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Finger weg von der Elternzeit!

Dienstag, 12. November 2013, 15:55 Uhr
Eine staatlich geförderte Familienarbeitszeit kann die Vereinbarkeit von Familie und Beruf erleichtern. So sieht es das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) und stellt morgen Studienergebnisse zum Thema vor...


Der Deutsche Familienverband (DFV) befürwortet grundsätzlich ein Modell, das Familien entlastet und den Spagat zwischen Familienarbeit und Berufstätigkeit erleichtert. „Allerdings muss sich das Modell zuallererst an den Bedürfnissen der Kinder orientieren“, betont Dr. Klaus Zeh, Präsident des DFV. Und natürlich dürfen neue Regelungen nicht zu Lasten bewährter gesetzlicher Regelungen gehen. „Finger weg von der Elternzeit!“, mahnt der DFV-Präsident deshalb nachdrücklich. „Sie ist für uns nicht verhandelbar – ebenso wenig wie eine Weiterentwicklung des Elterngeldes.“

Die DIW-Studie untersucht Kosten und Wirkung einer familienpolitischen Leistung, die beiden Eltern einen Wechsel in die reduzierte Vollzeitarbeit (32 Stunden) erleichtern soll. Sie soll sich am Nettogehalt der Eltern orientieren und auf einen Höchstbetrag gedeckelt sein. Der Bezug ist für zwei Jahre angedacht. Wann er beginnt und ob er die Elternzeit fortsetzt oder verkürzt, wird erst Mittwochnachmittag bekannt.

Der Deutsche Familienverband ist die größte parteiunabhängige, überkonfessionelle und mitgliedergetragene Interessenvertretung der Familien in Deutschland.
Autor: red

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