kn-Forum: Wahlergebnisse
Freitag, 27. September 2013, 11:05 Uhr
17,6 Millionen Nichtwähler und das Gezerre wer mit wem, so die Überschrift eines Leserbriefs, der kn erreichte.
Schon zu Ende des Wahltages machte sich die Kaffeesatzleserei breit, wer wird denn nun mit wem regieren. Union mit Koalitionspartner oder eine linke Mehrheit mit der Chance zu einem Politikwechsel. Tage danach bestimmt nichts anderes die politischen Themen. Es wird sich zeigen ob Parteiinteressen die Oberhand bekommen oder die Interessen der Bürger. Wie das Rennen ausgeht zeichnet sich ab. Die Parteiinteressen liegen auf der Waagschale und die taktischen Spielchen gehen dahin, sich eben so wie möglich zu "verkaufen". Fast keine Rolle spielt die hohe Zahl der Nichtwähler.
Sage und schreibe 17,6 Millionen Bürger blieben dieser Wahl fern. Das entspricht etwa der Anzahl der DDR Bürger zur Zeit des Beitritts zur BRD. Das haben die Parteien wie man sieht nicht auf ihrer Tagesordnung, für sie sind jetzt die Machtspielchen wichtig. Ein Drittel der Bürger gehen nicht zur Wahl und haben ihre Gründe dafür. Hauptgrund ist das verlorenen Vertrauen in die Politik und ihre Vertreter. Zu groß sind die Enttäuschungen über gebrochene Wahlversprechen und die Meinung das sich sowieso nichts ändert.. Ohne Not wird da versprochen was das Zeug hält. Hauptsache sind die Wählerstimmen, die man damit einfängt.
Nach den Wahlen heißt es dann immer, wir konnten uns mit diesem oder jenem Versprechen nicht durchsetzen und der mündige Bürger soll das brav verstehen. Leider hat sich an dieser Art von Politik nichts geändert. Ein Politikwechsel, der sich im Stil ändert und endlich die brennenden Probleme in dieser Gesellschaft auf die Tagesordnung setzt, rückt wieder in weite Ferne. Wie soll sich denn bei diesem Gezerrte und Machtpoker eine Aufbruchstimmung auf den Weg machen? Sie sind wie so oft wieder mit sich selbst beschäftigt. 17,6 Millionen Nichtwähler, dass haben sie nicht auf ihrer Agenda, die Vertreter des Volkes. Hauptsache sie sind wieder gewählt.
Rolf-Dieter Reiber
Ichstedt
Schon zu Ende des Wahltages machte sich die Kaffeesatzleserei breit, wer wird denn nun mit wem regieren. Union mit Koalitionspartner oder eine linke Mehrheit mit der Chance zu einem Politikwechsel. Tage danach bestimmt nichts anderes die politischen Themen. Es wird sich zeigen ob Parteiinteressen die Oberhand bekommen oder die Interessen der Bürger. Wie das Rennen ausgeht zeichnet sich ab. Die Parteiinteressen liegen auf der Waagschale und die taktischen Spielchen gehen dahin, sich eben so wie möglich zu "verkaufen". Fast keine Rolle spielt die hohe Zahl der Nichtwähler.
Sage und schreibe 17,6 Millionen Bürger blieben dieser Wahl fern. Das entspricht etwa der Anzahl der DDR Bürger zur Zeit des Beitritts zur BRD. Das haben die Parteien wie man sieht nicht auf ihrer Tagesordnung, für sie sind jetzt die Machtspielchen wichtig. Ein Drittel der Bürger gehen nicht zur Wahl und haben ihre Gründe dafür. Hauptgrund ist das verlorenen Vertrauen in die Politik und ihre Vertreter. Zu groß sind die Enttäuschungen über gebrochene Wahlversprechen und die Meinung das sich sowieso nichts ändert.. Ohne Not wird da versprochen was das Zeug hält. Hauptsache sind die Wählerstimmen, die man damit einfängt.
Nach den Wahlen heißt es dann immer, wir konnten uns mit diesem oder jenem Versprechen nicht durchsetzen und der mündige Bürger soll das brav verstehen. Leider hat sich an dieser Art von Politik nichts geändert. Ein Politikwechsel, der sich im Stil ändert und endlich die brennenden Probleme in dieser Gesellschaft auf die Tagesordnung setzt, rückt wieder in weite Ferne. Wie soll sich denn bei diesem Gezerrte und Machtpoker eine Aufbruchstimmung auf den Weg machen? Sie sind wie so oft wieder mit sich selbst beschäftigt. 17,6 Millionen Nichtwähler, dass haben sie nicht auf ihrer Agenda, die Vertreter des Volkes. Hauptsache sie sind wieder gewählt.
Rolf-Dieter Reiber
Ichstedt
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
Autor: khhDie im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
