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Fahrradfreundliche Kommune

Donnerstag, 07. November 2013, 10:29 Uhr
In einem weiteren Beschluss des Kreistages ging es um die Mitgliedschaft des Kyffhäuserkreises in der Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundliche Kommunen Thüringen (AGFK-TH). Eine Mitgliedschaft die aus Sicht kn wohl mehr Augenwischerei ist


Der Kreistag des Kyffhäuserkreises beschloss einstimmig die Mitgliedschaft des Kyffhäuserkreises in der Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundliche Kommunen Thüringen (AGFK-TH).

Aus der Begründung der Landrätin

Der Kyffhäuserkreis erklärt sich zu einer Mitgliedschaft und Mitarbeit in der AGFK-TH bereit.
Das Leitbild der AGFK-TH wird anerkannt und soll bei allen entsprechenden Planungen zur zur Kreis- und Verkehrsentwicklung sowie bei Einzelfallentscheidungen Berücksichtigung finden.
Der Kyffhäuserkreis erklärt sich zur Erfüllung der Aufnahmekriterien bereit bzw. strebt diese in einem Zeitraum von bis zu drei Jahren an. Die Landrätin wird beauftragt, die Aufnahme des Kyffhäuserkreises in die AGFK-TH zu beantragen. Die Aufnahme wird durch die Unterzeichnung der Erklärung der AGFK-TH vollzogen (siehe Anlage). Aus dem Beitrittsbeschluss ergeben sich keine finanziellen Verpflichtungen.


Die AGFK-TH hat bereits 2009 auf Initiative des für verkehr zuständigen Ministeriums ihre Arbeit aufgenommen. Die Grundlage war der im Radverkehrskonzept für den Freistaat
Thüringen von 2008 enthaltene Vorschlag, eine AGFK „zur gezielten Unterstützung der bei der Förderung des Alltagsradverkehrs und des Fahrradtourismus engagierten Kommunen und zur Verbesserung des Informationsaustausches“ zu bilden.
Die Anstrengungen der Mitglieder der AGFK-TH, fahrradfreundlicher zu werden, sollen künftig durch die gemeinsame Abstimmung eines Leitbildes eine bessere Orientierung erhalten. Das Ziel fahrradfreundliche Kommune zu werden, soll u.a. durch die Mitgliedschaft in der AGFK-TH zum Ausdruck kommen. Dazu wird eine Zustimmung durch Beschluss des Kreistages des Kyffhäuserkreises erforderlich. In dieser Phase der qualitativen Entwicklung der AGFK-TH sollen auch weitere Kommunen in Thüringen zur Mitwirkung aufgerufen werden, um die fachliche Zusammenarbeit auf eine breitere Basis zu stellen.
Die Organisationsform der AGFK-TH wird mit diesem Beschluss noch nicht bestimmt.
Hierzu ist in einem weiteren Schritt zu entscheiden.


Hier kann sich kn allerdings die Bemerkung nicht verkneifen, wie man bei dem Geldmangel in drei Jahren die am Boden liegende Infrastruktur bei den Radwegen in Ordnung bringen will. Verbale Aussagen wie in dieser Mitgliedschaft sind reine Augenwischerei. Ein Unstrutradweg und ein völlig in den Sternen stehender Unstrut-Werra-Radweg sind einfach lächerlich wenig.
Autor: khh

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