Es ist 5 vor 12!
Sonntag, 17. November 2013, 15:17 Uhr
Gestern fand sich der Förderverein der Oberkirche Bad Frankenhausen zu ihrer Jahresversammlung zusammen. Im Nachgang sprach kn mit Bärbel Köllen der Vorsitzenden des Vereins. Einige Zahlen regen echt zum Nachdenken an, wie kn feststellte...
Mit so einem Ansturm hatte man garnicht gerechnet, wir mussten sogar noch Stühle ran holen um, allen Gästen einen Platz zu verschaffen.
Der Prüfstatiker Dr.sc. Josef Trabert gab eine Übersicht über die notwendigen technischen Maßnahmen zur Sicherung des schiefen Turms. Ausgeegben wurde eine Broschüre "Die Vorplanung zur Dauerhaften Sicherung des schiefen Turms".
Bürgermeister Matthias Strejc sagte, für die Rettung des schiefen Turms ist es fünf vor Zwölf. Die dauerhafte Sicherung des schiefen Turms brauche noch finanzielle Mittel. So setzte man natürlich weiter auf Spenden.
Auch der Förderverein will das seinige tun. Ein extra Weihnachtsmarkt am Schiefe sei in Planung, wie Bärbel Köllen kn verriet.
Seit der neue Pavillon an der Oberkirche in Betrieb ist, hatten wir ca. 2.000 bis 3.000 Besucher pro Monat. Erst letzten Freitag hatte sich extra eine ganze Gruppe Touristen angemeldet, die anschließend nach Mühlhausen weiter zog.
Durch die "Deutsche Welle" informiert waren jetzt der Tage sogar zwei Australier angereist. In diesem Zusammenhang gab kn den Tipp, gestaltet doch ein bis zwei Seiten der Website des schiefen Turms in Englisch. Es wäre übrigens für Schüler des Kyffhäuser-Gymnasiums sicher eine lohnenswerte Aufgabe in den Englischstunden sich mal an der Übersetzung zu versuchen.
Hinweis der Redaktion:
Zu denken geben sollte aber folgender Umstand. Zeitgleich zur Versammlung des Fördervereins verkündete CDU-Landtagsmitglied Gudrun Holbe, dass das Großprojekt "Hohe Schrecke" weitere 10 Millionen Euro erhalten hat. Damit fließen 25 Millionen Euro in die Hohe Schrecke und touristisch ist außer ein oder zwei Wanderungen im Monat noch nicht viel zu spüren.
Heute hat sich kn mal erlaubt auf den Tourismusseiten der Thüringer Tourismus GmbH und des Tourismusverbandes Kyfffhäuser das Suchwort Hohe Schrecke eingegeben. Mit Ernüchterung musste kn feststellen. Das war nichts, und das noch 15 Millionen Euro Investition. Das Stichwort "Hohe Schrecke" brachte nur die drei Ortschaften Heldrungen, Langenroda und Wiehe zum Aufruf. Aber dort stand nur drin, dass die Orte, in bzw. am Rande der Hohen Schrecke liegen.
Bei TVK stand auch nur zwei Mal etwas drin, dass es den Geopfad Hohe Schrecke gibt!
Hier fragt man sich langsam nach der Verhältnismäßigkeit, wenn am Schiefen in Bad Frankenhausen gerade mal eine Million gebraucht wird und dort ein Tourismusmagnet entsteht! Mit einem weiteren kleinen Teil der Mittel der Hohen Schrecke bekommt man sogar das Kirchenschiff hin und ein mögliches Bürgerzentrum dazu. Bei allem Respekt für die Hohe Schrecke, aber Nachfragen wird doch wohl mal erlaubt sein"
Karl-Heinz Herrmann
Redaktion kn
Autor: khhMit so einem Ansturm hatte man garnicht gerechnet, wir mussten sogar noch Stühle ran holen um, allen Gästen einen Platz zu verschaffen.
Der Prüfstatiker Dr.sc. Josef Trabert gab eine Übersicht über die notwendigen technischen Maßnahmen zur Sicherung des schiefen Turms. Ausgeegben wurde eine Broschüre "Die Vorplanung zur Dauerhaften Sicherung des schiefen Turms".
Bürgermeister Matthias Strejc sagte, für die Rettung des schiefen Turms ist es fünf vor Zwölf. Die dauerhafte Sicherung des schiefen Turms brauche noch finanzielle Mittel. So setzte man natürlich weiter auf Spenden.
Auch der Förderverein will das seinige tun. Ein extra Weihnachtsmarkt am Schiefe sei in Planung, wie Bärbel Köllen kn verriet.
Seit der neue Pavillon an der Oberkirche in Betrieb ist, hatten wir ca. 2.000 bis 3.000 Besucher pro Monat. Erst letzten Freitag hatte sich extra eine ganze Gruppe Touristen angemeldet, die anschließend nach Mühlhausen weiter zog.
Durch die "Deutsche Welle" informiert waren jetzt der Tage sogar zwei Australier angereist. In diesem Zusammenhang gab kn den Tipp, gestaltet doch ein bis zwei Seiten der Website des schiefen Turms in Englisch. Es wäre übrigens für Schüler des Kyffhäuser-Gymnasiums sicher eine lohnenswerte Aufgabe in den Englischstunden sich mal an der Übersetzung zu versuchen.
Hinweis der Redaktion:
Zu denken geben sollte aber folgender Umstand. Zeitgleich zur Versammlung des Fördervereins verkündete CDU-Landtagsmitglied Gudrun Holbe, dass das Großprojekt "Hohe Schrecke" weitere 10 Millionen Euro erhalten hat. Damit fließen 25 Millionen Euro in die Hohe Schrecke und touristisch ist außer ein oder zwei Wanderungen im Monat noch nicht viel zu spüren.
Heute hat sich kn mal erlaubt auf den Tourismusseiten der Thüringer Tourismus GmbH und des Tourismusverbandes Kyfffhäuser das Suchwort Hohe Schrecke eingegeben. Mit Ernüchterung musste kn feststellen. Das war nichts, und das noch 15 Millionen Euro Investition. Das Stichwort "Hohe Schrecke" brachte nur die drei Ortschaften Heldrungen, Langenroda und Wiehe zum Aufruf. Aber dort stand nur drin, dass die Orte, in bzw. am Rande der Hohen Schrecke liegen.
Bei TVK stand auch nur zwei Mal etwas drin, dass es den Geopfad Hohe Schrecke gibt!
Hier fragt man sich langsam nach der Verhältnismäßigkeit, wenn am Schiefen in Bad Frankenhausen gerade mal eine Million gebraucht wird und dort ein Tourismusmagnet entsteht! Mit einem weiteren kleinen Teil der Mittel der Hohen Schrecke bekommt man sogar das Kirchenschiff hin und ein mögliches Bürgerzentrum dazu. Bei allem Respekt für die Hohe Schrecke, aber Nachfragen wird doch wohl mal erlaubt sein"
Karl-Heinz Herrmann
Redaktion kn



