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Modellkommune befragt

Mittwoch, 16. Oktober 2013, 11:55 Uhr
Im Auftrag des Projektträgers des Bundesprogramms „Lernen vor Ort“ und im Zuge des Qualitätsmanagements führt die Rambøll Management Consulting GmbH jährlich eine Befragung aller Modellkommunen durch. Dazu erreichte kn folgender Bericht...

Lernen vor Ort ist ein Strukturprojekt. Es soll soll Strukturen und Vernetzungen initiieren, die es dem Landkreis ermöglichen, die regionale Bildungslandschaft optimal für die hier lebenden Menschen zu gestalten.
Den Projektträger interessiert deshalb besonders, wie es „Lernen vor Ort im Kyffhäuserkreis“ schafft, zielführend mit verschiedenen Akteuren zusammen zu arbeiten. Die Befragung richtet sich deshalb einerseits an das Projektteam und andererseits an Kooperationspartner des Projektes. Die Ergebnisse der Befragung im Kyffhäuserkreis fielen äußerst positiv aus.

Es wird gefragt, wie sich Kooperations- und Vernetzungsaktivitäten untereinander verändert haben, hier im Hinblick auf die Zusammenarbeit mit der Verwaltung, mit Stiftungen und mit Bildungsakteuren im Landkreis. Insgesamt gaben die Befragten zum großen Teil an, dass sich durch das Projekt „Lernen vor Ort“ Kooperations- und Vernetzungsaktivitäten erhöht haben. Für ihren eigenen Arbeitsbereich sprachen 60% von einer Erhöhung, bzw. einer starken Erhöhung der Aktivitäten. 80% schätzten ein, dass sich Kooperations- und Vernetzungsaktivitäten zwischen Verwaltung und externen Partnern erhöht (bzw. stark erhöht) haben. Alle Befragten gaben an, dass sich die Vernetzung und Kooperation von Bildungsakteuren außerhalb der Verwaltung erhöht habe.

Der überwiegende Teil der Befragten sagt, dass sie sich durch die intensivere Vernetzung und Kooperation mit verwaltungsinternen- sowie externen Akteuren und Stiftungen besser über laufende Aktivitäten, Projekte und Maßnahmen informiert fühlen und ein detailliertes Bild über Problemlagen haben, die es im Kyffhäuserkreis gibt. Dabei schätzen 71% der Befragten ein, dass durch die Zusammenarbeit im Rahmen von Lernen vor Ort wirksamere Lösungsansätze zu den Problemlagen entstanden sind.
Beachtenswert ist hier, dass alle Befragten durch Zusammenarbeit mit Stiftungen einen hohen Mehrwert erkennen. „Lernen vor Ort im Kyffhäuserkreis“ erhielt zu Projektbeginn im Jahr 2009 den Auftrag, mit Stiftungen zu kooperieren. Seitdem sind die Deutsche Kinder und Jugendstiftung, die Stiftung Bildung für Thüringen, die Sparkassen Kunst- und Kulturstiftung und die Wago- Stiftung wichtige Partner, die bei Fachthemen beratend tätig sind. Dass diese Zusammenarbeit sinnvoll und nutzbringend ist, wird von den Kooperationspartnern von Lernen vor Ort in der Befragung deutlich dokumentiert.

Weiterhin wurde nach der öffentlichen Wahrnehmung des Themas „Bildung“ im Landkreis gefragt. Die befragten Kooperationspartner schätzen hier zu 86% ein, dass Bildungsangebote verständlicher und überschaubarer sind. 72% meinen, dass Bildungsthemen in der Öffentlichkeit stärker diskutiert werden und immerhin 72% sagen, dass seit „Lernen vor Ort“ Bildung stärker als Markenzeichen der Kommune wahrgenommen wird.

Eine gezielte Abfrage zum Angebot der Bildungsberatung, welche seit November 2012 im Kyffhäuserkreis an nunmehr 3 Standorten präsent ist, hat ergeben, dass die Mehrzahl der Befragten besonders die Neutralität des Ende 2012 auf Initiative von lernen vor Ort eröffneten kommunalen Bildungsberatungsbüros schätzen und hier einen Zugewinn für unseren Landkreis sehen.

Abschließend wurden die Kooperationspartner aufgefordert einzuschätzen, welche Wichtigkeit sie dem Projekt „Lernen vor Ort“ geben, wenn es um den Kontakt zu anderen Bildungsakteuren, den Informationszuwachs für die eigene Arbeit, die Beteiligung an Planung und die Gewinnung von Partnern geht. Die Befragten gaben dem Projekt hier (zum Teil hundertprozentig) eine hohe bis sehr hohe Wichtigkeit in diesen Punkten.

Insgesamt kann eingeschätzt werden, dass die befragten Kooperationspartner die Arbeit von „Lernen vor Ort im Kyffhäuserkreis“ als positiv und wirksam einschätzen und sie als Bereicherung für die Zusammenarbeit auf dem gemeinsamen Weg zur Gestaltung unserer Bildungslandschaft betrachten.

Cornelia Naumann
Lernen vor Ort
Autor: khh

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