Durch die hohe Schrecke
Dienstag, 22. Oktober 2013, 14:15 Uhr
Mit vielen Eindrücken durch die Hohe Schrecke gereist. Verein Hohe Schrecke e.V. führte Informationsfahrt durch. Dazu erreichte kn folgender Bericht.
Bei strahlend schönem Herbstwetter machte sich am vergangenen Samstag eine Gruppe von rund 30 Touristikern und weiteren interessierten Personen per Bus auf, um ihre eigene Region mit ihrem touristischen Angebot zu erkunden. Das Ziel der durch den Verein Hohe Schrecke e.V. kostenlos angebotenen Tour war die Vernetzung der touristischen Leistungsträger untereinander sowie das allgemeine Bekanntmachen und Sichtbarmachen der vielfältigen Angebote in der Region. Denn nur wer um all die Angebote weiß und sie selbst erfahren und gesehen hat, kann auch entsprechend begeistert darüber berichten und so das Netzwerk insgesamt stärken, erklärt Elisabeth Niekel, die seit Juni für den touristischen Part im Regionalmanagement Hohe Schrecke verantwortlich ist und die Tour geplant und organisiert hat. Begleitet wurde die Tour auch von Dagmar Dittmer, Bürgermeisterin von Wiehe und zugleich Vorsitzende des Vereins Hohe Schrecke e.V., die unterwegs im Bus Informationen zu ihrer Kommune und zum Verein Hohe Schrecke e.V. gab. Auch ihre Amtskollegen Axel Thomas von der Gemeinde Ostramondra und Karin Klimek von der Gemeinde Oberheldrungen waren mit an Bord und trugen ebenfalls mit Informationen zu ihren Kommunen bei.
Erste Station der Fahrt war das Freiluftatelier von Dieter Krüger in Garnbach, wo individuelle und Gruppenkurse im Holzschnitzen mit der Kettensäge angeboten werden. Das Freiluftatelier war das erste Förderprojekt, das über den Verein Hohe Schrecke und das Naturschutzgroßprojekt abgewickelt wurde. Anschaulich erklärte Krüger, wie die Art des Schnitzens mit speziellen Kettensägen vor sich geht. An den Skulpturen vor Ort wurden die vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten deutlich. In Zukunft geplant ist auch ein Skulpturenweg von Garnbach kommend in den Rabenswald hinein.
Zweite Station der Informationsfahrt war die Kräuterküche von Andrea Bachmann in Langenroda, die an der Heilpflanzenschule Phytaro in Dortmund zur Phyto- und Aromaexpertin ausgebildet wurde. In ihrer Kräuterküche bietet die Pflanzenexpertin unter dem Namen Allerleigrün saisonal passende Kräuterwanderungen und –kurse an. Die Teilnehmer der Fahrt konnten bei einem vorbereiteten Quiz die eigenen Pflanzen- und Aromakenntnisse unter Beweis stellen.
Vor der Mittagseinkehr im Gutshaus in Braunsroda stand noch eine Naturführung auf dem Programm, die Bert Schönewerk fachkundig führte und dabei auf die Bedeutung des Naturschutzgroßprojektes Hohe Schrecke einging. Vom Guthaus ging es dazu hinauf Richtung Wald, vorbei an den Streuobstwiesen. Schönwerk gehört zur der Gruppe der Natur- und Landschaftsführer, die letztes Jahr in Regie des Vereins Hohe Schrecke e.V. ihre Ausbildung durchlaufen haben und seitdem regelmäßig Naturführungen durch die Region anbieten, unter anderem jeweils an Markttagen in Braunsroda.
Gestärkt durch die ausgezeichnete Küche des Gutsgasthofes waren die Teilnehmer bereit zu weiteren Entdeckungen. Als nächstes wurde die Wasserburg Heldrungen besucht, die von Jörg Urban, ebenfalls ein Natur- und Landschaftsführer, der Gruppe näher gebracht wurde. Dabei ging es auch hinab in den Keller der weitläufigen Anlage.
Weiter führte der Weg nach Schloss Beichlingen, wo Lothar Bechler, der Vorsitzende des Fördervereins Schloss Beichlingen e.V. durch die alten Gemäuer führte. Dabei erfuhr die Gruppe auch, dass sich Schloss Beichlingen zusammen mit dem Schlosshotel in den letzten Jahren regelrecht zu einem Hochzeitsschloss etabliert hat. Daneben finden auf dem Schloss auch regelmäßig klassische Konzerte wie auch Theateraufführungen statt. Im nächsten Jahr jährt sich die schriftliche Erwähnung des Schloss zum 1000. Mal. Für dieses Ereignis laufen die Vorbereitungen im Förderverein bereits auf Hochtouren.
Zum Abschluss der Touristikertour stand schließlich die Besichtigung der 12.000 m2 großen Anlage der Modellbahn in Wiehe auf dem Programm. Der Gründer und Inhaber Hans-Jörg Stiegler führte durch die Hallen und Themenwelten, darunter die Thüringenhalle und die USA-Halle. Außerdem unternahm die Gruppe in der Modellbahn Wiehe einen Ausflug auf die ferne Osterinsel und nach China.
Voller neuer Eindrücke machten sich die Teilnehmer dann auf den Heimweg. Das ein oder andere Aha-Erlebnis dürfte bei der Tour sicherlich dabei gewesen sein.
Elisabeth Niekel
Regionalmanagement Hohe Schrecke
Autor: khhBei strahlend schönem Herbstwetter machte sich am vergangenen Samstag eine Gruppe von rund 30 Touristikern und weiteren interessierten Personen per Bus auf, um ihre eigene Region mit ihrem touristischen Angebot zu erkunden. Das Ziel der durch den Verein Hohe Schrecke e.V. kostenlos angebotenen Tour war die Vernetzung der touristischen Leistungsträger untereinander sowie das allgemeine Bekanntmachen und Sichtbarmachen der vielfältigen Angebote in der Region. Denn nur wer um all die Angebote weiß und sie selbst erfahren und gesehen hat, kann auch entsprechend begeistert darüber berichten und so das Netzwerk insgesamt stärken, erklärt Elisabeth Niekel, die seit Juni für den touristischen Part im Regionalmanagement Hohe Schrecke verantwortlich ist und die Tour geplant und organisiert hat. Begleitet wurde die Tour auch von Dagmar Dittmer, Bürgermeisterin von Wiehe und zugleich Vorsitzende des Vereins Hohe Schrecke e.V., die unterwegs im Bus Informationen zu ihrer Kommune und zum Verein Hohe Schrecke e.V. gab. Auch ihre Amtskollegen Axel Thomas von der Gemeinde Ostramondra und Karin Klimek von der Gemeinde Oberheldrungen waren mit an Bord und trugen ebenfalls mit Informationen zu ihren Kommunen bei.
Erste Station der Fahrt war das Freiluftatelier von Dieter Krüger in Garnbach, wo individuelle und Gruppenkurse im Holzschnitzen mit der Kettensäge angeboten werden. Das Freiluftatelier war das erste Förderprojekt, das über den Verein Hohe Schrecke und das Naturschutzgroßprojekt abgewickelt wurde. Anschaulich erklärte Krüger, wie die Art des Schnitzens mit speziellen Kettensägen vor sich geht. An den Skulpturen vor Ort wurden die vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten deutlich. In Zukunft geplant ist auch ein Skulpturenweg von Garnbach kommend in den Rabenswald hinein.
Zweite Station der Informationsfahrt war die Kräuterküche von Andrea Bachmann in Langenroda, die an der Heilpflanzenschule Phytaro in Dortmund zur Phyto- und Aromaexpertin ausgebildet wurde. In ihrer Kräuterküche bietet die Pflanzenexpertin unter dem Namen Allerleigrün saisonal passende Kräuterwanderungen und –kurse an. Die Teilnehmer der Fahrt konnten bei einem vorbereiteten Quiz die eigenen Pflanzen- und Aromakenntnisse unter Beweis stellen.
Vor der Mittagseinkehr im Gutshaus in Braunsroda stand noch eine Naturführung auf dem Programm, die Bert Schönewerk fachkundig führte und dabei auf die Bedeutung des Naturschutzgroßprojektes Hohe Schrecke einging. Vom Guthaus ging es dazu hinauf Richtung Wald, vorbei an den Streuobstwiesen. Schönwerk gehört zur der Gruppe der Natur- und Landschaftsführer, die letztes Jahr in Regie des Vereins Hohe Schrecke e.V. ihre Ausbildung durchlaufen haben und seitdem regelmäßig Naturführungen durch die Region anbieten, unter anderem jeweils an Markttagen in Braunsroda.
Gestärkt durch die ausgezeichnete Küche des Gutsgasthofes waren die Teilnehmer bereit zu weiteren Entdeckungen. Als nächstes wurde die Wasserburg Heldrungen besucht, die von Jörg Urban, ebenfalls ein Natur- und Landschaftsführer, der Gruppe näher gebracht wurde. Dabei ging es auch hinab in den Keller der weitläufigen Anlage.
Weiter führte der Weg nach Schloss Beichlingen, wo Lothar Bechler, der Vorsitzende des Fördervereins Schloss Beichlingen e.V. durch die alten Gemäuer führte. Dabei erfuhr die Gruppe auch, dass sich Schloss Beichlingen zusammen mit dem Schlosshotel in den letzten Jahren regelrecht zu einem Hochzeitsschloss etabliert hat. Daneben finden auf dem Schloss auch regelmäßig klassische Konzerte wie auch Theateraufführungen statt. Im nächsten Jahr jährt sich die schriftliche Erwähnung des Schloss zum 1000. Mal. Für dieses Ereignis laufen die Vorbereitungen im Förderverein bereits auf Hochtouren.
Zum Abschluss der Touristikertour stand schließlich die Besichtigung der 12.000 m2 großen Anlage der Modellbahn in Wiehe auf dem Programm. Der Gründer und Inhaber Hans-Jörg Stiegler führte durch die Hallen und Themenwelten, darunter die Thüringenhalle und die USA-Halle. Außerdem unternahm die Gruppe in der Modellbahn Wiehe einen Ausflug auf die ferne Osterinsel und nach China.
Voller neuer Eindrücke machten sich die Teilnehmer dann auf den Heimweg. Das ein oder andere Aha-Erlebnis dürfte bei der Tour sicherlich dabei gewesen sein.
Elisabeth Niekel
Regionalmanagement Hohe Schrecke



