Gemeinde sollte bleiben und das geben die Schülerzahlen auch her, so Krautwurst.
Zum Vergleich zeigte er Zahlen von Nachbarkreisen:
Nordhausen 20 GS, UH- 27 GS, SÖM -19 GS.
Und Kyf mit seinen 15 GS sollte in der ersten Version der Schulnetzplanung sogar noch 5 GS verlieren!
- Neuorganisation der gymnasialen Ausbildung an den Standorten Bad Frankenhausen, Greußen und Sondershausen.
Mit der Aufspaltung das 5 – 8 Klassen teilweise in Artern beschulte werden sollen, würde Artern sogar gymnasialer Standort werden, so Krautwurst, was bisher nicht der Fall war. Die Beschulung der Klassen 9 bis 12 sollte zentral in Bad Frankenhausen bleiben.
Zum Thema Greußen und Sondershausen unter einer Leitung mit zwei Standorten: Brauchen wir in Greußen extra noch eine Verwaltung? So die Frage von Krautwurst.
Auch bei der gymnasialen Ausbildung sollte der wohnungsnahe Aspekt im Vordergrund stehen, so seine Aussage und die Erweiterung, dass man auch bei der gymnasialen Ausbildung in der Fläche bleiben sollte.
Hinsichtlich der Finanzierung sagte Krautwurst, wir brauchen auch 20 Millionen Euro, nur geben wir sie anders als der Kreis aus. Hinsichtlich der Finanzierung bräuchte man im schlechtesten Fall eine Million pro Jahr.
Um die eine Million bereitstellen zu können, brauche man auch mal unbequeme Vorschläge. Zum Thema Sozialetat sagte Krautwurst dabei, keine Kürzung gesetzlicher Leistungen! Aber nicht alles sei Pflicht.
Bei einem Sozialetat von 21 Millionen muss es doch gelingen 250.000 Euro einzusparen, was nur knapp über einem Prozent liegt. Das sei nicht überzogen und auch nicht unsozial, so Krautwurst weiter.
Hinsichtlich der Senkungen im Personalbereich sagte er, nicht auf Einzelmaßnahmen setzen, sondern eine neue Gesamtkonzeption im Personalbereich erarbeiten.
Abschließend zur Thematik sagte Krautwurst, Inhalte müsse man in den Vordergrund setzen. Schulpolitik darf man nicht fiskal betrachten. Erst über Inhalte entscheiden und dann die Finanzen umsetzen.
Den Abschluss des Pressegesprächs, dass Gesprächsangebot, hatte kn bereits zu Beginn des Berichts voran gestellt.
Autor: khhDer Kreisvorsitzende der CDU Kyffhäuserkreis Jens Krautwurst sagte es zwar am Schluss des Gesprächs, wiederholte aber nochmals das Angebot von Henry Hunger aus dem Kreisausschuss:
Wir stehen für Gespräche zur Verfügung, auch mit der Landrätin, um die neuen Positionen zu diskutieren.
Zu Beginn des Gesprächs betonte Krautwurst, dass die öffentlich geführte Diskussion wichtig war. Die vorgelegten Entwürfe beinhalteten Schulschließungen bei den Grundschulen und Umzüge, sowie die Gemeinschaftsschule in Greußen. Die Gemeinschaftsschulen müssen sich erst in Praxis eine zeit lang bewähren so Krautwurst. Er hatte es auch jüngst in einer Stellungnahme zur Gemeinschaftsschule und Gymnasium Greußens dargelegt, kn berichtete.
Krautwurst betonte, wir haben von vornherein gesagt, wir machen einen eigenen Standpunkt zur Schulnetzplanung. Wir waren an vielen Standorten, haben Gespräche geführt und das kostet Zeit. Deshalb auch der Vorschlag erst letzte Woche.
Und warum ein eigener Vorschlag? Wir waren mit beiden Versionen nicht einverstanden, so Krautwurst.
Der vorgeschlagene Entwurf beruht auf zwei Säulen:
- Nachhaltig und langfristiger Erhalt des Grundschulnetz sollte gesichert werden.Wichtig dabei wohnungsnahe Schulstandorte. Ziel, ein Grundschule in der Gemeinde sollte bleiben und das geben die Schülerzahlen auch her, so Krautwurst.
Zum Vergleich zeigte er Zahlen von Nachbarkreisen:
Nordhausen 20 GS, UH- 27 GS, SÖM -19 GS.
Und Kyf mit seinen 15 GS sollte in der ersten Version der Schulnetzplanung sogar noch 5 GS verlieren!
- Neuorganisation der gymnasialen Ausbildung an den Standorten Bad Frankenhausen, Greußen und Sondershausen.
Mit der Aufspaltung das 5 – 8 Klassen teilweise in Artern beschulte werden sollen, würde Artern sogar gymnasialer Standort werden, so Krautwurst, was bisher nicht der Fall war. Die Beschulung der Klassen 9 bis 12 sollte zentral in Bad Frankenhausen bleiben.
Zum Thema Greußen und Sondershausen unter einer Leitung mit zwei Standorten: Brauchen wir in Greußen extra noch eine Verwaltung? So die Frage von Krautwurst.
Auch bei der gymnasialen Ausbildung sollte der wohnungsnahe Aspekt im Vordergrund stehen, so seine Aussage und die Erweiterung, dass man auch bei der gymnasialen Ausbildung in der Fläche bleiben sollte.
Hinsichtlich der Finanzierung sagte Krautwurst, wir brauchen auch 20 Millionen Euro, nur geben wir sie anders als der Kreis aus. Hinsichtlich der Finanzierung bräuchte man im schlechtesten Fall eine Million pro Jahr.
Um die eine Million bereitstellen zu können, brauche man auch mal unbequeme Vorschläge. Zum Thema Sozialetat sagte Krautwurst dabei, keine Kürzung gesetzlicher Leistungen! Aber nicht alles sei Pflicht.
Bei einem Sozialetat von 21 Millionen muss es doch gelingen 250.000 Euro einzusparen, was nur knapp über einem Prozent liegt. Das sei nicht überzogen und auch nicht unsozial, so Krautwurst weiter.
Hinsichtlich der Senkungen im Personalbereich sagte er, nicht auf Einzelmaßnahmen setzen, sondern eine neue Gesamtkonzeption im Personalbereich erarbeiten.
Abschließend zur Thematik sagte Krautwurst, Inhalte müsse man in den Vordergrund setzen. Schulpolitik darf man nicht fiskal betrachten. Erst über Inhalte entscheiden und dann die Finanzen umsetzen.
Den Abschluss des Pressegesprächs, dass Gesprächsangebot, hatte kn bereits zu Beginn des Berichts voran gestellt.
Downloads:
- Schulnetzplanung CDU (104 kByte)
