Kooperationsvereinbarungen unterzeichnet
Montag, 18. November 2013, 16:35 Uhr
Schulsozialarbeit ist ein sehr wirksames Instrument aus der Jugendhilfe heraus, deren Umsetzung dringend an den Schulen des Kyffhäuserkreises umgesetzt werden muss. Im Landratsamt Kyffhäuserkreis wurden heute die entsprechenden Kooperationsvereinbarungen unterzeichnet. Auch kn war mit Kamera und Stift vor Ort.
Nach Landrätin Antje Hochwind (SPD) setzte der Schulleiter der Regelschule "Juri Gagarin" Bad Frankenhausen (von der Kamera des MDR beobachtet), Hubert Töppe, die ersten Unterschrift unter die Kooperationsvereinbarung mit Landratsamt, Schule und Jugendhilfe- und Förderverein Bad Frankenhausen, den anschließend auch dess Geschäftsführer Heiko Raschka unterzeichnete.
Um was geht es bei dem Thema Schulsozialarbeit. Jugendliche sind während der Entwicklung von der Kindheit über die Pubertät zum Erwachsenen mit vielfältigen Problemen konfrontiert. Benötigen Jugendliche Hilfestellung in Problemlösungsfragen, bedarf es z. B. der Unterstützung durch die Jugendhilfe. Die Schulsozialarbeit kann hierbei z.B. in Form intensiver sozialpädagogischer Beratung und Begleitung sowie individueller Förderung als Unterstützung der pädagogischen Arbeit am Standort Schule hilfreich zur Seite stehen.
Den Weg zu diesen Kooperationsvereinbarungen machte das Land Thüringen frei, in dem es mit einer entsprechenden Richtlinie die Weichen auch bei der Finanzierung der Jugendsozialarbeit an den Schulen des Kyffhäuserkreis mit jährlich 400.000 Euro unterstützt. Was die Landrätin und die Kreistagsmitglieder freute, der Kyffhäuserkreis muss dabei keine Eigenmittel zuschießen. Der Dank von Hochwind ging daher an den Freistaat und besonders an Sozialministerin Heike Taubert.
Schulsozialarbeit ist ein sehr wirksames Instrument aus der Jugendhilfe heraus, deren Umsetzung dringend an unseren Schulen gebraucht wird. Deshalb freue ich mich umso mehr, dass seit diesem Schuljahr schulbezogene Jugendsozialarbeit im Kyffhäuserkreis an den Regel- und berufsbildenden Schulen umgesetzt wird, so Hochwind, und erinnerte daran, als sie noch bei einer Freien Träger tätig war, dass diese Jugendsozialarbeit an den Schulen nicht bezahlbar war.
Zum 01. September 2013 hatten die ersten Schulsozialarbeiter/innen ihre Arbeit an den Regelschulen im Kyffhäuserkreis aufgenommen. Weitere haben ihre Arbeit im Oktober dieses Jahres begonnen (Greußen) bzw. am 1. Dezember in Ebeleben aufnehmen. Mit Tino Rosenkranz aus Bad Frankenhausen war übrigens der einzige männliche Schulsozialarbeiter des Kyffhäuserkreises dabei. Mache kennen ihn noch aus dem Projekt "Letzte Chance".
Vor dem offiziellen Startschuss für die schulbezogene Jugendsozialarbeit im Kyffhäuserkreis stellte sich die einzelenen Schule mit ihren Schulsozialarbeiter/innen vor, und erläuterten die Schwerpunkte ihrer Schule, zusammen mit den Schulleitern / Schulleiterinen. Janin Panse vom Jugendamt erläuterte noch einmal die konzeptionellen Schwerpunkte und auch die Wichtigkeit der Schulsozialarbeit für den Kyffhäuserkreis, wie Elternarbeit, Übergang Grundschule an weiterbildende Schule, bzw. Allgemeinschule an berufsbildende Schule.
Gut zu wissen auch, alle Schulsozialarbeiter/innen sind studierte Fachkräfte und hier wird nicht mit 1-Euro-Jobbern gearbeitet, die zwar in der Vergangenheit viel Engagement und Enthusiasmus gezeit haben, aber eben oft auch nicht das in diesem diffiziellen Bereich notwendig Fachwissen hatten. Die Kooperationsvereinbarungen werden jährlich fortgeschrieben und gelten bis 2016.
Ein wichtiger Hinweis / Kritik kam vom Staatliches Berufsschulzentrum Sondershausen. Schulleiterin Margit Dietrich erinnerte daran, dass man mit Schulsozialarbeit seit zwei Jahren gute Erfahrungen hat (hier noch vom Projekt Jugend Stärken) man aber jetzt vom Bundesprojekt von zwei Stellen auf eine Stelle runter müssen, aber drei Standort hat, Artern, BIB Schule und Schacht. Das sei einfach problematisch.
Hubert Töppe gab den jungen Schulsozialarbeiter/innen mit auf den Weg, nutzt eurer jugendliches Alter aus, ihr erreicht die Jugendlichen besser als das doch oft ältere Lehrergremium.
Im Anhang die Präsentation der Schulsozialarbeiter/innen mit ihren Schwerpunkten in den Schulen:
Autor: khhNach Landrätin Antje Hochwind (SPD) setzte der Schulleiter der Regelschule "Juri Gagarin" Bad Frankenhausen (von der Kamera des MDR beobachtet), Hubert Töppe, die ersten Unterschrift unter die Kooperationsvereinbarung mit Landratsamt, Schule und Jugendhilfe- und Förderverein Bad Frankenhausen, den anschließend auch dess Geschäftsführer Heiko Raschka unterzeichnete.
Um was geht es bei dem Thema Schulsozialarbeit. Jugendliche sind während der Entwicklung von der Kindheit über die Pubertät zum Erwachsenen mit vielfältigen Problemen konfrontiert. Benötigen Jugendliche Hilfestellung in Problemlösungsfragen, bedarf es z. B. der Unterstützung durch die Jugendhilfe. Die Schulsozialarbeit kann hierbei z.B. in Form intensiver sozialpädagogischer Beratung und Begleitung sowie individueller Förderung als Unterstützung der pädagogischen Arbeit am Standort Schule hilfreich zur Seite stehen.
Den Weg zu diesen Kooperationsvereinbarungen machte das Land Thüringen frei, in dem es mit einer entsprechenden Richtlinie die Weichen auch bei der Finanzierung der Jugendsozialarbeit an den Schulen des Kyffhäuserkreis mit jährlich 400.000 Euro unterstützt. Was die Landrätin und die Kreistagsmitglieder freute, der Kyffhäuserkreis muss dabei keine Eigenmittel zuschießen. Der Dank von Hochwind ging daher an den Freistaat und besonders an Sozialministerin Heike Taubert.
Schulsozialarbeit ist ein sehr wirksames Instrument aus der Jugendhilfe heraus, deren Umsetzung dringend an unseren Schulen gebraucht wird. Deshalb freue ich mich umso mehr, dass seit diesem Schuljahr schulbezogene Jugendsozialarbeit im Kyffhäuserkreis an den Regel- und berufsbildenden Schulen umgesetzt wird, so Hochwind, und erinnerte daran, als sie noch bei einer Freien Träger tätig war, dass diese Jugendsozialarbeit an den Schulen nicht bezahlbar war.
Zum 01. September 2013 hatten die ersten Schulsozialarbeiter/innen ihre Arbeit an den Regelschulen im Kyffhäuserkreis aufgenommen. Weitere haben ihre Arbeit im Oktober dieses Jahres begonnen (Greußen) bzw. am 1. Dezember in Ebeleben aufnehmen. Mit Tino Rosenkranz aus Bad Frankenhausen war übrigens der einzige männliche Schulsozialarbeiter des Kyffhäuserkreises dabei. Mache kennen ihn noch aus dem Projekt "Letzte Chance".
Vor dem offiziellen Startschuss für die schulbezogene Jugendsozialarbeit im Kyffhäuserkreis stellte sich die einzelenen Schule mit ihren Schulsozialarbeiter/innen vor, und erläuterten die Schwerpunkte ihrer Schule, zusammen mit den Schulleitern / Schulleiterinen. Janin Panse vom Jugendamt erläuterte noch einmal die konzeptionellen Schwerpunkte und auch die Wichtigkeit der Schulsozialarbeit für den Kyffhäuserkreis, wie Elternarbeit, Übergang Grundschule an weiterbildende Schule, bzw. Allgemeinschule an berufsbildende Schule.
Gut zu wissen auch, alle Schulsozialarbeiter/innen sind studierte Fachkräfte und hier wird nicht mit 1-Euro-Jobbern gearbeitet, die zwar in der Vergangenheit viel Engagement und Enthusiasmus gezeit haben, aber eben oft auch nicht das in diesem diffiziellen Bereich notwendig Fachwissen hatten. Die Kooperationsvereinbarungen werden jährlich fortgeschrieben und gelten bis 2016.
Ein wichtiger Hinweis / Kritik kam vom Staatliches Berufsschulzentrum Sondershausen. Schulleiterin Margit Dietrich erinnerte daran, dass man mit Schulsozialarbeit seit zwei Jahren gute Erfahrungen hat (hier noch vom Projekt Jugend Stärken) man aber jetzt vom Bundesprojekt von zwei Stellen auf eine Stelle runter müssen, aber drei Standort hat, Artern, BIB Schule und Schacht. Das sei einfach problematisch.
Hubert Töppe gab den jungen Schulsozialarbeiter/innen mit auf den Weg, nutzt eurer jugendliches Alter aus, ihr erreicht die Jugendlichen besser als das doch oft ältere Lehrergremium.
Im Anhang die Präsentation der Schulsozialarbeiter/innen mit ihren Schwerpunkten in den Schulen:
Downloads:
- Präsentation Schulsozialarbeit (1.831 kByte)
















