Arbeitsmarkt-Reaktionen
Mittwoch, 30. Oktober 2013, 12:14 Uhr
Auch im Oktober überrascht der Arbeitsmarkt positiv. 86.204 Arbeitslose – 1.764 weniger als im September – meldete heute die Agentur für Arbeit für den Freistaat Thüringen. Hier das Statement der Nordthüringer Wirtschaft...
Die Arbeitslosenquote beträgt 7,4 Prozent. Im Vergleich zum Oktober des Vorjahres (7,8 Prozent) ist die registrierte Arbeitslosigkeit um 4.542 gesunken. Damit hat Thüringen weiterhin die niedrigste Arbeitslosenquote in Ostdeutschland und schneidet sogar besser ab als Nordrhein-Westfalen.
Die typische Herbstbelebung sorgt für eine positive Stimmung am Arbeitsmarkt, zahlreiche Unternehmen stellen nach der Sommerpause wieder ein, kommentiert Gerald Grusser, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt die neusten Zahlen. Die robuste Entwicklung lässt die Arbeitslosenzahl im Freistaat immerhin im vierstelligen Bereich sinken. Mit fünf Prozent weist Thüringen im bundesdeutschen Vergleich sogar den höchsten Rückgang bei Arbeitslosen gegenüber dem Vorjahresmonat aus.
Die gute Grundstimmung spiegelt sich auch in der aktuellen IHK-Konjunkturanalyse wider. Immerhin beabsichtigen drei von vier Firmenchefs ihren derzeitigen Personalbestand beizubehalten, knapp jeder Zehnte will sogar neue Mitarbeiter einstellen, so der IHK-Chef. Besonders in den größeren Thüringer Industriefirmen sorgten volle Auftragsbücher für einen Beschäftigungsrekord. So wären im August in der Branche 139.085 Industriebeschäftigte gezählt worden – ein Höchstwert seit zwei Jahrzehnten.
Aber natürlich ist nicht alles eitel Sonnenschein, betont der IHK-Hauptgeschäftsführer. Die offenen Stellen und die Arbeitssuchenden passten immer seltener zusammen. Für die Unternehmen werde es zunehmend schwieriger, den Bedarf an Fachkräften zu decken, während viele Langzeitarbeitslose bei immer anspruchsvolleren Tätigkeitsprofilen kaum noch Chancen hätten. Nach einer aktuellen Befragung der IHK würden immerhin 36 Prozent der Unternehmer das knappe Angebot an qualifiziertem Personal als Geschäftsrisiko bezeichnen.
Autor: redDie Arbeitslosenquote beträgt 7,4 Prozent. Im Vergleich zum Oktober des Vorjahres (7,8 Prozent) ist die registrierte Arbeitslosigkeit um 4.542 gesunken. Damit hat Thüringen weiterhin die niedrigste Arbeitslosenquote in Ostdeutschland und schneidet sogar besser ab als Nordrhein-Westfalen.
Die typische Herbstbelebung sorgt für eine positive Stimmung am Arbeitsmarkt, zahlreiche Unternehmen stellen nach der Sommerpause wieder ein, kommentiert Gerald Grusser, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt die neusten Zahlen. Die robuste Entwicklung lässt die Arbeitslosenzahl im Freistaat immerhin im vierstelligen Bereich sinken. Mit fünf Prozent weist Thüringen im bundesdeutschen Vergleich sogar den höchsten Rückgang bei Arbeitslosen gegenüber dem Vorjahresmonat aus.
Die gute Grundstimmung spiegelt sich auch in der aktuellen IHK-Konjunkturanalyse wider. Immerhin beabsichtigen drei von vier Firmenchefs ihren derzeitigen Personalbestand beizubehalten, knapp jeder Zehnte will sogar neue Mitarbeiter einstellen, so der IHK-Chef. Besonders in den größeren Thüringer Industriefirmen sorgten volle Auftragsbücher für einen Beschäftigungsrekord. So wären im August in der Branche 139.085 Industriebeschäftigte gezählt worden – ein Höchstwert seit zwei Jahrzehnten.
Aber natürlich ist nicht alles eitel Sonnenschein, betont der IHK-Hauptgeschäftsführer. Die offenen Stellen und die Arbeitssuchenden passten immer seltener zusammen. Für die Unternehmen werde es zunehmend schwieriger, den Bedarf an Fachkräften zu decken, während viele Langzeitarbeitslose bei immer anspruchsvolleren Tätigkeitsprofilen kaum noch Chancen hätten. Nach einer aktuellen Befragung der IHK würden immerhin 36 Prozent der Unternehmer das knappe Angebot an qualifiziertem Personal als Geschäftsrisiko bezeichnen.
