kyffhaeuser-nachrichten.de

Ausstellungseröffnung am Samstag

Mittwoch, 11. September 2013, 11:59 Uhr
Es hat schon Tradition, während des Bauernmarkts in Bad Frankenhausen findet auch eine Ausstellungseröffnung im Regionalmuseum statt. Thema: „Rückblende – Eine Reminiszenz über das 30jährige fotografische Schaffen von Ullrich Heinemann“. Vorab einige Worte von ihm selbst

Die Ausstellungseröffnung findet am Samstag, den 14. September, um 14.00 Uhr im Festsaal im Schloss Frankenhausen statt. Der Frankenhäuser sagt über sich selbst:

Ullrich Heinemann, in Bad Frankenhausen geboren und aufgewachsen, lebt heute in der Nähe von Cottbus. Im Arbeits- und Lebensumfeld in der Lausitz entfaltete sich seine Hingabe zur Fotografie, dessen Grundstein die Eltern durch die Schenkung einer Kamera bereits in der Heimatstadt gelegt hatten:

„Möglicherweise waren es meine Eltern, die die “Saat” für meine Liebe zur Fotografie gelegt haben. Mein Jugendweihegeschenk das ich im Jahr 1964 von meinen Eltern geschenkt bekommen hatte, war ein Fotoapparat, eine “Exa 500”. Nur wenige Jahre später, nach Lehre und Armeezeit, begann diese “Saat” aufzugehen. Während meines Studiums an der TH Merseburg trat ich dem Fotozirkel der Hochschule bei. Hier vollzog sich ein erster Wechsel vom Knipsen zum Fotografieren. Ganz wichtig dabei war die Zusammenarbeit und der Austausch mit Fotofreunden über eine Vielzahl von grundlegenden fotografischen Themen und technischen Abläufen. Es war ein notwendiger und beginnender Reifeprozess, der sich nach Berufsbeginn in der Fotogruppe im Haus der NVA in Cottbus fortsetzte. Die wohl wichtigste Station meines Amateurschaffens war der Besuch der Spezialschule für Fotografie 1978-79.


Hier erhielt ich ein fundamentales fotografisches und methodisches Rüstzeug für eine Tätigkeit als Zirkelleiter. Und so war es fast zwangsläufig, dass ich mit der Leitung des Fotoclubs “Glück auf” im ehemaligen Braunkohlewerk Cottbus betraut wurde. In den Jahren 1981-1990 erarbeiteten wir uns ein hohes Ansehen im Amateurschaffen der DDR. Vielfältige Preise, Diplome und Medaillen im regionalen und über- regionalen Maßstab waren das Ereignis einer engagierten und zielorientierten Clubarbeit. Die wichtigste Anerkennung unserer Clubarbeit im nationalen Maßstab war die dreimalige Delegierung zu den “Arbeiterfestspielen”. In diesem Leistungsvergleich der Fotogruppen errangen wir zweimal eine Goldmedaille und eine Anerkennung. Ein Ereignis, das nur wenige Gruppen erreichten. In den Jahren nach 1989 folgte Stillstand in meinem fotografischen Schaffen. Berufliche und familiäre Neuorientierungen ließen in den 90-ern nur wenig Raum für mein Hobby. Fast wie eine neue Initialzündung wirkte dann die Anfrage einer Sparkasse 2000, ob ich die Fotos für einen Jahreskalender anfertigen würde.

Ausstellungseröffnung am Samstag (Foto: Ullrich Heinemann) Ausstellungseröffnung am Samstag (Foto: Ullrich Heinemann)

Aus einem Kalender wurden drei, verbunden mit drei Jahren kreativer fotografischer Arbeit. In den Jahren 2000 bis 2005 gestaltete ich dazu auch mehrere Fotoausstellungen zu den Themen Bergbau, Landschaft und Menschen der Lausitz (Foto Kirchensprengung). Im Jahr 2007 ergriff ich die Initiative zur Gründung einer Fotogruppe. Seit dem 10. Januar 2008 gibt es ihn wieder, den Fotoclub “Glück auf”. Die 5 Mitglieder, Seniorinnen und Senioren die überwiegend im Bergbau tätig waren, haben in den 5 Jahren inhaltlich an 5 Themen gearbeitet. Die Ergebnisse dieser Arbeiten gestalteten wir 15 Ausstellungen, die wir in 15 verschiedenen Städten der Lausitz und auch überregional präsentieren. Die für uns wichtigsten Ausstellungen konnten wir in der Konzernzentrale von Vattenfall in Stockholm 2009, im Landtag Brandenburg in Potsdam 2010 und Kraftwerk Schwarze Pumpe im April 2013 präsentieren.“

Text: Ullrich Heinemann
Autor: khh

Drucken ...
Alle Texte, Bilder und Grafiken dieser Web-Site unterliegen dem Urherberrechtsschutz.
© 2026 kyffhaeuser-nachrichten.de