Starken Kampf geboten
Sonntag, 03. November 2013, 08:12 Uhr
Am vierten Spieltag der EHF Champions League Vorrunde unterlag der Thüringer HC auswärts Györi Audi ETO KC mit 22:29 (11:13). Der deutsche Meister bot dem amtierenden Champions League Sieger über die gesamte Spielzeit einen starken Kampf und geriet erst kurz vor der Halbzeit in dreifacher Unterzahl in Rückstand...
Beste THC-Werferin war Alexandrina Barbosa mit acht Treffern. Für Györ war Katarina Bulatovic mit sieben Toren am erfolgreichsten.
So mancher Handballfan wollte wohl seinen Augen nicht trauen, Györ gelang erst in der 20. Minute die erste Führung. Aber beginnen wir von vorn. Beide Mannschaften trafen im ersten Angriff – Snelder legte für den THC vom Kreis vor und die Ungarinnen glichen im Gegenzug aus.
Die Thüringerinnen waren in der Anfangsphase das stärkere Team. Dreh- und Angelpunkt im Spiel der Gäste war Alexandrina Barbosa. Sie traf dreimal in Folge durch einen schönen Rückraumtreffer und zwei Tempogegenstöße und brachte ihre Mannschaft mit 6:3 in Front. Györs Trainer Martin Ambros reagierte und nahm seine erste Auszeit. Diese zeigte Wirkung, denn Loke erzielte den 6:6-Ausgleichstreffer.
Die Partie war nun völlig ausgeglichen und die Abwehrreihen dominierten. Erst nach 20 Minuten konnte der Champions-League-Sieger erstmals in Führung gehen. Doch der deutsche Meister blieb dran und konnte zwei Minuten vor der Halbzeit mit einem sehenswerten Treffer von Barbosa den 11:11-Ausgleich markieren. Innerhalb weniger Sekunden erhielten gleich drei THC-Spielerinnen eine Zeitstrafe – Luzumova, Smeets und Jakubisova mussten auf die Bank. So konnte Györ zwei Angriffe ruhig ausspielen und Bulatovic traf durch einen Doppelschlag zum 13:11-Pausenstand.
Die zweite Hälfte begann mit vier gegen sechs und Katarina Bulatovic hatte zum 14:11 viel Platz und wenig Mühe. In der Folgezeit Pech für den THC. Erst setzte Alexandrina Barbosa den Ball an die Latte, dann machte es ihr Katrin Engel vom "Punkt" nach. Die Ungarinnen wirkten jetzt voll konzentriert, überspielten auch eine Zeitstrafe von Loke wegen Meckerns und hatten das Ergebnis in der 35.Minute auf 16:11 geschraubt.
Im THC-Angriff häuften sich jetzt Fehler, die Györ kaltblütig bestrafte. Kerstin Wohlbold blieb an Görbicz dran - die Rest-Fünf musste Schwerstarbeit leisten, hatte aber auch das Glück, dass Jana Krause, kurz eingewechselt, den ersten Strafwurf der Gäste "abkaufte". Maike März war bei den Fernwürfen hellwach und half den Abstand bis zum 19:14 in der 44.Min noch in Grenzen zu halten.
Doch ohne echte Fernwurfgefahr der Gäste hatte es die ungarische Abwehr leicht - was doch einmal durch kam, vereitelte Katrin Lunde, die eine Effektivität um die 55% erreichte. Aber Kerstin Wohlbold, Danick Snelder und Lydia Jakubisova fanden dennoch Lücken und hielten den Fünf-Tore-Rückstand konstant. In den letzten zehn Minuten ließen Kraft und Konzentration merklich nach und Görbicz und zweimal Bulatovic ließen Györ auf 25:17 (51.Min.) davon ziehen.
Alexandrina Barbosa gelangen zwei sehenswerte Fernwurftore und eine schöne Vorbereitung für Iveta Luzumova (21:25 - 55.Min) aber in den nächsten Angriffen blieb Lunde auf dem Posten. Danick Snelder erwischte kurz vor Schluss noch eine Zeitstrafe und Görbicz knallte den Ball zum 28:21 unhaltbar ins THC-Tor. Noch zwei Treffer sollten fallen und es gab dann doch kein Wunder von Györ. Der THC unterlag dem Champions League Sieger der Vorsaison mit 22:29, machte aber das Versprechen von Trainer Herbert Müller wahr, alles zu geben um den deutschen Handball in Györ würdig zu vertreten.
Autor: redBeste THC-Werferin war Alexandrina Barbosa mit acht Treffern. Für Györ war Katarina Bulatovic mit sieben Toren am erfolgreichsten.
So mancher Handballfan wollte wohl seinen Augen nicht trauen, Györ gelang erst in der 20. Minute die erste Führung. Aber beginnen wir von vorn. Beide Mannschaften trafen im ersten Angriff – Snelder legte für den THC vom Kreis vor und die Ungarinnen glichen im Gegenzug aus.
Die Thüringerinnen waren in der Anfangsphase das stärkere Team. Dreh- und Angelpunkt im Spiel der Gäste war Alexandrina Barbosa. Sie traf dreimal in Folge durch einen schönen Rückraumtreffer und zwei Tempogegenstöße und brachte ihre Mannschaft mit 6:3 in Front. Györs Trainer Martin Ambros reagierte und nahm seine erste Auszeit. Diese zeigte Wirkung, denn Loke erzielte den 6:6-Ausgleichstreffer.
Die Partie war nun völlig ausgeglichen und die Abwehrreihen dominierten. Erst nach 20 Minuten konnte der Champions-League-Sieger erstmals in Führung gehen. Doch der deutsche Meister blieb dran und konnte zwei Minuten vor der Halbzeit mit einem sehenswerten Treffer von Barbosa den 11:11-Ausgleich markieren. Innerhalb weniger Sekunden erhielten gleich drei THC-Spielerinnen eine Zeitstrafe – Luzumova, Smeets und Jakubisova mussten auf die Bank. So konnte Györ zwei Angriffe ruhig ausspielen und Bulatovic traf durch einen Doppelschlag zum 13:11-Pausenstand.
Die zweite Hälfte begann mit vier gegen sechs und Katarina Bulatovic hatte zum 14:11 viel Platz und wenig Mühe. In der Folgezeit Pech für den THC. Erst setzte Alexandrina Barbosa den Ball an die Latte, dann machte es ihr Katrin Engel vom "Punkt" nach. Die Ungarinnen wirkten jetzt voll konzentriert, überspielten auch eine Zeitstrafe von Loke wegen Meckerns und hatten das Ergebnis in der 35.Minute auf 16:11 geschraubt.
Im THC-Angriff häuften sich jetzt Fehler, die Györ kaltblütig bestrafte. Kerstin Wohlbold blieb an Görbicz dran - die Rest-Fünf musste Schwerstarbeit leisten, hatte aber auch das Glück, dass Jana Krause, kurz eingewechselt, den ersten Strafwurf der Gäste "abkaufte". Maike März war bei den Fernwürfen hellwach und half den Abstand bis zum 19:14 in der 44.Min noch in Grenzen zu halten.
Doch ohne echte Fernwurfgefahr der Gäste hatte es die ungarische Abwehr leicht - was doch einmal durch kam, vereitelte Katrin Lunde, die eine Effektivität um die 55% erreichte. Aber Kerstin Wohlbold, Danick Snelder und Lydia Jakubisova fanden dennoch Lücken und hielten den Fünf-Tore-Rückstand konstant. In den letzten zehn Minuten ließen Kraft und Konzentration merklich nach und Görbicz und zweimal Bulatovic ließen Györ auf 25:17 (51.Min.) davon ziehen.
Alexandrina Barbosa gelangen zwei sehenswerte Fernwurftore und eine schöne Vorbereitung für Iveta Luzumova (21:25 - 55.Min) aber in den nächsten Angriffen blieb Lunde auf dem Posten. Danick Snelder erwischte kurz vor Schluss noch eine Zeitstrafe und Görbicz knallte den Ball zum 28:21 unhaltbar ins THC-Tor. Noch zwei Treffer sollten fallen und es gab dann doch kein Wunder von Györ. Der THC unterlag dem Champions League Sieger der Vorsaison mit 22:29, machte aber das Versprechen von Trainer Herbert Müller wahr, alles zu geben um den deutschen Handball in Györ würdig zu vertreten.
