THC gewinnt gegen TUS
Sonntag, 22. September 2013, 09:19 Uhr
Der Thüringer HC feierte einen nie gefährdeten 27:22-Sieg (15:7) gegen den TuS Metzingen. Die Abwehrarbeit der Thüringerinnen bereitete den Gästen große Schwierigkeiten, so dass die Hausherrinnen sich schnell einen Vorsprung heraus spielen konnten...
Diesen bauten sie mit der Zeit weiter aus. Erfolgreichste Werferin der Gastgeberinnen war Alexandrina Barbosa mit sieben Treffern. Für Metzingen war Shenia Minevskaja mit sechs Toren am erfolgreichsten.
Der Thüringer HC ging schnell durch zwei Treffer von Nadja Nadgornaja in Führung. Erst traf sie mit einem Hammer aus dem Rückraum und dann bei angezeigten Zeitspiel per Freiwurf. Shenia Minevskaja konnte kurzzeitig von der Rechtsaußen-Position verkürzen. Zuvor waren die angestammten Außenspielerinnen von Metzingen bereits zweimal an Torhüterin Jana Krause gescheitert.
Die ersten 20 Minuten gehörten Nadja Nadgornaja, sie erzielte insgesamt sechs Treffer aus dem Rückraum. Außerdem hatte sie ein Auge für ihre Mitspielerinnen und glänzte durch klasse Pässe, für die sich ihre Kolleginnen meist mit einem Tor bedankten. Zu diesem Zeitpunkt stand es bereits 12:6. Die Abwehr der Thüringerinnen stand stabil und die TuSsies fanden kaum ein Mittel, um an dieser vorbei zu kommen.
Wenn doch mal ein Ball den Weg durch die THC-Defensive fand, stand immer noch Jana Krause im Tor. Bis zur Halbzeit parierte sie 14 Würfe, dies entsprach einer Quote von über 60 Prozent. Herbert Müller gewährte bereits in der ersten Halbzeit allen Feldspielerinnen Einsatzzeiten. In die Kabinen ging es mit 15:7.
Die zweite Hälfte war kein Handballleckerbissen mehr. Beide Mannschaften zeigten zeitweise viele individuelle Fehler im Angriffsspiel. Die Thüringer Abwehr stand nicht mehr so stabil, wie noch im ersten Durchgang. Trainer Herbert Müller zog frühzeitig die Notbremse und nahm bereits nach sechs Minuten die Auszeit (16:10). Allerdings zeigte diese keine große Wirkung. Die Partie war nun sehr zähflüssig mit vielen kleinen Unterbrechungen.
Die Zeitstrafen und Strafwürfe häuften sich. Sehenswert waren die Ballgewinne und Antritte von Spielmacherin Alexandrina Barbosa – so sprintete sie in der 42. Minute über das gesamte Spielfeld, ließ dabei mehrere Metzingerinnen in der Abwehr stehen und vollendete zum 20:12. Die TuSsies fassten sich nach der roten Karte von Cassandra Engel noch einmal ein Herz und konnten bis zur 57. Minute auf 24:19 verkürzen, hierbei strahlten vor allem Covic und Geissmann Torgefahr aus. Co-Trainer Helfried Müller sah zwei Minuten vor dem Abpfiff die rote Karte. Geissmann war es vorbehalten zum Endstand von 27:22 einzunetzen.
Herbert Müller (THC): Ich denke mein Kollege hat das Spiel genau richtig analysiert. Mit der ersten Halbzeit war ich sehr zufrieden mit der zweiten gar nicht. Wir sind froh, dass unsere Überraschung mit der 3-3-Abwehr so gut geglückt ist. Es war unnötig, dass wir in der zweiten Halbzeit noch einmal solche Hektik haben aufkommen lassen. Das mit der Hektik gilt aber für wirklich alle, die auf dem Feld gestanden haben. Gerade habe ich nicht viel Spaß nach dem Spiel, das liegt aber ganz sicher nicht an meiner Mannschaft.
Autor: redDiesen bauten sie mit der Zeit weiter aus. Erfolgreichste Werferin der Gastgeberinnen war Alexandrina Barbosa mit sieben Treffern. Für Metzingen war Shenia Minevskaja mit sechs Toren am erfolgreichsten.
Der Thüringer HC ging schnell durch zwei Treffer von Nadja Nadgornaja in Führung. Erst traf sie mit einem Hammer aus dem Rückraum und dann bei angezeigten Zeitspiel per Freiwurf. Shenia Minevskaja konnte kurzzeitig von der Rechtsaußen-Position verkürzen. Zuvor waren die angestammten Außenspielerinnen von Metzingen bereits zweimal an Torhüterin Jana Krause gescheitert.
Die ersten 20 Minuten gehörten Nadja Nadgornaja, sie erzielte insgesamt sechs Treffer aus dem Rückraum. Außerdem hatte sie ein Auge für ihre Mitspielerinnen und glänzte durch klasse Pässe, für die sich ihre Kolleginnen meist mit einem Tor bedankten. Zu diesem Zeitpunkt stand es bereits 12:6. Die Abwehr der Thüringerinnen stand stabil und die TuSsies fanden kaum ein Mittel, um an dieser vorbei zu kommen.
Wenn doch mal ein Ball den Weg durch die THC-Defensive fand, stand immer noch Jana Krause im Tor. Bis zur Halbzeit parierte sie 14 Würfe, dies entsprach einer Quote von über 60 Prozent. Herbert Müller gewährte bereits in der ersten Halbzeit allen Feldspielerinnen Einsatzzeiten. In die Kabinen ging es mit 15:7.
Die zweite Hälfte war kein Handballleckerbissen mehr. Beide Mannschaften zeigten zeitweise viele individuelle Fehler im Angriffsspiel. Die Thüringer Abwehr stand nicht mehr so stabil, wie noch im ersten Durchgang. Trainer Herbert Müller zog frühzeitig die Notbremse und nahm bereits nach sechs Minuten die Auszeit (16:10). Allerdings zeigte diese keine große Wirkung. Die Partie war nun sehr zähflüssig mit vielen kleinen Unterbrechungen.
Die Zeitstrafen und Strafwürfe häuften sich. Sehenswert waren die Ballgewinne und Antritte von Spielmacherin Alexandrina Barbosa – so sprintete sie in der 42. Minute über das gesamte Spielfeld, ließ dabei mehrere Metzingerinnen in der Abwehr stehen und vollendete zum 20:12. Die TuSsies fassten sich nach der roten Karte von Cassandra Engel noch einmal ein Herz und konnten bis zur 57. Minute auf 24:19 verkürzen, hierbei strahlten vor allem Covic und Geissmann Torgefahr aus. Co-Trainer Helfried Müller sah zwei Minuten vor dem Abpfiff die rote Karte. Geissmann war es vorbehalten zum Endstand von 27:22 einzunetzen.
Stimmen nach dem Spiel:
Alexander Job (TuS): Glückwunsch zum verdienten Sieg. Das Ergebnis schmeichelt und etwas. Das lag nicht daran, dass wir in der zweiten Halbzeit besser waren, sondern der THC das Gas raus genommen hat. Ansonsten denke ich, wir haben uns unter Wert verkauft. Wir können deutlich besser Handball spielen. Wir waren überrascht von der 3-3-Abwehrformation. Ich hatte das Gefühl, dass die THC-Spielerinnen mit 180 km/h unterwegs waren.Herbert Müller (THC): Ich denke mein Kollege hat das Spiel genau richtig analysiert. Mit der ersten Halbzeit war ich sehr zufrieden mit der zweiten gar nicht. Wir sind froh, dass unsere Überraschung mit der 3-3-Abwehr so gut geglückt ist. Es war unnötig, dass wir in der zweiten Halbzeit noch einmal solche Hektik haben aufkommen lassen. Das mit der Hektik gilt aber für wirklich alle, die auf dem Feld gestanden haben. Gerade habe ich nicht viel Spaß nach dem Spiel, das liegt aber ganz sicher nicht an meiner Mannschaft.
