Impressionen von der Sitzung
Mittwoch, 11. September 2013, 22:59 Uhr
Auch wenn heiß diskutiert wurde, der 1. Beigeordnete war sehr aufmerksam und dachte an die Kinder, als es heute um die Schulnetzplanung für den Kyffhäuserkreis ging. Zweimal wurde auch namentliche Abstimmung gefordert. Warum, die Frage kam an kn.
Viele Eltern hatten auch ihre Kinder mitgebracht, um den Kreistagsmitgliedern zu zeigen, um die Schülerinnen und Schüler. Dabei wurden natürlich auch Plakate gezeigt, kn berichtete im Rahmen der Live-Berichterstattung.
Es war der der 1. Beigeordnete Holger Häßler, der bemerkte, dass einige Kinder die Plakate kaum noch halten konnten. Er machte den Vorschlag, die Plakate und Transparente im Innenraum abzulegen. So werden mit dem Blick nach Innen die Kreistagsmitglieder ständig daran erinnert, um was es ging. Die Kreistagsmitglieder akzeptierten diesen Vorschlag.
Bei den wichtigen Abstimmungen über den Änderungsvorschlag zur Schulnetzplanung der CDU (hier war es Rainer Scheerschmidt (VIBT)) und der wichtigen Abstimmung über den gemeinsamen Vorschlag zur Schulnetzplanung von SPD/Grüne/Die Linke (hier war es Gudrun Holbe (CDU)) wurde namentliche Abstimmung beantragt und mit überwiegender Mehrheit in einer weiteren Abstimmung befürwortet. Die Geschäftsordnung lässt das zu. Im Bild ist Uwe Lippold (Kreisverwaltung) unterwegs und hatte jedes einzelne Kreistagsmitglied befragt.
Anschließend wurde das Wahlverhalten jedes einzelnen Kreistagsmitglied von Landrätin Antje Hochwind (SPD) verlesen.
Warum eigentlich wurde diese namentliche Abstimmung gefordert? Diese Frage wurde kn gestellt.
Nun, dafür gibt es im Wesentlichen zwei Aspekte, die man vermuten kann. Die vielen Besucher sind natürlich nicht mit den Gesichtern der einzelnen Kreistagsmitglieder vertraut. Da auch viele Besucher nicht mehr in den Saal kamen (Überfüllung), hätten viele Besucher das Abstimmungsergebnis nicht erkennen können. Durch die Lautsprecher wurde so das Ergebnis auch bekannt.
Ein zweiter Aspekt trifft sicher auch zu, wird aber mit Sicherheit nicht offen zugegeben werden. Bei namentlicher Abstimmung erscheint später, so die Information bei kn, das Abstimmungsergebnis im Protokoll der Kreistagssitzung. Na, dämmert es? Wenn bei der Schulnetzplanung doch was schieflaufen sollte, kann man immer mal nachschauen, und sagen: Sie haben damals dem Vorschlag zugestimmt. Beim "normalen Handheben" mit der Stimmkarte muss man schon ein gutes Gedächtnis haben, um später damit argumentieren zu können.
Gespalten war der Kreistag heute auch in anderer Hinsicht. Viele Kreistagsmitglieder, hauptsächlich Grüne, SPD und Die Linke, hatten dem Redner der NPD demonstrativ den Rücken zugekehrt, als er an das Rednerpult getreten war.
Autor: khhViele Eltern hatten auch ihre Kinder mitgebracht, um den Kreistagsmitgliedern zu zeigen, um die Schülerinnen und Schüler. Dabei wurden natürlich auch Plakate gezeigt, kn berichtete im Rahmen der Live-Berichterstattung.
Es war der der 1. Beigeordnete Holger Häßler, der bemerkte, dass einige Kinder die Plakate kaum noch halten konnten. Er machte den Vorschlag, die Plakate und Transparente im Innenraum abzulegen. So werden mit dem Blick nach Innen die Kreistagsmitglieder ständig daran erinnert, um was es ging. Die Kreistagsmitglieder akzeptierten diesen Vorschlag.
Bei den wichtigen Abstimmungen über den Änderungsvorschlag zur Schulnetzplanung der CDU (hier war es Rainer Scheerschmidt (VIBT)) und der wichtigen Abstimmung über den gemeinsamen Vorschlag zur Schulnetzplanung von SPD/Grüne/Die Linke (hier war es Gudrun Holbe (CDU)) wurde namentliche Abstimmung beantragt und mit überwiegender Mehrheit in einer weiteren Abstimmung befürwortet. Die Geschäftsordnung lässt das zu. Im Bild ist Uwe Lippold (Kreisverwaltung) unterwegs und hatte jedes einzelne Kreistagsmitglied befragt.
Anschließend wurde das Wahlverhalten jedes einzelnen Kreistagsmitglied von Landrätin Antje Hochwind (SPD) verlesen.
Warum eigentlich wurde diese namentliche Abstimmung gefordert? Diese Frage wurde kn gestellt.
Nun, dafür gibt es im Wesentlichen zwei Aspekte, die man vermuten kann. Die vielen Besucher sind natürlich nicht mit den Gesichtern der einzelnen Kreistagsmitglieder vertraut. Da auch viele Besucher nicht mehr in den Saal kamen (Überfüllung), hätten viele Besucher das Abstimmungsergebnis nicht erkennen können. Durch die Lautsprecher wurde so das Ergebnis auch bekannt.
Ein zweiter Aspekt trifft sicher auch zu, wird aber mit Sicherheit nicht offen zugegeben werden. Bei namentlicher Abstimmung erscheint später, so die Information bei kn, das Abstimmungsergebnis im Protokoll der Kreistagssitzung. Na, dämmert es? Wenn bei der Schulnetzplanung doch was schieflaufen sollte, kann man immer mal nachschauen, und sagen: Sie haben damals dem Vorschlag zugestimmt. Beim "normalen Handheben" mit der Stimmkarte muss man schon ein gutes Gedächtnis haben, um später damit argumentieren zu können.
Gespalten war der Kreistag heute auch in anderer Hinsicht. Viele Kreistagsmitglieder, hauptsächlich Grüne, SPD und Die Linke, hatten dem Redner der NPD demonstrativ den Rücken zugekehrt, als er an das Rednerpult getreten war.







