Brücken wurden gebaut!
Samstag, 07. Dezember 2013, 14:00 Uhr
In der Staatliche Regelschule Juri Gagarin Bad Frankenhausen fand heute eine Fachtagung statt. Es ging darum. was bleibt von der Initiative JUGEND STÄRKEN im Kyffhäuserkreis.
Teilnehmer waren rund 60 Vertreter aus allen Teilen der Jugend- und Sozialarbeit im Kyffhäuserkreis, aus der Agentur für Arbeit und dem Jobcenter. Unter den Teilnehmern auch die Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses Cornelia Kraffzick (SPD).
Das Grußwort dazu sprach Antje Hochwind (SPD), Landrätin des Kyffhäuserkreises.
"Übergänge im Jugendalter stellen für alle Jugendlichen eine kritische Lebensphase dar, in der manche mehr und manche weniger intensive Unterstützung benötigen. Die Übergangsgestaltung von der Schule in den Beruf ist eine Herausforderung für alle Jugendlichen und Eltern.
Junge Menschen brauchen unsere besondere Hilfe, wenn es ihnen gelingen soll, ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten auszubilden und ihren Platz in der Gesellschaft zu finden. Die Potenzialanalyse der Jugendsozialarbeit im Kyffhäuserkreis beschreibt die aktuelle Situation junger Menschen am Übergang Schule – Beruf vor Ort.
Sie verwies auf erfolgreiche Projekte wie
- Kompezenzagentur,
- Schulverweigerer 2. Chance
- Schulsozialarbeit
- Chancen für junge Leute im Kyffhäuserkreis
Neben der Beschreibung der Rahmen- und Lebensbedingungen von Jugendlichen im Landkreis stellt sie Potenziale heraus, beleuchtet Erfolg bestehender Aktivitäten vor Ort und gibt Handlungsansätze für die strategische Ausrichtung der Akteure der Jugendsozialarbeit im Landkreis. In den letzten Jahren konnten 7.600 Jugendliche erfasst werden. Ein Drittel davon konnte in weiterführende Bildungsmaßnahmen vermittelt werden.
Ein Themenkomplex der Potenzialanalyse ist die engere Verknüpfung von Jugendhilfe und Schule. Die seit August 2013 installierte schulbezogene Jugendsozialarbeit (kurz: Schulsozialarbeit) ist ein entscheidender Schritt, um diese Verzahnung zu ermöglichen und stetig auszubauen.
Auch die bevorstehende ESF-Förderperiode 2014 - 2020 haben der Landkreis und seine Akteure im Blick, denn sie wollen dafür gut vorbereitet und aufgestellt sein.
Nutzen Sie heute die Möglichkeit mit den Experten und Veranstaltungsteilnehmern ins Gespräch zu kommen und Erfahrungen auszutauschen.
Während Hochwind in ihrem Grußwort noch befürchtete, es wird eine Finanzierungslücke für die Kompetenzagenturen geben, konnte das ein späterer Redner aus dem Thüringer Sozialministerium entschärfen.
Nach dem Grußwort ging es mit den Fachvorträgen weiter. Im Fachvortrag
Was bleibt? Was kommt?
setzten sich Christian Möller, TMSFG und Christoph Schwamborn, Stiftung SPI mit dem Thema "Wo liegen die Schwerpunkte des
ESF in Bund und Land in der kommenden Förderperiode?" auseinander.
Ein Problem konnte Möller bereits lösen, die Kompetenzagenturen werden weiter finanziert werden können. Möller machte aber auch klar, die Fördermittel werden von 630 Millionen Euro für Thüringen auf 500 Millionen Euro sinken. Ab 2020 werden diese Mittel nochmals drastisch sinken.
Laut Schwamborn wird Lernen vor Ort durch das Projekt Bildung integriert ersetzt werden. In der neuen Förderperioden werden die Kommunen stärker entscheiden können, welche Projekte gefördert werden können.
Wichtigste Informationsquelle: www.esf.de
Anschließend gab es ein Potentialanalyse der Jugendsozialarbeit im Kyffhäuserkreis, gehalten von Janin Panse, Landratsamt Kyffhäuserkreis zum Thema "Ergebnisse und Kernaussagen der Potentialanalyse der Jugendsozialarbeit im Kyffhäuserkreis".
Eine Aussage der Potentialanalyse: Stand Augst 2012 sind zum Beispiel 8,7 Millionen Euro an Förderung geflossen, wobei der Landkreis nur 350.000 Euro Eigenmittel aufwenden musste.
Kritisch u.a. für den Kreis, von früher mal 28 Berufsbildern die an den Berufsschulen des Kreises ausgebildet wurden, sind nur noch 13 vorhanden.
Im dritten Fachvortrag ging es um die Verstetigung von Modellvorhaben am Beispiel "Schulsozialarbeit, gehalten von Kerstin Fieber-Martin, Orbit e.V. - "Schulbezogene Jugendsozialarbeit im Kyffhäuserkreis – Was ist möglich?
Im Anschluss an die Fachvorträge wurden nach der Mittagspause Thementische angeboten, die durch Experten geleitet wurden und zu Diskussionen und Austausch anregen sollten.
Autor: khhTeilnehmer waren rund 60 Vertreter aus allen Teilen der Jugend- und Sozialarbeit im Kyffhäuserkreis, aus der Agentur für Arbeit und dem Jobcenter. Unter den Teilnehmern auch die Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses Cornelia Kraffzick (SPD).
Das Grußwort dazu sprach Antje Hochwind (SPD), Landrätin des Kyffhäuserkreises.
"Übergänge im Jugendalter stellen für alle Jugendlichen eine kritische Lebensphase dar, in der manche mehr und manche weniger intensive Unterstützung benötigen. Die Übergangsgestaltung von der Schule in den Beruf ist eine Herausforderung für alle Jugendlichen und Eltern.
Junge Menschen brauchen unsere besondere Hilfe, wenn es ihnen gelingen soll, ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten auszubilden und ihren Platz in der Gesellschaft zu finden. Die Potenzialanalyse der Jugendsozialarbeit im Kyffhäuserkreis beschreibt die aktuelle Situation junger Menschen am Übergang Schule – Beruf vor Ort.
Sie verwies auf erfolgreiche Projekte wie
- Kompezenzagentur,
- Schulverweigerer 2. Chance
- Schulsozialarbeit
- Chancen für junge Leute im Kyffhäuserkreis
Neben der Beschreibung der Rahmen- und Lebensbedingungen von Jugendlichen im Landkreis stellt sie Potenziale heraus, beleuchtet Erfolg bestehender Aktivitäten vor Ort und gibt Handlungsansätze für die strategische Ausrichtung der Akteure der Jugendsozialarbeit im Landkreis. In den letzten Jahren konnten 7.600 Jugendliche erfasst werden. Ein Drittel davon konnte in weiterführende Bildungsmaßnahmen vermittelt werden.
Ein Themenkomplex der Potenzialanalyse ist die engere Verknüpfung von Jugendhilfe und Schule. Die seit August 2013 installierte schulbezogene Jugendsozialarbeit (kurz: Schulsozialarbeit) ist ein entscheidender Schritt, um diese Verzahnung zu ermöglichen und stetig auszubauen.
Auch die bevorstehende ESF-Förderperiode 2014 - 2020 haben der Landkreis und seine Akteure im Blick, denn sie wollen dafür gut vorbereitet und aufgestellt sein.
Nutzen Sie heute die Möglichkeit mit den Experten und Veranstaltungsteilnehmern ins Gespräch zu kommen und Erfahrungen auszutauschen.
Während Hochwind in ihrem Grußwort noch befürchtete, es wird eine Finanzierungslücke für die Kompetenzagenturen geben, konnte das ein späterer Redner aus dem Thüringer Sozialministerium entschärfen.
Nach dem Grußwort ging es mit den Fachvorträgen weiter. Im Fachvortrag
Was bleibt? Was kommt?
setzten sich Christian Möller, TMSFG und Christoph Schwamborn, Stiftung SPI mit dem Thema "Wo liegen die Schwerpunkte des
ESF in Bund und Land in der kommenden Förderperiode?" auseinander.
Ein Problem konnte Möller bereits lösen, die Kompetenzagenturen werden weiter finanziert werden können. Möller machte aber auch klar, die Fördermittel werden von 630 Millionen Euro für Thüringen auf 500 Millionen Euro sinken. Ab 2020 werden diese Mittel nochmals drastisch sinken.
Laut Schwamborn wird Lernen vor Ort durch das Projekt Bildung integriert ersetzt werden. In der neuen Förderperioden werden die Kommunen stärker entscheiden können, welche Projekte gefördert werden können.
Wichtigste Informationsquelle: www.esf.de
Anschließend gab es ein Potentialanalyse der Jugendsozialarbeit im Kyffhäuserkreis, gehalten von Janin Panse, Landratsamt Kyffhäuserkreis zum Thema "Ergebnisse und Kernaussagen der Potentialanalyse der Jugendsozialarbeit im Kyffhäuserkreis".
Eine Aussage der Potentialanalyse: Stand Augst 2012 sind zum Beispiel 8,7 Millionen Euro an Förderung geflossen, wobei der Landkreis nur 350.000 Euro Eigenmittel aufwenden musste.
Kritisch u.a. für den Kreis, von früher mal 28 Berufsbildern die an den Berufsschulen des Kreises ausgebildet wurden, sind nur noch 13 vorhanden.
Im dritten Fachvortrag ging es um die Verstetigung von Modellvorhaben am Beispiel "Schulsozialarbeit, gehalten von Kerstin Fieber-Martin, Orbit e.V. - "Schulbezogene Jugendsozialarbeit im Kyffhäuserkreis – Was ist möglich?
Im Anschluss an die Fachvorträge wurden nach der Mittagspause Thementische angeboten, die durch Experten geleitet wurden und zu Diskussionen und Austausch anregen sollten.















