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Kaffeefahrt zur Sägemühle

Mittwoch, 18. September 2013, 07:20 Uhr
Dieses Mal führte die Ausflugsfahrt mit Funk Taxi Grambs die Seniorengruppe vom WB 4 der Volkssolidarität in Sondershausen in die Sägemühle Herrmannsacker. Insgesamt 35 Teilnehmer hatten sich für die Fahrt vorher angemeldet. Thomas Leipold berichtet...

Ausflug nach Herrmannsacker (Foto: T. Leipold) Ausflug nach Herrmannsacker (Foto: T. Leipold)

Dabei waren insgesamt fünf Herren, ich hatte also kräftige Unterstützung, auch wenn das männliche Geschlecht erheblich in der Minderzahl war. Sie ahnen sicher schon, wenn Engel reisen … und so war es auch. Am Montag Nachmittag noch Regen, aber heute, am Dienstag gutes herbstliches Wetter. Die Sonne begleitete uns auch bis an die Sägemühle, die idyllisch etwas außerhalb von Herrmannsacker am Waldrand herrlich gelegen ist.

Vor dem Kaffee noch ein kurzer Spaziergang am Waldrain entlang und dann ging es auf zum Sturm auf das vorbestellte Kuchenbüffet. Fam. Leuckefeld, die Inhaber der Sägemühle, hatte neben Kaffee, frischem Pflaumenkuchen auch andere sehr schmackhafte Kuchen vorbereitet. „Sägespäne“ war z. B. ein Kuchen mit Schokoteig, sahniger Füllung und Kokosflockendecke, „Israelkuchen“ hat einen hellen Teig, Sahnefüllung mit Mandarinen drin und auf der Decke ebenfalls Kokosflocken – hat auch herrlich gemundet.

Natürlich konnte man alternativ auch eine herzhafte Bockwurst essen oder warmen Zwiebelkuchen mit Federweißer genießen und Etliches mehr. Also für jeden Geschmack und Appetit war etwas dabei.

Auf dem Hof vor der Sägemühle steht eine offenbar sehr alte Linde (bis 1000 Jahre). Die seitlich ausladenden „Arme“ mussten schon gestützt werden und eine Bank vor dem Hauptstamm lädt zum Verweilen ein. Man kann sich da so richtig romantisch auch ein Liebespärchen auf der Bank vorstellen, die Hände haltend und innige Blicke tauschend. Was hat die Linde im Laufe der vielen Jahre vielleicht schon an Liebesgeflüster gehört und mitbekommen?!

An der Rückseite haben wir dann eine Ausformung am Hauptstamm entdecken können, sicher der Rest eines einstmals abgesägten Astes,

die mit etwas Vorstellungsvermögen einem Kopf mit Haaren ähnelt. Vielleicht war es ja der gute Geist, der uns bei dieser Fahrt begleitet und beschützt hat? Doch schauen Sie selbst, direkt links neben dem „Kopf“ sieht man ein wenig den Himmel durch den Baum durchscheinen

Nach der Kaffeetafel war genügend Zeit für einen ausgiebigeren Spaziergang von der Mühle aus ins Tal hinab oder auch zur Ruine der Ebersburg. Laut Entfernungsangabe sind es zur Burgruine nur 0,5 km, aber einigen Rentnern war der Weg hinauf auf den Berg doch zu beschwerlich. Bei Temperaturen um die 15 °C ließ es sich angenehm laufen und die Natur bewundern. Kein störender Großstadtlärm und Geknatter, dafür angenehme Stille und Frische also Natur pur, einfach herrlich. Noch ist der Herbst nicht so weit fortgeschritten, dass das Laub an den Bäumen schon recht bunt eingefärbt ist, aber auch diesen Anblick hätten wir sicher genossen.

Mit vielen schönen Eindrücken traten wir dann wieder die Heimreise an. Wir danken allen, die uns bei der Vorbereitung und Gestaltung dieses Nachmittages geholfen haben.
Thomas Leipold
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Autor: red

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