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Was war teurer, was billiger?

Dienstag, 03. Dezember 2013, 10:19 Uhr
Was brachte uns der vergangenen November in unseren Warenkörben. Wie immer stellen die Fragen nach den Produkten, die sich in den zurückliegenden Wochen verteuert oder verbilligt hatten...


Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik stieg der Verbraucherpreisindex im Monat November gegenüber dem Vormonat Oktober um 0,2 Prozent und erreichte einen Indexstand von 105,8 Prozent (Basis 2010=100).

Die Jahresteuerungsrate lag im November mit 1,1 Prozent über dem Vorjahresniveau. Damit hat sich der seit Juni zu beobachtende Rückgang nicht weiter fortgesetzt. Verantwortlich für diese Entwicklung sind gestiegene Preise im Bereich Freizeit, Unterhaltung und Kultur (3,5 Prozent), den weiter steigenden Preisen für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke (3,1 Prozent) sowie höheren Kosten im Bereich Bildungswesen (2,5 Prozent).

Besonders Kinder- und Jugendbücher (26,2 Prozent), Hörbücher auf CD (11,9 Prozent) oder Dekorationsartikel für Feste (10,8 Prozent) waren im November deut-lich teurer als vor einem Jahr. Im Bereich Nahrungsmittel wurden starke Preiserhöhungen für Speise-fette und Speiseöle (15,3 Prozent), für Molkereiprodukte und Eier (10,4 Prozent) sowie für Obst (4,3 Prozent) und Gemüse (3,0 Prozent) darunter besonders für Gurken (47,6 Prozent), Zwiebeln (20,2 Prozent) und Kartoffeln (19,0 Prozent) binnen Jahresfrist beobachtet.

Preisrückgänge konnten nur bei wenigen Produkten des Nahrungsmittelbereiches ausgewiesen wer-den, z.B. Lauch oder Sellerie (-17,5 Prozent), Feldsalat sowie Chicorée (-15,7 Prozent) oder Weizen-mehl (- 9,5 Prozent).

Im Vergleich zum Vormonat stiegen die Preise um durchschnittlich 0,2 Prozent. Den stärksten Anstieg binnen Monatsfrist verzeichnete der Bereich Freizeit, Unterhaltung und Kultur (2,2 Prozent). Verteuert haben sich Bild und Tonträger um 10,6 Prozent, Pauschalreisen um 9,4 Prozent sowie Zeitungen und Bücher um 1,5 Prozent.

Günstiger verlief die Preisentwicklung bei Bekleidung und Schuhen (-1,1 Prozent) oder den Mineralölprodukten (-1,5 Prozent). Das Heizöl wurde um 2,1 Prozent billiger angeboten, die Kraftstoffe um 1,3 Prozent.
Autor: red

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