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„Thüringen dankt.“

Dienstag, 08. Oktober 2013, 10:52 Uhr
Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht: „Thüringen dankt.“ Rund 500 Fluthelferinnen und Fluthelfer wurden gestern in Erfurt geehrt. Darunter auch fünf Kameraden aus dem Kyffhäuserkreis.

Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht ehrt am gestrigen Abend (7. Oktober 2013) gemeinsam mit Landtagspräsidentin Birgit Diezel rund 500 Fluthelferinnen und Fluthelfer, die sich während der Hochwasserkatastrophe im Juni dieses Jahres durch ihren unermüdlichen Einsatz und ihre besondere Hilfsbereitschaft verdient gemacht haben. Die Helferinnen und Helfer werden mit dem Erinnerungsabzeichen „Fluthilfe 2013“ und einer namentlichen Urkunde ausgezeichnet.

Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht sagte anlässlich der Veranstaltung im Theater Erfurt:

„Diese Flut ging an die Substanz – der Straßen, Häuser, Wohnungen und Fabrikgebäude, der städtische Einrichtungen und Parks, der Ackerflächen, Weiden und Waldstücke. Die Schäden waren enorm, mindestens 452 Millionen Euro stehen bislang zu Buche.

„Thüringen dankt.“ (Foto: prvat) „Thüringen dankt.“ (Foto: prvat)

In Erfurt dabei: Jens Börold THW Sondershausen, Maik Schleichert SAN Betreuungszug Artern, Christine Lieberknecht, Andreas Sorber Zugführer EZ1 Kyffhäuserkreis und Rene Schwara Gruppenführer Greußen. Sven Oesterheld SAN Sondershausen ( nicht auf Bild).
Der Zugführer gegenüber kn: Dank noch einmal allen Kameraden aus dem Zug für die Bereitschaft zur Mithilfe beim Jahrhunderthochwasser 2013


Diese Flut ging an die Substanz - der Betroffenen, die durch das Hochwasser ihr Hab und Gut verloren haben. Der Thüringerinnen und Thüringer, die mit Entsetzen die Zerstörungen gesehen haben, die das Wasser angerichtet hat. Und sie ging an die Substanz der über 20.000 Helferinnen und Helfer, die in den Tagen des Hochwassers und darüber hinaus im Einsatz waren.

Thüringen dankt: Jedem Einzelnen, der in der Nachbarschaft, in Schulen und Unternehmen, in Notunterkünften oder an den Deichen seinen Beitrag geleistet hat. Unser Dank gilt den tausenden Katastrophenschützern. Den Kräften der Feuerwehren, der Bundeswehr, der Polizei, des DRK, des THW und vieler anderer Hilfsorganisationen, die Tag und Nacht halfen, Deiche zu bauen und Menschen aus überfluteten Wohngebieten zu retten - und das nicht nur in Thüringen, sondern ebenso über mehrere Tage in den Flutgebieten unserer Nachbarländer. Unser Dank geht an die Oberbürgermeister, Bürgermeister und Landräte, an die landeseigenen Behörden und Verwaltungen. Sie haben fast wie ein Räderwerk ineinandergegriffen.

Thüringen ist allen haupt- und ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern zu allergrößtem Dank verpflichtet. Menschen wie sie tragen dazu bei, dass unser Land nicht nur eine Verwaltungseinheit ist, sondern eine Gemeinschaft von Menschen, die zusammenhält.

Ich bin noch immer tief beeindruckt von der überwältigenden Solidarität und Hilfsbereitschaft, die die von der Hochwasserkatastrophe betroffenen Menschen in den Tagen und Wochen der Not erfahren haben. Die Solidarität unter den Thüringern war beispielgebend. Wenn es darauf ankommt, stehen wir zusammen!“

„Thüringen dankt.“ (Foto: Karl-Heinz Herrmann) „Thüringen dankt.“ (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Sven Oesterheld SAN Sondershausen (re), zusammen mit Christoph Lemke, hatten bereits ein Kurzgespräch mit der Ministerpräsidentin, am letzten Donnerstag, beim Empfang anlässlich des Tags der Deutschen Einheit im Achteckhaus von Sondershausen.


Beim Empfang


Nicht alle Kameradinnen und Kameraden konnten in Erfurt dabei sein. Die weiteren der 19500 Einsatzkräfte bekommen Ihre Auszeichnung über den Kreis nachgereicht, wie kn erfahren hat.
Autor: khh

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