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Erschreckendes Desinteresse

Donnerstag, 19. September 2013, 20:10 Uhr
Der PARITÄTISCHE Thüringen hatte zur Diskussionsveranstaltung im Rahmen der Bundestagswahl alle Bundestagskandidaten des Wahlkreises ab 17:00 Uhr in Carl-Schröder-Saal, in Sondershausen eingeladen.

Die Diskussionsrunde stand unter dem Thema: Wahl=lokal=sozial 2013 – Auf ein Wort!"

Erschreckendes Desinteresse (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Erschreckendes Desinteresse (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Erschreckend der Blick in den Saal. Die "Fülle" täuscht sogar noch. Zieht man die "Offiziellen" ab, wie Wahlkreismitarbeiter, Ehepartner der Kandidaten und Sprecherinnen verschiedener Parteien und der Presse kamen im Endeffekt sechs echte Besucher zusammen. Stärker konnte man das Desinteresse der Bevölkerung an der Politik nicht mehr darstellen

Erschreckendes Desinteresse (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Erschreckendes Desinteresse (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Positiv wenigstens, alle eingeladenen Bundestagskandidaten waren erschienen, so Klaus Sommerfeld (Piraten), Johannes Selle (CDU), Kersten Steinke (DIE LINKE), Steffen Claudio Lemme (SPD), Patrick Kurth (FDP) und Nicol Pfefferlein (Bündnis 90/Die Grünen)

Es sollte um insbesondere die Themen soziale Infrastruktur, Pflege, Arbeitsmarkt- sowie Steuer- und Finanzpolitik gehen. Aber schon die ersten Worte der Bundestagskandidaten, jeder hatte drei Minuten Zeit, reichten einer Besucherin die dann auch schon ging.

Keine Frage, aber eine Stellungnahme einer Bürgerin. Sie empfahl den Bundestagskandidaten mehr auf die Meinung der Bürger zu hören und fragte, wo sitz der Reichtum?

Zumindest haben die Bürger heute versäumt, den Bundestagskandidaten direkt auf den Zahn zu fühlen, und sich selbst ein Bild zu machen, wie kontrovers allein die Frage des Mindestlohns zwischen den Kandidaten diskutiert wurde.
Autor: khh

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