Der Realist: Aufgeben?
Sonntag, 20. Oktober 2013, 09:55 Uhr
Es ist Sonntag, die Sonne scheint, ich bin entspannt. Ich denke in diesen Minuten, wie schön ist die Welt. Abrupt werde ich aus diesen Gedanken gerissen und denke an den morgigen Tag. An die Arbeit. Was erwartet mich...
Hatte der Chef ein gutes Wochenende? Ist er gut gelaunt oder lässt er seine miese Laune an mir aus und demütigt mich wieder? Was ziehe ich an, um den Neid meiner Kollegen nicht zu befördern? Erzähle ich meinen Kollegen von meinem schönen Wochenende und dem Kurztrip nach München? Oder behalte es doch lieber für mich?
Mit meiner Aufgabe komme ich auch nicht weiter, weil das Ergebnis keinen erfreut, meinen Chef nicht und andere auch nicht. Es ist nicht konform. Wissen spielt keine Rolle. Hier denke ich, du möchtest jetzt nicht als Absolvent einer Universität neu hier anfangen, mit ein paar Auslandssemestern in der Tasche, du würdest kaputt gehen.
Konform, konform, konform und nicht auffallen. Ich denke weiter, deine Bezahlung ist auch nicht sonderlich, für das Korsett was du jeden Tag tragen musst. Gibt es eine Lösung, in diesen Minuten denke ich, ein Hartz IV Empfänger hat es gut. Er muss nicht früh aufstehen, er muss sich nicht mit Kollegen und Chefs auseinandersetzen, er muss sich nicht verbiegen, ja, er hat nur wenig Geld, ich denke, er richtet sich ein. Ich kenne einige, die Hartz IV beziehen. Gut sehen sie aus. Sie können sich zwar keinen Urlaub leisten aber sehen doch irgendwie entspannt aus. Ich denke, was sind 20 Tage Urlaub im Jahr im Verhältnis zu den Gesamtarbeitstagen, indem man sich mit irgendwelchen Anfeindungen auseinandersetzen muss.
Der Sonntag geht zu Ende. Ich will mein grübeln unterdrücken. Aber so richtig funktioniert dass nicht. Die Frage, Hartz IV oder Arbeit kann ich heute nicht abschließend beantworten.
Der Realist zum Sonntag
Autor: redHatte der Chef ein gutes Wochenende? Ist er gut gelaunt oder lässt er seine miese Laune an mir aus und demütigt mich wieder? Was ziehe ich an, um den Neid meiner Kollegen nicht zu befördern? Erzähle ich meinen Kollegen von meinem schönen Wochenende und dem Kurztrip nach München? Oder behalte es doch lieber für mich?
Mit meiner Aufgabe komme ich auch nicht weiter, weil das Ergebnis keinen erfreut, meinen Chef nicht und andere auch nicht. Es ist nicht konform. Wissen spielt keine Rolle. Hier denke ich, du möchtest jetzt nicht als Absolvent einer Universität neu hier anfangen, mit ein paar Auslandssemestern in der Tasche, du würdest kaputt gehen.
Konform, konform, konform und nicht auffallen. Ich denke weiter, deine Bezahlung ist auch nicht sonderlich, für das Korsett was du jeden Tag tragen musst. Gibt es eine Lösung, in diesen Minuten denke ich, ein Hartz IV Empfänger hat es gut. Er muss nicht früh aufstehen, er muss sich nicht mit Kollegen und Chefs auseinandersetzen, er muss sich nicht verbiegen, ja, er hat nur wenig Geld, ich denke, er richtet sich ein. Ich kenne einige, die Hartz IV beziehen. Gut sehen sie aus. Sie können sich zwar keinen Urlaub leisten aber sehen doch irgendwie entspannt aus. Ich denke, was sind 20 Tage Urlaub im Jahr im Verhältnis zu den Gesamtarbeitstagen, indem man sich mit irgendwelchen Anfeindungen auseinandersetzen muss.
Der Sonntag geht zu Ende. Ich will mein grübeln unterdrücken. Aber so richtig funktioniert dass nicht. Die Frage, Hartz IV oder Arbeit kann ich heute nicht abschließend beantworten.
Der Realist zum Sonntag
