Niedrigzinsphase stärkt Eigenheimwunsch
Freitag, 25. Oktober 2013, 12:02 Uhr
Aufgrund des anhaltenden Niedrigzinsumfelds zählen die eigenen vier Wände in diesem Jahr zu den meist gewünschten Anlagemöglichkeiten: Jeder zweite Deutsche sieht im Eigenheim ein ideales Element der Altersvorsorge – das sind fünf Prozentpunkte mehr als im Vorjahr...
Jeder Dritte (34 Prozent), der angesichts niedriger Sparzinsen gezielt nach Anlagealternativen sucht, hält Häuser und Wohnungen für besser geeignet als zuvor. Wertpapieren hingegen stehen viele Deutsche kontrovers gegenüber. So gewinnt die heterogene Gruppe der Anlageformen wie Aktien, Anleihen, Investmentfonds und Zertifikate tendenziell an Zuspruch durch die Bevölkerung als Anlageprodukt in der Niedrigzinsphase.
Gleichzeitig besteht viel Aufklärungsbedarf. Das sind die Ergebnisse des Vermögensbarometers 2013, einer aktuellen, repräsentativen Studie des Wirtschafts- und Finanzforschungsinstituts Icon im Auftrag des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands (DSGV).
Das Eigenheim spielt aufgrund der Niedrigzinsphase nach wie vor eine zentrale Rolle bei der Vermögensbildung, sagt Wolfgang Asche, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Nordhausen. Bei Wertpapieren sind die Deutschen deutlich zurückhaltender. Hier empfiehlt sich eine gute Beratung, wie sie die Sparkassen bieten. Fast jeder zweite Verbraucher (46 Prozent) hält Wertpapiere für spekulativ, fast jeder dritte (32 Prozent) für komplex.
Im Rahmen der Untersuchung für das Vermögensbarometer 2013 wurden rund 2.000 Verbraucher im Alter ab 14 Jahren im Juli 2013 befragt. Die Publikation ist unter www.kskndh.de erhältlich.
Autor: redJeder Dritte (34 Prozent), der angesichts niedriger Sparzinsen gezielt nach Anlagealternativen sucht, hält Häuser und Wohnungen für besser geeignet als zuvor. Wertpapieren hingegen stehen viele Deutsche kontrovers gegenüber. So gewinnt die heterogene Gruppe der Anlageformen wie Aktien, Anleihen, Investmentfonds und Zertifikate tendenziell an Zuspruch durch die Bevölkerung als Anlageprodukt in der Niedrigzinsphase.
Gleichzeitig besteht viel Aufklärungsbedarf. Das sind die Ergebnisse des Vermögensbarometers 2013, einer aktuellen, repräsentativen Studie des Wirtschafts- und Finanzforschungsinstituts Icon im Auftrag des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands (DSGV).
Das Eigenheim spielt aufgrund der Niedrigzinsphase nach wie vor eine zentrale Rolle bei der Vermögensbildung, sagt Wolfgang Asche, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Nordhausen. Bei Wertpapieren sind die Deutschen deutlich zurückhaltender. Hier empfiehlt sich eine gute Beratung, wie sie die Sparkassen bieten. Fast jeder zweite Verbraucher (46 Prozent) hält Wertpapiere für spekulativ, fast jeder dritte (32 Prozent) für komplex.
Zufrieden mit ihrer finanziellen Situation
Die Mehrheit der Deutschen (57 Prozent) beurteilt ihre finanzielle Situation mit gut oder sehr gut. Fast ein Viertel der Befragten (24 Prozent) erwartet sogar eine weitere Verbesserung der persönlichen Finanzlage in den kommenden zwei Jahren. Allerdings sorgt sich jeder zweite Verbraucher (53 Prozent) angesichts der Niedrigzinsphase um mögliche Auswirkungen auf seine Altersvorsorge. Fast ein Drittel der Anleger (32 Prozent) zieht Konsequenzen aus dem Zinsumfeld, zwölf Prozent suchen gezielt nach erfolgversprechenderen Anlageformen.Stabilität und Sicherheit durch Dezentralität
Dezentrale Geschäftsmodelle stehen weiterhin hoch im Kurs. Insbesondere die Sparkassen wirken als Anker der Stabilität und Sicherheit: 61 Prozent der Deutschen haben viel oder sehr viel Vertrauen zu den Instituten der Sparkassen-Finanzgruppe. Stolze 85 Prozent legen Wert darauf, dass ihr wichtigster Finanzpartner nicht die Maximierung eigener Gewinne, sondern das Wohlergehen der Gesellschaft und die Unternehmen vor Ort im Blick hat – ein zentraler Bestandteil der Sparkassenphilosophie. Mit 83 Prozent hält eine große Mehrheit der Befragten ihre Spareinlagen für sicher, zwölf Prozentpunkte mehr als im Vorjahr. Rund zwei Drittel der Deutschen (67 Prozent) lehnen hingegen den Plan einer einheitlichen europäischen Einlagensicherung ab.Im Rahmen der Untersuchung für das Vermögensbarometer 2013 wurden rund 2.000 Verbraucher im Alter ab 14 Jahren im Juli 2013 befragt. Die Publikation ist unter www.kskndh.de erhältlich.
