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kn-Forum: Milliardenstrafe für Finanzkartelle

Donnerstag, 05. Dezember 2013, 14:39 Uhr
Wird ein Bankräuber erwischt geht er hinter schwedische Gardinen. Räubert eine Bank durch Betrug, Manipulation und gnadenlose Abzocke, gibt es zwar wie in diesem Falle eine satte Geldstrafe, aber das hält diese Finanzkartelle nicht auf, so ein Leser am Beginn seines Leserbriefs...

Bei der Manipulation der europäischen Referenzzinssätze und des Verdachts der Währungsmanipulation wurden sie erwischt. Natürlich ist auch die Deutsche Bank dabei. Selbige muss nun 725 Millionen Euro Strafe zahlen. Das ist gemessen an den Gewinnen so eine Art Portokasse. Die jüngste Finanzkrise ist längst nicht überwunden und die großen Banken zocken weiter, als wäre nichts gewesen. Immer noch und ohne Not machen sie in ihrer ungebremsten Geldgier weiter.

Geht es dann richtig vor den Baum, winkt der Rettungsschirm der Steuerzahler, die in doppelter Hinsicht die Geblaumeierten sind. Sie haften mit dem Rettungsschirm und werden von denen die sie retten auch noch skrupelos abgezockt. Der Staat, besser gesagt die Politik springt hilflos vor den Türen des Finanzkaoitals und hat die Hosen voll, wenn sie nur das Wort Bankenregulierung hören.

Was ist denn nach dem großen Wortgeprassel der Bankenregulierung geschehen? Ein wenig an der Oberfläche kratzen und dem erstaunten Volk erzählen, es gehe nur, wenn alle europäischen Staaten mitmachen. Bei diesem Gerede, werden wir noch lange auf eine Regulierung warten und die großen Banken weiter ihre Spielchen ungebremst treiben. Leider sitzt sie deutsche Politik auf der Zuschauertribüne und schaut mehr oder weniger zu, was die Banken auf dem Spielfeld treiben.

Der Blick in die lukrativen kriminellen Hinterzimmer, wo die Post so richtig abgeht, bleibt ihnen verschlossen. Ohnmächtiger geht es wohl nicht, sie beschäftigen sich derweil mit sich selbst, einem ungedeckte Scheck, der Koalitionsvertrag heißt.
Rolf-Dieter Reiber
Ichstedt
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Autor: khh

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