Gut besucht
Samstag, 02. November 2013, 09:35 Uhr
Aus Anlass des 266. Geburtstags von Johann Karl Wezel hatten sich zahlreiche Besucher in der gleichnamigen Stadtbibliothek von Sondershausen versammelt...
Selbst aus den "fernen" Ortsteilen, wie zum Beispiel Kleinberndten" waren interessiert Zuhörer gekommen.
Beim Vortrag mit Lesung von Dr. phil. habil. Jutta Heinz, Vorsitzende der Johann-Karl-Wezel-Gesellschaft ging es um Johann Karl Wezels letzten Roman "Wilhelmine Arend oder die Gefahren der Empfindsamkeit".
1781 erschien Wezels letzter Roman. Erstmals steht eine weibliche Figur im Titel: Es geht um das Schicksal von Wilhelmine Arend, einer typischen "Empfindsamen" - heute würde man sagen: einer labilen Persönlichkeit mit einer Neigung zu pathologischer Hypochondrie und manisch-depressiven Zügen.
Der Roman vereint die Erzählung ihrer tragischen Lebensgeschichte mit satirischen Seitenblicken auf die Marotten empfindsamer Liebhaber, einer realistischen Schilderung der Krisen einer Ehe und medizinischen Bewertungen der Fachleute. Er ist gleichzeitig eine Kranken- und eine Liebesgeschichte - und das letzte Wort des Romanciers Wezel, bevor er selbst zum Gegenstand der Ärzte und der Satire wird. Der Vortrag präsentiert Auszüge aus dem Roman mit einem erläuternden Kommentar. Der Eintritt ist frei.
Bibliotheksleiterin Sigrid Köhler durfte sich schon bei der Begrüßung freuen, dass an diesem auch wettertechnisch nit gerade schönen Tag so viele Besucher den Weg am Freitagnachmittag in die Stadtbibliothek gefunden hatten.
Organisiert worden war die Lesung von der Stadtbibliothek Sondershausen und der Internationalen Johann-Karl-Wezel-Gesellschaft.
Autor: khhSelbst aus den "fernen" Ortsteilen, wie zum Beispiel Kleinberndten" waren interessiert Zuhörer gekommen.
Beim Vortrag mit Lesung von Dr. phil. habil. Jutta Heinz, Vorsitzende der Johann-Karl-Wezel-Gesellschaft ging es um Johann Karl Wezels letzten Roman "Wilhelmine Arend oder die Gefahren der Empfindsamkeit".
1781 erschien Wezels letzter Roman. Erstmals steht eine weibliche Figur im Titel: Es geht um das Schicksal von Wilhelmine Arend, einer typischen "Empfindsamen" - heute würde man sagen: einer labilen Persönlichkeit mit einer Neigung zu pathologischer Hypochondrie und manisch-depressiven Zügen.
Der Roman vereint die Erzählung ihrer tragischen Lebensgeschichte mit satirischen Seitenblicken auf die Marotten empfindsamer Liebhaber, einer realistischen Schilderung der Krisen einer Ehe und medizinischen Bewertungen der Fachleute. Er ist gleichzeitig eine Kranken- und eine Liebesgeschichte - und das letzte Wort des Romanciers Wezel, bevor er selbst zum Gegenstand der Ärzte und der Satire wird. Der Vortrag präsentiert Auszüge aus dem Roman mit einem erläuternden Kommentar. Der Eintritt ist frei.
Bibliotheksleiterin Sigrid Köhler durfte sich schon bei der Begrüßung freuen, dass an diesem auch wettertechnisch nit gerade schönen Tag so viele Besucher den Weg am Freitagnachmittag in die Stadtbibliothek gefunden hatten.
Organisiert worden war die Lesung von der Stadtbibliothek Sondershausen und der Internationalen Johann-Karl-Wezel-Gesellschaft.




