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Stahl ja, aus Solingen sicher nicht

Mittwoch, 18. September 2013, 12:16 Uhr
Beamte des Zollamts Helmstedt beaufsichtigten gestern die Vernichtung von über 6.900 Messern, deren Aufschrift auf die Herstellung aus Solingen-Stahl hindeutete. Nach Rücksprache der Zöllner mit dem Markenrechtsinhaber wurden die Messer eindeutig als Markenfälschungen identifiziert...

Kein Stahl aus Solingen (Foto: Zoll) Kein Stahl aus Solingen (Foto: Zoll)

Anfang diesen Monats traf der Container mit den gefälschten Messern beim Zollamt Helmstedt ein. Es handelte sich um eine Lieferung aus Fernost, die für den europäischen Markt bestimmt war.

„Bevor Warensendungen aus Nicht-EU-Mitgliedsstaaten auf den heimischen Märkten in den Handel gelangen können, müssen sie zum zollrechtlich freien Verkehr abgefertigt werden.“, erklärt Frank Mauritz, Pressesprecher des Hauptzollamts Braunschweig.

Fester Bestandteil einer solchen Abfertigung ist die Beschau, also die Sichtung der eingeführten Waren durch Zöllnerinnen und Zöllner. Die erfahrenen Beamten des Zollamts Helmstedt hegten schon bei dieser ersten Sichtkontrolle Zweifel daran, dass die Klingen der Messer tatsächlich aus Solingen-Stahl gefertigt wurden. Der umgehend hinzugezogene Markenrechtsinhaber bestätigte den Verdacht der Zöllner und entlarvte die Messer als Fälschungen.

Vergangenen Donnerstag wurden die Messer unter zollamtlicher Aufsicht vernichtet und fachgerecht entsorgt.
Autor: red

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