Der Toten gedacht
Sonntag, 17. November 2013, 17:20 Uhr
Auf dem Sondershäuser Hauptfriedhof fand am heutigen Vormittag die feierliche Kranzniederlegung anlässlich des Volkstrauertages statt.
Zahlreiche Sondershäuser Bürgen hatten sich heute vormittags auf dem Hauptfriedhof von Sondershausen zum Gedenken an Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft versammelt. Einige waren schon vorher auf Kranzniederlegungen in den Ortsteilen dabei gewesen.
Der Standortälteste und Kommandeur des Feldwebelanwärter/-Unteroffiziersanwärter- Bataillons 1 Oberstleutnant Markus Kankeleit und die Stadt Sondershausen, hatten zu der Gedenkfeier geladen. Begrüßung der Gäste hatte Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU) übernommen.
Die Bedeutung des Volkstrauertags unterstrich Kankeleit mit folgenden Worten
Kranzniederlegung
Oberstleutnant Kankeleit erinnerte in seinen Gedenkworten, dass bereits seit 20 Jahren Soldatinnen und Soldaten Im Kampfeinsatz sich befinden und und leider gibt es jedes Jahr Tote und Verletzte. Es gilt den Toten Soldaten, den Flüchtlingen und den Opfern der Konzentrationslager zu gedenken.
Der Gedenktag ist nicht nur Sache der Bundeswehr und der Politik, dass brachten die Redner zum Ausdruck. Bei der Gedenkfeier sagte die evangelische Militärpfarrerin Barbara Reichert, junge tote Soldaten sprechen nicht zu uns, aber sie haben uns etwas zu sagen. Sie sprach anlässlich des Volkstrauertags ein Gebet. Worte des Gedenkens sprach auch die 1. Beigeordnete Cornelia Kraffzick (SPD).
Zuerst legten Soldaten des Standortes einen Kranznieder, anschlißend für die Stadt Sondershausen Bürgermeister Joachim Kreyer und die 1. Beigeordnete Cornelia Kraffzick, sowie Landrätin Antje Hochwind (SPD).
Neben der Vorsitzende des Sondershäuser Stadtrates, Dr. Christine Kietzer (CDU) und viele Stadträte und Bürger waren aber auch die überregionalen Politiker stark vertreten, so auch die Mitglieder des Landtags Dorothea Marx (SPD) und Manfred Scherer (CDU).
Zum Abschluss der Gedenkfeier dankte Kreyer allen Anwesenden für ihre Anteilnahme. Er bedankte sich auch beim Bergmannsblasorchester Sondershausen, die schon seit Jahren die Gedenkfeier unterstützen. Das Spielen der Nationalhymne beendete die Gedenkfeier.
Im Vorfeld des Volkstrauertages sagte Landtagspräsidentin Birgit Diezel (CDU):
Unsere Verpflichtung heißt: Versöhnung stiften!
Vom Volkstrauertag geht die Botschaft des Friedens aus. Über den Gräbern der Kriegsopfer strecken wir unsere Hände aus als Zeichen unseres Willens zur dauerhaften Versöhnung in Europa und der Welt. Unsere Verpflichtung heißt: Versöhnung stiften! Versöhnung mit allen Völkern, gegen die Deutschland Krieg geführt hat, sagte die Landtagspräsidentin heute im Vorfeld der Gedenkveranstaltung.
Diese Verpflichtung gehe aber weit darüber hinaus, so Frau Diezel weiter. Sie beinhalte auch die Ermahnung, sich immer wieder für Frieden einzusetzen und entschieden gegen Unfreiheit, Krieg, Gewalt und Terror vorzugehen. Diese Verpflichtung sei Teil der Verantwortung gegenüber den Toten zweier Weltkriege.
Frieden und die Wahrung der Menschenrechte sind, weltgeschichtlich betrachtet, nicht der Normalfall. Sie müssen jeden Tag aufs Neue ersehnt, erarbeitet und errungen sein. Dass dies dauerhaft gelingen möge, sind wir allen Opfern der Kriege und der Gewaltherrschaft schuldig. Wir wollen uns an diesem Tag das Versprechen geben, die Rechte der Menschen zu hüten und zu beschützen. Sie sind das Kostbarste, was wir zu bewahren haben, so Landtagspräsidentin Diezel abschließend.
Autor: khhZahlreiche Sondershäuser Bürgen hatten sich heute vormittags auf dem Hauptfriedhof von Sondershausen zum Gedenken an Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft versammelt. Einige waren schon vorher auf Kranzniederlegungen in den Ortsteilen dabei gewesen.
Der Standortälteste und Kommandeur des Feldwebelanwärter/-Unteroffiziersanwärter- Bataillons 1 Oberstleutnant Markus Kankeleit und die Stadt Sondershausen, hatten zu der Gedenkfeier geladen. Begrüßung der Gäste hatte Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU) übernommen.
Die Bedeutung des Volkstrauertags unterstrich Kankeleit mit folgenden Worten
Kranzniederlegung
Oberstleutnant Kankeleit erinnerte in seinen Gedenkworten, dass bereits seit 20 Jahren Soldatinnen und Soldaten Im Kampfeinsatz sich befinden und und leider gibt es jedes Jahr Tote und Verletzte. Es gilt den Toten Soldaten, den Flüchtlingen und den Opfern der Konzentrationslager zu gedenken.
Der Gedenktag ist nicht nur Sache der Bundeswehr und der Politik, dass brachten die Redner zum Ausdruck. Bei der Gedenkfeier sagte die evangelische Militärpfarrerin Barbara Reichert, junge tote Soldaten sprechen nicht zu uns, aber sie haben uns etwas zu sagen. Sie sprach anlässlich des Volkstrauertags ein Gebet. Worte des Gedenkens sprach auch die 1. Beigeordnete Cornelia Kraffzick (SPD).
Zuerst legten Soldaten des Standortes einen Kranznieder, anschlißend für die Stadt Sondershausen Bürgermeister Joachim Kreyer und die 1. Beigeordnete Cornelia Kraffzick, sowie Landrätin Antje Hochwind (SPD).
Neben der Vorsitzende des Sondershäuser Stadtrates, Dr. Christine Kietzer (CDU) und viele Stadträte und Bürger waren aber auch die überregionalen Politiker stark vertreten, so auch die Mitglieder des Landtags Dorothea Marx (SPD) und Manfred Scherer (CDU).
Zum Abschluss der Gedenkfeier dankte Kreyer allen Anwesenden für ihre Anteilnahme. Er bedankte sich auch beim Bergmannsblasorchester Sondershausen, die schon seit Jahren die Gedenkfeier unterstützen. Das Spielen der Nationalhymne beendete die Gedenkfeier.
Im Vorfeld des Volkstrauertages sagte Landtagspräsidentin Birgit Diezel (CDU):
Unsere Verpflichtung heißt: Versöhnung stiften!
Vom Volkstrauertag geht die Botschaft des Friedens aus. Über den Gräbern der Kriegsopfer strecken wir unsere Hände aus als Zeichen unseres Willens zur dauerhaften Versöhnung in Europa und der Welt. Unsere Verpflichtung heißt: Versöhnung stiften! Versöhnung mit allen Völkern, gegen die Deutschland Krieg geführt hat, sagte die Landtagspräsidentin heute im Vorfeld der Gedenkveranstaltung.
Diese Verpflichtung gehe aber weit darüber hinaus, so Frau Diezel weiter. Sie beinhalte auch die Ermahnung, sich immer wieder für Frieden einzusetzen und entschieden gegen Unfreiheit, Krieg, Gewalt und Terror vorzugehen. Diese Verpflichtung sei Teil der Verantwortung gegenüber den Toten zweier Weltkriege.
Frieden und die Wahrung der Menschenrechte sind, weltgeschichtlich betrachtet, nicht der Normalfall. Sie müssen jeden Tag aufs Neue ersehnt, erarbeitet und errungen sein. Dass dies dauerhaft gelingen möge, sind wir allen Opfern der Kriege und der Gewaltherrschaft schuldig. Wir wollen uns an diesem Tag das Versprechen geben, die Rechte der Menschen zu hüten und zu beschützen. Sie sind das Kostbarste, was wir zu bewahren haben, so Landtagspräsidentin Diezel abschließend.

















